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Ohne Nebenwirkungen: Reizstrom bringt den Spaß an der Liebe zurück

Hinterfragen Sie den wahren Grund!

Beim Thema Impotenz denkt jeder Mann automatisch an Viagra®. Das ist dem groß angelegten Werbefeldzug des Herstellers Pfizer zu verdanken. Dabei wirkt eine Reizstromtherapie mindestens genauso effektiv – selbst in schweren Fällen. Leider ist diese natürliche Methode bisher wenig bekannt. Ihre Vorteile gegenüber Viagra: Sie ist frei von Nebenwirkungen, Sie müssen Ihr Liebesleben nicht vorausplanen und die Krankenkasse zahlt das Verfahren.

Fast 5 Millionen deutsche Männer leiden gelegentlich an Potenzstörungen. Etwa jeder Fünfte von ihnen ist so stark betroffen, dass er sich in ärztliche Behandlung begibt. Viele Ärzte sind dem „Viagra-Wahn“ erlegen oder geben den Wünschen ihrer Patienten nach der Pille schnell nach. Zunächst einmal sollten Sie zusammen mit Ihrem Arzt über die wahren Gründe nachdenken, die dahinter stecken, wenn es im Bett mit der Partnerin nicht mehr so recht klappen will. In vielen Fällen sind es nämlichpsychische Probleme, Stress oder unausgesprochene Beziehungskonflikte, die die traute Zweisamkeit unbewusst stören.

Die Hauptursachen von Potenzstörungen

  • seelische Belastungen und Stress
  • Drogenmissbrauch (u. a. Nikotin oder Alkohol)
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose)
  • Prostatabeschwerden (BPH)
  • Medikamenteneinnahme (z. B. gegen Bluthochdruck, Depressionen, Epilepsie, Herzrhythmusstörungen, Hormonstörungen, Sodbrennen)
  • Depressionen
  • Leber- und Nierenschäden
  • Atemwegserkrankungen
  • Unfall- und Operationsfolgen

Zunächst sollten Sie diese lange Listemöglicher Auslöser abklären. In vielen Fällen liegt eine Mischung aus organischen und psychischen Störungen zugrunde.

Reizstrom trainiert die Penismuskulatur

Wenn Sie eine „Hilfe im Bett“ benötigen, denken Sie nicht nur an Viagra und andere Medikamente. Sehr gut bewährte sich eine Reizstromtherapie. Der elektrische Reiz selbst löst keine direkte Erektion aus. Die Therapie stellt vielmehr ein langfristiges Training dar. Das Prinzip: Durch Klebe-Elektroden auf dem Penis  fließt ein sanfter, völlig schmerzfreier Strom. Dieser stimuliert Nerven und Muskelzellen.

Willentlich können Sie die Muskulatur im Penis nicht „trainieren“. Die Elektrostimulation stärkt diese Bereiche jedoch wieder. Reizstrom nutzt man zum Beispiel zur Muskelkräftigung, bei Inkontinenz oder in der Schmerztherapie. Wenn Muskulatur und Nerven wieder gestärkt sind, reagieren sie schneller auf sexuelle Reize und eine Erektion stellt sich leichter und öfter ein. Darüber hinaus hält sie dann länger an. Übrigens: Auch ein vorzeitiger Samenerguss lässt sich mit dem Muskeltraining verhindern.

Reizstromtherapie – kurz und knapp

  • Der Strom ist schmerzlos und löst nicht direkt eine Erektion aus.
  • Die Therapie stärkt die Penismuskulatur, sodass eine Erektion leichter möglich wird und länger anhält.
  • Sie eignet sich nur, wenn keine organischen Schäden vorliegen, die eine Erektion nicht mehr ermöglichen.
  • Sie sollten die Elektroden täglich 20 bis 60 Minuten tragen. Dies ist während des Schlafs möglich.
  • Die ersten Verbesserungen stellen sich nach etwa zwei bis drei Monaten ein. Nebenwirkungen treten nicht auf.
  • In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für das Gerät (z. B. PhalliMax® oder Erec-fit®). Allerdings müssen Sie vorher einen gesonderten Antrag stellen.

Hilfe sogar bei schweren Potenzstörungen

An der Universität des Saarlandes im Homburg behandelte man im Jahr 1998 50 Patienten mit einer Reizstromtherapie. Bei ihnen schlugen andere Therapien nicht mehr an. Trotz der weit fortgeschrittenen Störung stellten sich nach einer dreimonatigen Therapie bei 23 Prozent der Patienten spontane Erektionen ein.

Der Vorteil der Methode ist, dass Sie keinerlei Nebenwirkungen befürchten und diskret zu Hause „trainieren“.

Achtung: Hier eignet sie sich nicht!

In diesen Fällen dürfen Sie die Reizstromtherapie nicht anwenden:

  • bei Entzündungen, Ekzemen oder offenen Wunden am Penis
  • bei bösartigen Tumoren im Beckenbereich
  • wenn Sie einen Herzschrittmacher oder andere elektronische Stimulatoren tragen
  • bei eingesetzten Metallimplantaten (z. B. Hüftprothese, Knochenplatten)

Am besten besprechen Sie sich mit Ihrem Urologen, ob sich der Einsatz eines Gerätes bei Ihnen lohnt. Sein allergrößter Vorteil ist für viele Anwender, dass sie im Gegensatz zu anderen Hilfsmitteln oder Viagra ihr Sexualleben nicht mehr „vorausplanen“. Die Reizstromtherapie verschafft Ihnen in Liebesdingen wieder mehr Spontaneität.

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