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Erektionsstörungen: 100 Wege – 1 Ziel

Es gibt in unserer heutigen Zeit – so aufgeklärt sie auch sein mag – immer noch ein großes Tabu: die „erektile Dysfunktion“ – auf Deutsch: Potenz- oder Erektionsstörungen oder auch Impotenz.

Und diese  sogenannte  Erektile Dysfunktion (ED) ist für Männer in den besten Jahren leider kein Einzelfall:

Von Männern über 50 ist erst jeder 10. betroffen. Zwischen 60 und 69 leidet schon jeder 4. Mann unter den Beschwerden. Bei den über 70-Jährigen ist es dann schon jeder 2.

Mann redet nicht darüber, wenn „er“ nicht mehr kann – leider! Denn in den meisten Fällen lässt sich diese Störung tatsächlich wieder beheben.

Hier möchten wir Ihnen wertvolle Tipps und Übungen aus urologischer Sicht an die Hand geben, mit denen Sie sich die Lust zurückholen können.

Bei Pärchen herrscht Frust im Bett© Detailblick – Fotolia

Inhalt:

  1. Erektionsstörungen – Eine Definition
  2. Das Alter bringt Veränderungen
  3. Häufige Probleme
  4. Ursachenforschung
  5. Das sind Ihre Lust-Killer
  6. Flaute im Bett? – Heute fast schon normal
  7. Individuelle Therapie-Möglichkeiten
  8. Viagra® & Co. sind eine Möglichkeit
  9. Diese Nebenwirkungen treten bei Viagra® & Co. auf
  10. Alternativen reichen von Injektionen bis Implantaten
  11. Wege aus dem Frust im Bett gibt es viele – Muntern Sie Ihr Liebesleben natürlich auf
  12. Natürliche Lust-Wecker – Viagra®-Alternativen aus dem Garten der Natur
  13. Auch Essen und Trinken kann Ihre Liebeslust in Schwung bringen
  14. Neuer Ansatz bei Erektionsstörungen: Beckenboden-Training für Männer
  15. Radfahren: Vermeiden Sie eine mangelnde Durchblutung des Penis

Erektionsstörungen – Eine Definition

Eine Potenzstörung erhielt durch die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Libido- und Erektionsstörungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie eine Definition:

Sie beschreibt das anhaltende Unvermögen, eine Erektion zu erreichen und aufrecht zu erhalten, die für eine befriedigende sexuelle Aktion ausreicht.

Im Klartext: Von einer Potenzstörung spricht man, wenn seit mind. 6 Monaten die Versteifung des Gliedes gestört ist und die überwiegende Anzahl der Sex-Versuche erfolglos blieb (Mediziner sagen: rund 70% aller Versuche).

Der Begriff „Erektile Dysfunktion“ umfasst eine Reihe von Störungen. Gewöhnlich meint er jedoch die Unfähigkeit, eine angemessene Erektion bei sexueller Aktivität zu erreichen. Es kann ein Zeichen für physische oder emotionale Probleme sein.

Und wenn es nicht klappt, denken heute sicher die Meisten zuallererst an die Pharma-Industrie, die uns mit Viagra® wieder auf die Sprünge helfen will…

Dass es aber auch anders und auf natürlichem Wege gehen kann – und wohl schon auch immer gegangen ist –,  werden Sie im weiteren Verlauf dieses Beitrags sehen.

Das Alter bringt Veränderungen

Im Penis verlaufen 2 zylinderförmige Schwammkörper parallel zur Harnröhre. Zu Beginn der sexuellen Erregung schütten spezielle Nerven Botenstoffe aus, die zu einer Entspannung der Blutgefäße führen.

Unter normalen Umständen fließt dann mehr Blut in die Schwammkörper und füllt diese auf – es kommt zu einer Erektion.

Mit zunehmendem Alter dauert die Entwicklung einer Erektion länger und sie kann nicht so rigide sein. Mehr direkte Stimulation ist dann eventuell nötig, um eine Erektion hervorzurufen. Die Orgasmen fallen weniger intensiv aus und die Erholungszeit zwischen 2 Erektionen verlängert sich.

