Erektionsstörungen: Sport statt Viagra
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Erektionsstörungen
GNL5356
Erektionen gehören normalerweise zum Mann dazu. Jede Nacht haben Sie drei bis vier, meist ohne es zu merken. Allerdings lässt die Dauer der Erektionen im Alter nach. Ihre Gefäße verkalken langsam. Die Folge ist, dass auch Ihr Penis alt wird, weil er zu wenig Sauerstoff zugeführt bekommt. Aber natürlich gibt es ein Mittel dagegen: die kleine blaue Pille, Viagra. Sie scheint einen unglaublichen Erfolg zu haben. Rund 65 % derjenigen, die Viagra nehmen, haben nach einem Jahr wieder eine normale Erektion.
Viagra wirkt direkt am Schwellkörper. Hier hemmt die Pille PDE-5, ein Enzym, das Stickoxid versiegen lässt. Dieses Stickoxid brauchen Sie aber für eine Erektion – aber nicht unbedingt Viagra. Denn Stickoxid, das Ihre Blutgefäße im Penis weit stellt und so das Einströmen von Blut ermöglicht, können Sie selbst in Ihrem Körper produzieren. Sie brauchen dazu nur die beiden Bestandteile, aus denen sich Stickoxid bildet. Zum einen ist das der Sauerstoff. Machen Sie dreimal pro Woche eine halbe Stunde Ausdauersport, tanken Sie genügend Sauerstoff. Mehr ist gar nicht nötig. Dann sollten Sie Ihre Ernährung umstellen. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Arginin zu sich nehmen. Aus diesem Eiweißbaustein stellt Ihr Körper Stickstoff her. Arginin ist in Vollkornprodukten, aber auch in magerem Jogurt, Hühnerbrust, Nüssen und Samen enthalten. Schon kann Ihr Körper sein eigenes Viagra herstellen – und die Lust kommt von ganz allein.