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  Was ist eine erektile Dysfunktion?

Die Erektion bezeichnet ein Phänomen, das vom Blustrom in den und aus dem Penis abhängt. Bei sexueller Reizung löst der Körper Nervenimpluse aus, die zu einer Erschlaffung der Muskelfasern in den Arterien und im Schwellkörper führen, wodurch vermehrt Blut einfließt. Das Blut füllt die Hohlräume und der Penis verlängert sind.

Eine erektile Dysfunktion beschreibt die Unfähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten, die für eine befriedigende sexuelle Aktivität ausreicht. Das Ausmaß der Störung kann dabei unterschiedlich sein, bei einer vollständigen Erektionsstörung ist kein Geschlechtsverkehr mehr möglich.

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Obwohl die erektile Dysfunktion (Impotenz) Männer jeden Alters treffen kann, findet sie sich häufiger bei Männern über 65 Jahren. Während die meisten Männer diese Störung als Beeinträchtigung ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit betrachten, stellt eine erektile Dysfunktion unter Umständen einen Vorboten für andere Erkrankungen dar, die unbehandelt das Leben verkürzen.

Heutzutage nutzen immer mehr betroffene Männer die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten.

Das Alter bringt Veränderungen

Im Penis verlaufen zwei zylinderförmige Schwammkörper parallel zur Harnröhre. Zu Beginn der sexuellen Erregung schütten spezielle Nerven Botenstoffe aus, die zu einer Entspannung der Blutgefäße führen. Unter normalen Umständen fließt dann mehr Blut in die Schwammkörper und füllt diese auf. Es kommt zu einer Erektion. Mit zunehmendem Alter dauert die Entwicklung einer Erektion länger und sie kann nicht so rigide sein. Mehr direkte Stimulation ist dann eventuell nötig, um eine Erektion hervorzurufen. Die Orgasmen fallen weniger intensiv aus und die Erholungszeit zwischen zwei Erektionen verlängert sich.

Der Begriff erektile Dysfunktion umfasst eine Reihe von Störungen. Gewöhnlich meint er jedoch die Unfähigkeit, eine angemessene Erektion bei sexueller Aktivität zu erreichen. Es kann ein Zeichen für physische oder emotionale Probleme sein.

Mögliche Ursachen

  • chronische Zustände oder Krankheiten: Eine erektile Dysfunktion kann ein erstes Warnzeichen für eine ernstere Krankheit bedeuten. Dazu gehören Diabetes, Bluthochdruck, Nieren-, Leber- oder Hormonstörungen wie arteriosklerotische Erkrankungen (z. B. Koronare Herzkrankheit).
  • Operationen oder Verletzungen: Operationen zur Entfernung von Prostata- oder Dickdarmkrebs führen unter Umständen zu erektiler Dysfunktion. Verletzungen oder Krankheiten des Beckens oder des Rückenmarks verursachen bei manchen Männern ebenfalls solche Probleme.
  • Medikamente: Eine erektile Dysfunktion gehört zu den möglichen Nebenwirkungen einiger Medikamente.
  • Drogenmissbrauch: Ständiger Alkoholkonsum, exzessives Rauchen und Einnahme von berauschenden Substanzen wie Marihuana oder anderen Drogen bewirkt möglicherweise eine erektile Dysfunktion.
  • psychologische Störungen: Stress, Angst und Depression spielen bei der erektilen Dysfunktion eine Rolle.

 

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