Häufige Probleme

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie Sie körperliche und emotionale Probleme überwinden können, die mit der Sexualität verbunden sind.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • der Verlust an Funktionsfähigkeit oder die operative Entfernung eines Organs, das in Verbindung mit Erektion oder Orgasmus steht
  • geringes Verlangen nach Sexualität
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Vernachlässigung der persönlichen Hygiene
  • Gefühl der fehlenden Attraktivität
  • Depression oder Angstzustände

Ursachenforschung

Oft sind körperliche Ursachen, z. B. Prostata-Beschwerden, der Auslöser für Erektionsstörungen:

  • Bei 85% der Männer sind sogar mehrere Ursachen, also auch psychische Erkrankungen oder Stress, schuld an der Erkrankung.
  • 70% der Männer leiden unter einer organischen Erkrankung, die die Dysfunktion auslöst.

Allein aus diesem Grund sollten Sie sich nicht scheuen, Ihren Arzt aufzusuchen, denn diese organischen Krankheiten müssen Sie behandeln lassen. Wenn sie abklingen, kehrt fast immer auch die Lust zurück.

Trotzdem: Die Ursachen von Erektionsstörungen gelten als vielfältig und individuell verschieden:

  • So kann die Störung, wie gesehen, psychisch bedingt sein
  • oder durch eine Beeinträchtigung der Nerven oder der  Blutversorgung entstehen.
  • Des Weiteren kann eine Hormon-Störung die Ursache für Impotenz darstellen.
  • Darüber hinaus zieht eine bereits vorliegende Grunderkrankung unter Umständen die Erektionsstörung nach sich.
  • Andersherum kann eine erektile Dysfunktion auch ein 1. Warnzeichen für eine ernstere Krankheit bedeuten. Dazu gehören:
    • Diabetes,
    • Bluthochdruck,
    • Nieren-Erkrankungen,
    • Leber-Schäden
    • oder Hormon-Störungen
    • sowie arteriosklerotische Erkrankungen (z. B. Koronare Herzkrankheit).
  • Operationen zur Entfernung von Prostata- oder Dickdarm-Krebs führen unter Umständen zu erektiler Dysfunktion.
  • Verletzungen Beckens oder des Rückenmarks verursachen bei manchen Männern ebenfalls solche Probleme.
  • Auch das Alter spielt eine Rolle, denn Erektionsstörungen häufen sich mit zunehmendem Alter nachweislich.

In vielen Fällen stellt der Arzt keine einzelne körperliche Ursache fest. Klinische Studien erbrachten den Beweis, dass bei den meisten Erkrankten mehrere dieser  Faktoren eine Rolle spielen.

Erektionsstörungen: Körperliche oder seelische Ursachen

Bei jüngeren Männern bis 40 Jahre sind es meist seelische Gründe, bei älteren Männern überwiegen körperliche Ursachen, die Erektionsstörungen verursachen. Natürlich kann auch eine Überschneidung beider Ursachen vorliegen.

Psychische Gründe

Anzeichen für eine psychische Störung liegen vor, wenn Sie in gewissen Situationen durchaus noch eine Erektion haben können, wenn Sie z. B. masturbieren oder sich eine erotische Situation vorstellen, sich Ihr Glied beim Geschlechtsverkehr mit einer Partnerin dagegen nicht mehr versteift.

Gründe dafür können falsche Sexual-Vorstellungen sein, genau so wie überzogene Erwartungen. Auch Ihre Erziehung oder das Verhalten Ihrer Partnerin kann Ihre Erektionsfähigkeit psychisch beeinflussen.

Physische Auslöser

Körperliche Gründe sind vielfältig. Einen negativen Einfluss auf Ihre Erektionsfähigkeit haben:

