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Phytohormone machen müde Männer munter

Potenzprobleme sind der Albtraum eines jeden Mannes. Und da eine erektile Dysfunktion vielen Betroffenen peinlich ist, scheuen sie den Gang zum Arzt und greifen lieber zu Potenzmitteln aus dem Internet. Doch das kann böse Folgen haben. Ganz aktuell warnt gestern das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz vor dem Potenzmittel Golden Root Complex, das nach seinen Werbeaussagen angeblich rein pflanzlich sein soll.

Tatsächlich enthalten die Kapseln jedoch den Wirkstoff Sidefanil, in einer extrem hohen Konzentration. Die vom Landesuntersuchungsamt in den Kapseln gefundene Dosierung liegt sogar weit über der höchsten Dosierung des bei uns als Arzneimittel zugelassenen Medikaments Viagra. Die Einnahme von Golden Root Complex kann daher zu schweren Nebenwirkungen führen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Manneskraft nachlässt, kann sich ein Versuch mit Pflanzenextrakten, die Phytohormone enthalten, lohnen. Allerdings müssen Sie bei den pflanzlichen Alternativen zu Viagra & Co. etwas Geduld haben. Sie wirken nicht wie die chemischen Medikamente „auf Knopfdruck“ sondern benötigen ein paar Wochen, bis sie ihre volle Wirksamkeit erreicht haben.

Extrakte aus diesen Pflanzen stärken die Potenz:

  • Tribulus terrestris
  • Maca-Wurzel
  • Muira Puama
  • Agnus castus

Die im Tribulus terrestris enthaltenen Steroid-Saponine erhöhen die Testosteron-Konzentration im Blut. Die Maca-Wurzel wirkt aufgrund ihrer Phytosteroide sexuell anregend und ebenso aphrodisierend wie Muira Puama. Agnus castus, der auch Mönchspfeffer genannt wird, hilft nicht nur Frauen mit hormonellen Problemen. Aufgrund seiner Pflanzenhormone kann Agnus castus auch die männliche Potenz unterstützen.

Zwar ist die Wirksamkeit der Pflanzenhormone noch nicht ausreichend durch Studien belegt, einen Versuch sind die natürlichen Potenzverstärker in jedem Fall wert. Die entsprechenden Präparate erhalten Sie entweder als zugelassenes Arzneimittel oder als Nahrungsergänzungsmittel in jeder Apotheke.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • ElleBi schrieb am 17.08.2012, 06:44 Uhr

    Guten Tag, aus Ihrem Artikel ist nicht ersichtlich, wie die Pflanzen eingenommen werden sollen. Als Tee oder dem Essen beigemischt oder ??? Auch nicht ob einzeln oder gemischt und dann in welchem Verhältnis. Ansonsten finde ich Ihre Artikel gut. Die E-Mail-Adresse wird nicht mehr veröffentlicht: Ein Fortschritt.

  • Joerg Jonas schrieb am 17.08.2012, 07:09 Uhr

    ...in der Aufstellung vermisse ich die Thailaendische Wurzel - Butea superba- . Ich weiss nicht wie die anderen Naturprodukte wirken, aber ich verkaufe -Bute superba- seit ca. 10 Jahren mit guten Rueckmeldungen meiner Kundschaft und habe sie selber natuerlich auch ausprobiert.

  • ruf klaus schrieb am 17.08.2012, 09:54 Uhr

    nennen sie mir ein ergänzungsmittel dass die drei stoffe enthält danke

  • Maria Braito schrieb am 17.08.2012, 14:16 Uhr

    Gibt es auch pflanzliche Hilfe für uns Frauen, wenn sich nichts mehr rührt ? Ich weiß von meinen Frenundinnen dass, das Problem auch bei uns Frauen nicht selten ist. Liebe Grüße Maria Braito

  • shuco schrieb am 17.08.2012, 15:24 Uhr

    Es ist wirklich eine grosse Dummheit!!! Dass ist nich im Leben niemand mit phlancen besser geworden!! Erwin Schuster MD.PhD-freundliche Gruesse

  • Alfred Boss schrieb am 17.08.2012, 22:11 Uhr

    Sehr geehrte Frau Rossbach, bin im 82 Lebenjahr am Wochenende wenn meine Freundin zu mir kommt, nehme ich am Samstag Agnus Castus D4 und es geht dann übers Wochenende meisten zweimal. Und es ist noch wunderschön!

  • jackcottager schrieb am 17.08.2012, 22:41 Uhr

    Sie haben die Johimbe Rinde aus Afrika vergessen. Johime und Muira Puama -wurzel aus dem Amazonas- Gebiet sind die wirksamsten Phyto-Aphrodisiaka für Männer. Auch Hafer, Vanillie, Senf, Sellerie, Zwiebel, Knoblauch u. a. sind wirkungsvoll, aber schwächer. Bein Frauen wirken insbesondere frisches Korianderkraut. Man muß es selbst im Garten ziehen, da es käuflich kaum zu bekommen ist. Nachteil von Johimbe und Muira Puama: Bei häufigerer Anwendung fördern sie die Entzündungsbereitschaft, und bei älteren Männern fördern sie die Prostata-Hypertrophie. Alles hat halt seinen "Preis". Ich meine, die Gesundheit hat Vorrang!!!

  • eva schrieb am 26.08.2012, 17:21 Uhr

    ... laut meine bisherigen informationen lindert mönchspfeffer bei männern den sexulatrieb, deswegen wurde es doch von den mönchen eingenommen für männer wird es bei hoden und prostataerkrankungen angewendet in welcher konzentration sollte ein mann dieses präparat einnehmen um eine potenzsteigernde - potenzsenkende wirkung zu erreichen potenzsteigernd kann doch hier nur eine homöopatische dosierung wirken wie herr boss siehe unten berichtet könnten sie das bitte genauer erklären vielen dank