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Erektionsstörungen: So steigern Sie Ihre Potenz natürlich

Schulmedizinisch wird eine Erektile Dysfunktion heute in erster Linie mit Phosphodiesterase-Hemmern (PDE-5-Hemmer) behandelt, welche die glatte Muskulatur in den Schwellkörpern entspannen und den Bluteinstrom erleichtern. Die bekanntesten Wirkstoffe aus der Stoffklasse der PDE-5-Hemmer sind Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil (Viagra®, Cialis®, Levitra®).

Kopf- und Magenschmerzen, Gesichtsrötungen sowie Sehstörungen und eine verstopfte Nase sind noch die harmlosesten Nebenwirkungen dieser rezeptpflichtigen Medikamente, die Sie selbst bezahlen müssen. Hüten Sie sich besonders vor rezeptfreien Angeboten im Internet. Hier müssen Sie mit Fälschungen rechnen, deren Wirkstoffkonzentration nicht einschätzbar ist. Ehe Sie zu den chemischen Erektionshilfen greifen, sollten Sie unbedingt einen Versuch mit natürlichen Methoden starten.

Tabletten zur Behandlung erektiler Dysfunktion© lightprints - Fotolia


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Steigern Sie Ihre Potenz auf die natürliche Art

Hartnäckig halten sich viele Gerüchte und Geschichtchen über Potenzmittel aus der Natur wie etwa die liebessteigernde Kraft von Sellerie. Wissenschaftliche Nachweise fehlen in der Regel. Wie die Zeitschrift „natur&kosmos“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, haben die kanadischen Ernährungswissenschaftler Massimo F. Marcone und John P. Melynk dies zum Anlass genommen, ein umfassendes wissenschaftliches Werk über natürliche Potenzmittel zu erstellen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Natur uns durchaus wirkungsvolle Potenzmittel liefert.

Dazu gehören beispielsweise Asiatischer Ginseng, Safran und Yohimbin. Auch Schokolade kann der sexuellem Lust Beine machen. Leider nicht belegt werden konnte die aphrodisierende Wirkung von so köstlichen Gewürzen wie Knoblauch, Ingwer, Muskat oder Gewürznelken. Vor einem häufig empfohlenen Aphrodisiakum warnen die Forscher ausdrücklich: Das Pulver der spanischen Fliege schwächt die Potenz und ist zudem giftig.

Pflanzliche Hilfe aus der Naturapotheke

Zurzeit ist der Markt überschwemmt mit pflanzlichen Mitteln zur Potenzsteigerung, beispielsweise Potenzholz und Yohimbin. Allerdings sind Yohimbin-Präparate rezeptpflichtig und können Nebenwirkungen wie Unruhe, Übelkeit und Herzrhythmusstörungen haben. Die Kommission E rät aufgrund der nicht belegten Wirksamkeit und im Fall von Yohimbin erheblichen Nebenwirkungen von der Einnahme dieser pflanzlichen Mittel ab.

Die Wirksamkeit von Mönchspfeffer (z. B. in Viragil®, Emasex® -A vitex, Agnus castus D2 DHU) und Maca (z. B. in Maca 500 Allcuta, Androxan® 600, Maca Aktiv 800 Allpharn) ist zwar noch nicht durch Studien bewiesen. Ein Versuch mit diesen Mitteln, die in der Erfahrungsheilkunde seit langem gegen Potenzprobleme eingesetzt werden, kann Ihnen jedoch nicht schaden.


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So geht die TCM bei Potenzproblemen vor

Nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt bei Erektionsproblemen eine Schwäche der Nierenenergie vor. Um diese Energie wieder zu stärken, setzen erfahrene Akupunkteure feine Nadeln in den Bereich des Steißbeins und der unteren Wirbelsäule. Nach fünf bis sechs Behandlungen, die Sie mit jeweils etwa 40 Euro selbst bezahlen müssen, können Sie eine Besserung der Erektionsschwäche erwarten.

Diese homöopathischen Mittel helfen Ihrer Potenz auf die Sprünge

Für die Weitstellung der Penisgefäße ist der Botenstoff Stickmonoxid (NO) notwendig, der im Körper aus der Aminosäure L-Arginin gebildet wird. Eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitalstoff ist daher sinnvoll. Experten empfehlen die tägliche Einnahme von 5 bis 10 g in Form von Nahrungsergänzungsmitteln (z. B. Prelox®, Amitamin® Vitalitaet M forte, L-Arginin 500 Apozen).

Nehmen Sie jedoch nicht mehr als 10 g des Wirkstoffs pro Tag ein, da es sonst zu Magenschmerzen und Übelkeit kommen könnte. Gleichzeitig können Sie auch eines der folgenden homöopathischen Mittel einnehmen. Nehmen Sie das passende Mittel jedoch nicht, ehe Sie Geschlechtsverkehr haben möchten, sondern als Kur über mehrere Wochen. Lassen Sie dazu einmal täglich drei Globuli in der Potenz C6 auf der Zunge zergehen.

  • Lycopodium bei schwachen Erektionen mit vorzeitigem Samenerguss.
  • China officinalis gegen Impotenz trotz großem sexuellen Verlangen und Phantasien.
  • Agnus castus, wenn selbst starkes sexuelles Verlangen nicht zur Erektion führt und der Penis kalt und schlaff ist.
  • Conium, wenn Erektionen zu kurz anhalten und es häufig zu unwillkürlichem Samenabgang kommt.
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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Jorgdieter Anhalt schrieb am 30.01.2014, 16:25 Uhr

    Sie schreiben von der Nierenenergie als eventuelle Ursache von Potenzstörungen. ich habe in der letzten Zeit Potenzstörungen (bin schon 69 aber trotzdem) und seit ca. zwei Jahren Nierensteine, schon zweimal operiert und jetzt noch einmal, weil die Dinger sehr hart sind, Laser wenig ausrichtet. Frage Können diese Steine auch mit der Potenzschwäche etwas zu tun haben?? Danke

    • FID Gesundheitswissen antwortete am 31.01.2014, 14:07 Uhr

      Hallo Herr Anhalt, leider können und dürfen wir keine individuelle Gesundheitsberatung geben und können Sie nur bitten, sich mit Ihrem Anliegen an Ihren Arzt zu wenden. Viele Grüße, Ihr Team von FID-Gesundheitswissen

  • ingeborg hölzle schrieb am 30.01.2014, 17:35 Uhr

    Ja gut, fein und schön, aber was ist mit uns "lustlosen" Frauen jenseits des Klimakteriums, die doch ach so unbeschwert sich jetzt der Liebe hingeben können...? So liest mans im Boulevard...., aber die Realität erlebe ich und in meinem Umfeld gaaaanz anders! Es rührt sich nix!!!! Nicht im Kopf -nicht im Bauch! So, und jetzt sind Sie dran ! Liebste Grüsse von Ihrer interessierten newsletter-DauerLeserin!

  • rafael rieger schrieb am 30.01.2014, 17:44 Uhr

    zu dem thema kann ich nur sagen, die kombination folgender pflanzen wirkt hervorragend: Rhodiola rosea, Damiana, Muskatnuss, Safran, Lakritze, Ginseng, Kiefer, Brennnessel, Polygala comosa. allerdings vermag ich nicht zu sagen inwieweit die wirkung auch bestätigt wird bei diagnostizierter erektiler dysfunktion. aber ein versuch wäre es wert, da keine nebenwirkungen bekannt sind und auch der preis pro tablette (ca. 1,50 €) paßt.