  • Hormone – Wenn Sie aufgrund gesundheitlicher Probleme einen zu niedrigen Testosteron-Spiegel haben, kann sich Ihre Erektionsfähigkeit verschlechtern.
  • Neurologische Störungen – Nerven-Impulse sind der Auslöser einer Erektion. Verletzungen des Rückenmarks oder der Wirbelsäule können eine Erektion verhindern, wenn die entsprechenden Nerven verletzt sind.
  • Gefäßerkrankungen – eine der häufigsten Ursachen der Erektionsstörung: Ihr Glied kann sich nur versteifen, wenn es auf der einen Seite zum vermehrten Blut-Einstrom und auf der anderen Seite zu einer Drosselung des Blut-Abflusses kommen kann. Ist Ihre arterielle Durchblutung gestört, was durch Arteriosklerose oder Bluthochdruck der Fall sein kann, ist auch die Erektion gestört. Auch Diabetes kann Ihre Erektionsfähigkeit verhindern, da diese Krankheit sowohl die Durchblutung als auch das Nervensystem beeinträchtigt.
  • Medikamente – Auch sie können schuld an einer Erektionsstörung sein. Gerade unter den Blutdruck-Senkern gibt es einige, die als Erektions-Hemmer wirken. Dies sind u. a. Thiazide, nicht-selektive Beta-Blocker und Spironolacton. Auch verschiedene andere Arzneimittel wirken negativ auf Ihre Erektionsfähigkeit:
    • Anti-Epileptika,
    • Anti-Pilz-Mittel,
    • Psychopharmaka,
    • Opiate,
    • Beruhigungsmittel
    • oder Schlafmittel.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Einnahme solcher Medikamente Ihr Liebesleben stark beeinträchtigt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Behandlung zu verändern.

Das sind Ihre Lust-Killer

Es gibt einige Dinge, die gefährlich sind für Ihre Libido. Zu diesen Dont’s gehören:

  • Nikotin – Rauchen vermindert die Sauerstoff-Konzentration im Blut. Damit Sie aber eine Erektion haben können, müssen sich die Blutgefäße in den Schwellkörpern entspannen damit vermehrt Blut hineinströmen kann. Das passiert aber nur, wenn ausreichend Stickstoffoxid vorhanden ist. Diess kann der Körper wiederum selbst bilden, wenn der Penis genügend sauerstoffreiches Blut enthält. Jede Zigarette, die die Sauerstoff-Konzentration in Ihrem Blut verringert, verringert so auch Ihre Erektionsfähigkeit.
  • Zucker und Weißmehl – Beide sorgen dafür, dass der Insulin-Spiegel in Ihrem Körper ansteigt. Wenn Insulin im Blut zirkuliert, hemmt es das Sexual-Hormon Testosteron. Es ist dafür da, Lust zu erzeugen – ohne Lust funktioniert beim Sex gar nichts.
  • Übergewicht – Der Bauch des Mannes kann guten Sex verhindern. Haben Sie ein paar Kilo zu viel, entsteht in Ihren Fettzellen das Enzym Aromatase. Es verwandelt Ihr Testosteron in Östrogen. Auch dann klappt es mit dem Sex nicht mehr wirklich. Schon 5 kg, die Sie abnehmen, können dagegen Ihren Testosteron-Spiegel um 30% steigern.
  • Bewegungsmangel – Wenn Sie auf Sport verzichten, leidet häufig auch Ihr Sex. Denn Sport sorgt für eine gute Durchblutung im Körper und die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff – ohne die ist eine Erektion nicht möglich. Zudem macht Sport Ihnen auch Lust; er erhöht Ihren Testosterons-Spiegel.
  • Alkohol und Medikamente – Beides hat sich als Libido-Killer erwiesen. Gerade Beta-Blocker, Schmerzmittel, aber auch Kortison und Präparate gegen Gicht können Ihnen die Lust rauben. Vermuten Sie hier einen Zusammenhang, sollten Sie mit Ihrem Arzt nach einer Alternative suchen.
  • Drogenmissbrauch – Ständiger Alkohol-Konsum, exzessives Rauchen und Einnahme von berauschenden Substanzen wie Marihuana oder anderen Drogen bewirkt möglicherweise eine erektile Dysfunktion.
  • Psychische Probleme – Auch wenn Depressionen leider oft als reine Frauenkrankheit abgetan werden; viele Männer leiden ebenfalls darunter. Mediziner wissen, dass bis zu 40% der Männer, die eine erektile Dysfunktion haben, auch unter Depressionen leiden. Hier kann Ihnen eine Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern helfen. Es kann aber auch sein, dass Sie zunächst das Problem Ihrer erektilen Dysfunktion lösen müssen – die Depressionen verschwinden dann oft einfach von selbst.

