Erektionsstörungen: Jede Störung erfordert andere Behandlung
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Wenn die Ursache Ihrer Erektionsstörung feststeht, wird Ihr Arzt Ihnen eine entsprechende Behandlung vorschlagen:
Seelische Störungen bedürfen meistens einer Sexualtherapie. Ihr Arzt wird Sie an einen entsprechenden Spezialisten überweisen. Sie brauchen für eine solche Therapie allerdings Geduld – hier geht nichts von heute auf morgen. Wichtig ist auch, dass Ihre Partnerin in die Therapie mit eingebunden wird. Bei einer solchen Therapie wird Ihr Therapeut zunächst Ihr Leben kennen lernen wollen. Danach wird er mit Ihnen im Gespräch herausarbeiten, woher Ihre Störungen kommen, und Ihnen dann Übungen vorgeben, mit denen Sie Ihre Erektionsstörungen bekämpfen können.
Bei Hormonmangel werden Sie sich einer Hormonersatztherapie unterziehen, um Ihren Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das geschieht entweder durch Spritzen oder durch Tabletten.
Durchblutungsstörungen kann Ihr Arzt durch gefäßchirurgische Eingriffe beheben. Es gibt die Möglichkeit, die Venen operativ zu unterbrechen, um die Penisdurchblutung zu verbessern. Auf der anderen Seite kann Ihnen aber auch ein Bypass gelegt werden, um die arterielle Durchblutung zu steigern.