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Erektile Dysfunktion – Muntern Sie Ihr Liebesleben mit Gingko auf

Der enorme Leistungsdruck in der Gesellschaft und zunehmender Stress im Job gelten als Lustkiller Nummer Eins. Und selbst wenn Mann dann will, „er“ kann nicht mehr. Ganz neue Hoffnungen eröffnet jetzt ein Pflanzenextrakt, der schon seit dem 17. Jahrhundert als Heilmittel eingesetzt wird: Ginkgo.

Gingkoblatt© Marina Lohrbach - Fotolia

In deutschen Betten ist nicht mehr viel los. Neueste sexualwissenschaftliche Studien und Befunde fördern zutage, dass die Mehrzahl der deutschen Paare aller Altersstufen nur einmal – oder seltener – Sex pro Woche hat. Und wahrscheinlich liegt die Dunkelziffer bei der Sexmüdigkeit noch höher.

Woran liegt das? Sicherlich ist der wachsende Leistungsdruck in der Gesellschaft und die immense Stressbelastung am Arbeitsplatz eine der Hauptursachen. Aussagen wie, „der Stress im Job ist so groß, dass ich abends nur noch auf die Couch falle und fernsehe“ kennen Sie sicherlich auch – vielleicht geht es Ihnen sogar ähnlich. Auch schadet eine steigende romantische Verklärung der körperlichen Liebe der Libido.

Die Anforderungen an den Akt sind oft so hoch, dass es manche unbewusst für einfacher halten, ihn nicht so oft zu praktizieren oder es ganz und gar sein zu lassen … auch wenn sie „es“ im Grunde gerne täten. All diese Faktoren können dann zu einer echten erektilen Dysfunktion, einer Potenzstörung, führen.

Wege aus dem Frust im Bett gibt es viele

1999 wurden nach Schätzungen 17 Millionen Mark für frei verkäufliche Lustverstärker ausgegeben. Zu den traditionellen Aphrodisiaka in der ganzen Welt zählen zahlreiche Kuriositäten, die in unseren Breitengraden sicherlich nicht nur schwer zu beschaffen sind, sondern auch eher Befremden als sexuelle Lust erzeugen: getrocknetes Seepferdchen, geriebenes Horn des Nashorns oder Produkte mit dem Wirkstoff „Spanische Fliege“. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn der Wirkstoff kann bei einer Überdosierung sogar tödlich sein.

Uns eher vertraut, wenn auch nicht immer jedermanns Sache, sind Spargel, Sellerie, Waldmeister, Austern, Champagner, Duftöle und vieles mehr. In den Nahrungsmitteln sind es meist Mineralstoffe, die sich förderlich auf Potenz und Liebesleben auswirken. Austern z.B. enthalten Phosphor, Jod und Zink. Zink erhöht die Produktion von Spermien, Testosteron und Vaginalsekret. In die Reihe der bisher bekannten pflanzlichen Lustanreger gehört z. B. das Ephedra – oder Bockskraut. Der Wirkstoff Ephidrin hellt die Stimmung auf, verzögert die Ermüdung und löst Verkrampfungen. Und wenn es dann immer noch nicht klappt, gibt es auch noch die Pharmaindustrie, die uns mit Viagra wieder auf die Sprünge helfen will.

Ein altes Mittel kann für Sie ein neuer Weg sein

Ganz neue Hoffnungen in diesem Bereich eröffnet aber ein Pflanzenextrakt, der schon lange für seine, durch Studien belegte, durchblutungsfördernde Wirkung bekannt ist: Ein Extrakt aus Blättern des Ginkgo-Baumes. Die Ursprünge dieses Baumes reichen fast 300 Millionen Jahre zurück, schon aus der Zeit der Dinosaurier sind zahlreiche Versteinerungen bekannt. Inzwischen ist der Ginkgo in vielen Ländern ein beliebter Zierbaum, nicht zuletzt wegen seines robusten Bauprinzips und seiner Widerstandskraft gegenüber jeglicher Art von Schädlingen. Er trotzt Umweltgiften und gedeiht sogar in den Innenstadtbereichen der Großstädte.

Insbesondere in den Blättern des Ginkgo-Baumes sind Stoffe enthalten, die ansonsten in keiner anderen Pflanze vorkommen. Seit Jahren hört man quasi unter der Hand immer wieder Berichte von Anwendern, die mit Ginkgo ihre Liebesfähigkeit steigern konnten, und in einer koreanischen Studie konnte bewiesen werden, dass Ginkgo die Entspannung der glatten Penismuskulatur und damit die Durchblutung signifikant steigert. Auch europäische Studien aus England bestätigen diesen Erfolg.

Ginkgo steigert zudem die Libido und verbessert die Erektions- und Orgasmusfähigkeit. Ginkgo-Präparate, die sich besonders gut eignen, gibt es in standardisierter Kapsel- oder Tablettenform Sie sind in Apotheken und Reformhäusern erhältlich und weisen nur in absolut seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Magendrücken auf. Aber denken Sie an eines: Potenzstörungen sind in den meisten Fällen Auswirkung psychischer Überlastung, nur selten liegen organische Ursachen zugrunde.

Austern, Sellerie, Ginkgo und Co. können Ihnen zwar im Bett Abhilfe verschaffen, das Problem aber nicht alleine lösen. Daher sollten Sie auf jeden Fall zusätzlich zu dem Ginkgo-Präparat an den Auslösern der Störung arbeiten. Oft reicht es nämlich schon, wenn Sie Ihren Alltag genau unter die Lupe nehmen, um zu erkennen, welche Situationen Sie so stressen, dass Sie im wahrsten Sinne des Wortes keine Lust an der Lust mehr haben.

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Dr. Michael Spitzbart
Über den Autor Dr. med. Michael Spitzbart

Dies ist das Profil von Dr. med. Michael Spitzbart, dem Chefredakteur von "Dr. Spitzbart´s Gesundheits-Praxis". Hier gibt‘s alle Infos.

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