Erektionsstörungen: Lassen Sie sich nicht stressen

Ein großer Lustkiller ist hausgemacht: Stress – oft steckt eine psychische Überlastung hinter den Problemen im Bett.

Stehen Sie unter Druck, schüttet Ihr Körper Adrenalin und Cortisol aus. Beides sind Stress-Hormone, die im Gehirn die Produktion von Sexual-Hormonen senken.

Gerade Testosteron, das für die Lust zuständig ist, und DHEA, das die Grundlage für Sexual-Hormone bildet, sind davon betroffen. In diesen Fällen reicht es, wenn Sie Ihre Stress-Hormone senken – dann klappt es auch im Bett wieder.

  • Beginnen Sie zu laufen. Laufen senkt erwiesenermaßen den Level der Stress-Hormone, baut Adrenalin und Cortisol ab.
  • Lernen Sie eine Entspannungs-Technik. Meditieren z. B. kann Ihnen helfen, ruhig zu werden und Stress schon im Vorfeld zu vermeiden.
  • Nehmen Sie ein Beruhigungsmittel – aber kein chemisches. Magnesium ist das Salz der inneren Ruhe, macht Ihre Nerven stark und stellt darüber hinaus Ihre Blutgefäße in den Schwellkörpern weit. Empfehlenswert ist eine Dosis von 600 mg Magnesium pro Tag. Diese können Sie kaum über die Nahrung zu sich nehmen; Sie brauchen ein Präparat, wie Magnesium-Diasporal und die Magnesium-Produkte der Firmen Verla und Cardion.

Flaute im Bett? – Heute fast schon normal

In deutschen Betten ist nicht mehr viel los:

Neueste sexualwissenschaftliche Studien und Befunde fördern zutage, dass die Mehrzahl der deutschen Paare aller Altersstufen nur 1x – oder seltener – Sex pro Woche hat. Und wahrscheinlich liegt die Dunkelziffer bei der Sexmüdigkeit noch höher…

Woran liegt das? – Sicherlich sind der wachsende Leistungsdruck in der Gesellschaft und die immense Stressbelastung am Arbeitsplatz 2 der Hauptursachen.

Der enorme gesellschaftliche Druck und zunehmender Stress im Job gelten als Lustkiller Nr. 1. Und selbst wenn Mann dann will – „er“ kann nicht mehr…

Aussagen wie: „Der Stress im Job ist so groß, dass ich abends nur noch auf die Couch falle und fernsehe“, kennen Sie sicherlich auch – vielleicht geht es Ihnen sogar ähnlich.

Auch schadet eine steigende romantische Verklärung der körperlichen Liebe der Libido.

Die Anforderungen an den Akt sind oft so hoch, dass es Manche unbewusst für einfacher halten, ihn nicht so oft zu praktizieren oder es ganz und gar sein zu lassen… – auch wenn sie „es“ im Grunde gerne täten.

All diese Faktoren können dann zu einer echten erektilen Dysfunktion, einer Potenzstörung, führen.

Individuelle Therapie-Möglichkeiten

In den letzten beiden Jahrzehnten schritt die Forschung an Erektionsstörungen weit voran und erweiterte das Spektrum der Behandlungs-Möglichkeiten. Und so kann man Erektionsstörungen heute sehr gut individuell behandeln.

Dabei zieht der behandelnde Urologe alle möglichen Ursachen auf körperlicher und psychischer Ebene in Betracht und berücksichtigt diese.

Es stehen verschiedenste Therapie-Möglichkeiten zur Verfügung; sie reichen von psychologischer Betreuung über medikamentöse und apparative Verfahren bis hin zu einer Operation.

Vor dem Behandlungsbeginn muss man die Ursachen der Erektionsstörungen möglichst genau abklären, denn eine speziell auf die Ursachen ausgerichtete Behandlung führt zu besseren Heilerfolgen.

Darüber hinaus schließt man auf diese Weise eine bisher unentdeckte schwerwiegende Erkrankung aus.

Viagra® & Co. sind eine Möglichkeit

Etwa 30% aller Männer und Frauen leiden unter sexuellen Dysfunktionen.

Der wohl bekannteste künstliche Lustverstärker für den Mann, das Medikament Viagra® mit dem Wirkstoff Sildenafil, hat die Behandlung solcher Störungen seit seiner Einführung im Oktober 1998 revolutioniert:

Weit über 20 Mio. Männer weltweit haben die blaue, diamantförmige Pille ausprobiert – häufig mit positivem Ergebnis.

Viagra® nehmen Sie als Tablette durch den Mund auf. Der Wirkstoff Sildenafil zirkuliert nach der Aufnahme im Magen, dann im Blutkreislauf und erreicht nach etwa 1 Std. im Blut seine maximale Konzentration.

Zu den Wirkweisen von Potenzmitteln

Künstliche Potenzhelfer werden grundsätzlich in die folgenden 2 Kategorien eingeordnet:

Zentrale Initiatoren

Dabei handelt es sich um Substanzen, die Sie als Tablette einnehmen. Sie schubsen den natürlichen Erektions-Ablauf an.

Diese Substanzen greifen bei erotischen Reizen im Gehirn an und setzen über das Rückenmark Impulse frei. Botenstoffe transportieren diese zum Penis. Dort führen die Substanzen zu einem Blut-Einstrom und zur Versteifung des Penis.

Wie bei der natürlichen Erektion, so tritt die Wirkung auch hier rasch ein. I. d. R. entfaltet die Substanz nach knapp 20 Min. ihre volle Wirkung.

Das ist wichtig, weil ein Paar situationsgebunden miteinander verkehren will und nicht stundenlang auf eine Versteifung des Glieds warten kann. Essen und Trinken stört die Wirkung nicht. So steht einem sinnlichen Menü nichts im Wege.

Periphere Konditionierer

So werden Mittel bezeichnet, die der Patient ebenfalls schluckt; sie setzen allerdings direkt an der Schwellkörper-Muskulatur an:

Die peripheren Konditionierer lassen diese Muskulatur erschlaffen und ermöglichen einen höheren Blut-Einstrom in die Schwellkörper. Diese Substanzen nehmen Sie 1 Std. vor dem geplanten Geschlechtsverkehr ein. Essen und Trinken verzögern den Wirkungs-Eintritt.

Achtung: Periphere Konditionierer wie Viagra® und zentrale Initiatoren wie Ixense® wirken nur dann, wenn die Hormone normal fließen. Sie benötigen darüber hinaus die Unterstützung durch erotische Reize. Das bedeutet, dass sie keine Aphrodisiaka sind und keine spontanen Erektionen hervorrufen. Sie unterstützen das natürliche Funktionieren des Mannes.

Die wichtigsten Tipps für die Einnahme von Viagra®

Bei der Einnahme und Anwendung von Viagra® empfiehlt es sich darüber hinaus, einige Punkte zu beachten:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die richtige Dosis, wenn es trotz Viagra® nicht funktioniert. Viele Männer brauchen die zugelassene Höchstdosis (100 mg).
  • Nehmen Sie die Tablette mind. 1 Std. vor dem Geschlechtsverkehr ein. So lange braucht Viagra®, um seine Wirkung zu entfalten.
  • Die Wirkungsdauer reicht für 4 – 5 Std.

3 konkurrierende Medikamente können für Abhilfe sorgen

Für die Behandlung von Erektionsstörungen stehen 3 orale Medikamente zur Verfügung:

  1. Sildenafil (Viagra®),
  2. Vardenafil (Levitra®)
  3. oder Tadalafil (Cialis®).

Diese Wirkstoffe, die auch als Phosphodiesterase-Hemmer vom Typ 5 (PDE5) bezeichnet werden, gelten als Mittel der Wahl bei der Therapie der ED, weil sie einfach anzuwenden sind, bei 7 von 10 Männern wirken und allgemein als sicher gelten.

Alle Medikamente kosten etwa gleich viel: rund 10 € je Dosis. Diese Substanzen bewirken eine Entspannung der glatten Muskelfasern im Penis, sodass als Antwort auf sexuelle Erregung der Bluteinfluss verstärkt und eine Erektion möglich wird.

Über die Vorzüge von Vardenafil und Tadalafil

Vardenafil

Dieses Medikament kam als 2. Mittel auf den Markt und hat den Vorteil, dass die Wirkung nicht durch die Einnahme auf vollen Magen verzögert wird. Dagegen kann es mit Sildenafil in diesem Fall zu einer Verzögerung von mehreren Std. kommen.

Dieses Dosierungs-Detail war einer der Gründe, warum Männer über die fehlende Wirkung von Sildenafil berichtet haben. Alle 3 PDE5-Hemmer fördern die Erektionsfähigkeit über mehrere Std.

Tadalafil

Dies ist das neueste Medikament aus dieser Gruppe, hat denselben Vorteil wie Vardenafil und ist zusätzlich noch länger im Körper effektiv; einige Studien berichten über eine verbesserte Erektionsfähigkeit über eine Dauer von 36 – 48 Std.

Dennoch sind die Wirkungen der synthetischen Stoffe Sildenafil (Handelsname: Viagra®) und verwandter Arzneimittel wie Vardenafil (Levitra®) oder Tadalafil (Cialis®) recht eingeschränkt:

Sie verstärken zwar die Blutzufuhr zum Penis, haben aber so gut wie keine Wirkung auf das sexuelle Verlangen und Empfinden.

Diese Nebenwirkungen treten bei Viagra® & Co. auf

Mit einer Erfolgsquote von 60 – 86% können Viagra® sowie die Nachfolge-Produkte Cialis® und Levitra® zwar vielen Männern helfen, „ihren Mann zu stehen“ – allerdings ist der „Kater“ häufig inklusive…

So haben die genannten Mittel möglicherweise ernsthafte Nebenwirkungen wie z. B. Sehstörungen. Manche Ärzte schreiben ihnen sogar eine schädigende Wirkung auf das Herz zu, etwa Herzrhythmus-Störungen und Herzversagen bis hin zum Herzinfarkt.

Die 3 zugelassenen PDE5-Hemmer teilen sich dieselben Nebenwirkungen – Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Gesichts-Rötung und – obwohl seltener – Sehstörungen.

  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Sildenafil sind Magen-Beschwerden, Harnwegs-Infektionen und Durchfall.
  • Bei Vardenafil kann es zu Magen-Beschwerden, Schwindel und Verdauungs-Störungen kommen.
  • Die Einnahme von Tadalafil kann zu Verdauungs-Störungen, Rücken- und Muskelschmerzen führen.

Hier noch einmal ein Überblick:

  • sehr häufig (über 10%):
    • Kopfschmerzen
    • unangenehme Hautrötungen mit Hitzegefühl (Flush) bei Viagra® und Levitra®
    • Verdauungs-Störungen bei Cialis®
  • häufig (bis 10%):
    • Verdauungs-Störungen bei Viagra® und Levitra®
    • verstopfte Nase
    • Sehstörungen
    • Schwindel
    • Muskel- bzw. Rückenschmerzen bei Cialis®

Wann Potenzmittel gefährlich werden

Die Wirkstoffe Sildenafil & Co. beeinflussen den Blutfluss – und damit auch das Herz-Kreislauf-System.

Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder sehr niedrigem Blutdruck können die Mittel daher bedrohlich werden.

Schon im Jahr 2010 zeigte eine US-amerikanische Studie zudem, dass Potenz-Pillen das Hörvermögen dauerhaft schädigen können:

Für ihre Untersuchung hatten die Forscher der Universität von Alabama 3 Jahr3 lang mehr als 11.500 über 40 Jahre alte Männer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass sich durch die Einnahme der erektionsfördernden Mittel das Risiko für einen Gehörverlust verdoppelte.

Der Studienleiter begründet diese Auswirkung mit der durchblutungsfördernden Wirkung der Präparate:

Offenbar werde nicht nur im Penis der Blutstrom erhöht, sondern auch im Ohrgewebe, wodurch es zu dauerhaften Schäden kommen könne.

Männer, die diese Pillen einnehmen, sollten daher unverzüglich zum Arzt gehen, wenn sie ein nachlassendes Hörvermögen an sich beobachten würden.

Wann Sie synthetische Potenzmittel nicht einnehmen dürfen

  • Bei Herzschwäche, niedrigem und zu hohem Blutdruck und wenn Sie wegen einer koronaren Herzkrankheit nitrathaltige Medikamente einnehmen, dürfen Sie Viagra & Co. also auf keinen Fall einnehmen, da es zu einem starken Blutdruck-Abfall mit Kollaps kommen kann.
  • Auch bei schwerer Leberschwäche sowie Erkrankungen der Netzhaut des Auges (z. B. Makula-Degeneration) dürfen Sie die synthetischen Potenzmittel darüber hinaus nicht anwenden, da schwere Durchblutungs-Störungen möglich sind.
  • PDE5-Hemmer sollten nicht mit Nitraten wie dem Herzmedikament Nitroglyzerin eingenommen werden, da diese Kombination zu einem fatalen Absinken Ihres Blutdrucks führen kann. Ganz allgemein sollte ein PDE5-Hemmer auf keinen Fall mit jedweder Form medizinischer Nitrate eingenommen werden.

Viagra & Co. dürfen nur vom Arzt (auf Privatrezept) verschrieben werden. Gehen Sie daher kein Risiko ein, indem Sie eines der scheinbar preiswerten Internet- oder Versandhandels-Angebote aus dem Ausland nutzen – zumal hier keine Garantie auf die Reinheit der Mittel besteht!

Plötzlicher Herztod nur bei Risiko-Patienten

Zwar erscheinen immer wieder einmal Berichte von einem plötzlichen Herztod nach der Einnahme von Viagra® – eine eindeutige Ursache dafür konnte jedoch bis heute nicht geklärt werden.

Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil gelten bei den meisten Männern als sicher. Berichte über einen Zusammenhang zwischen plötzlichem Tod und Medikamenten-Einnahme sind etwas überbewertet worden, da diese Fälle Patienten mit schweren Herz-Erkrankungen betrafen.

Am wahrscheinlichsten scheint die Annahme, dass der durch die Pillen ermöglichte Geschlechtsverkehr eine zu starke körperliche Belastung für die betroffenen herzkranken Männer war.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie:

  • eine Herz-Erkrankung haben,
  • vor Kurzem einen Schlaganfall erlitten haben,
  • oder Alpha-Blocker wie Alfuzosin (Urion®, Uroxatral®), Doxazosin (Diblocin® u. a.) oder Tamsulosin (Alna®, Omnic®) einnehmen,

um Bluthochdruck oder Blasenentleerungs-Störungen zu vermeiden.

Viagra® ist gefährlich für Ihr Augenlicht

PDE5-Hemmer wie Viagra® sind für viele Männer die letzte Rettung. Allerdings sind die blauen Pillen, wie schon gesehen, nicht ganz ohne: Sie können zu einer seltenen Form der Erblindung führen.

Wissenschaftler an der Universität Minnesota sind einige Fälle bekannt, bei denen Männer innerhalb von 36 Std. nach Einnahme des Potenzmittels einen sogenannten  Schlaganfall des Auges erlitten.

Dieser NaION (Nonarteric Ischemic Optic Neuropathy), wie er in der Fachsprache genannt wird, unterbricht die Blutversorgung des Sehnervs. Hierdurch wird eine Erblindung verursacht.

Der Hersteller von Viagra®, die Firma Pfizer, schloss aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den Augen-Schlaganfällen und der Einnahme der Pillen gibt.

Er beruft sich dabei auf die Tatsache, dass viele der Männer, die einen NaION erlitten, an anderen Krankheiten, z. B. Bluthochdruck oder Diabetes erkrankt waren.

Dennoch sind sich Wissenschaftler einig, dass diese Schlaganfälle durchaus auf der Einnahme von Viagra® beruhen können.

Denn das Mittel ist dafür verantwortlich, dass im Körper ein Stoff beeinflusst wird, der die Blutgefäße verengt. Durch diese Einengung der Blutgefäße kann es zu einer Unterbrechung des Blutflusses im Sehnerv kommen.

Falls Sie eine plötzliche Einschränkung oder den Verlust Ihres Augenlichtes bemerken, setzen Sie die PDE5-Hemmer ab und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf!

Alternativen reichen von Injektionen bis Implantaten

Außer den Medikamenten gibt es viele alternative Behandlungs-Möglichkeiten für Erektionsstörungen:

  • Alprostadil – Alprostadil (Caverject®, MUSE®, u. a.) ist ein Wirkstoff, der in die Wurzel des Penis injiziert oder über das Einführen eines Zäpfchens in die Harnröhre verabreicht wird.
  • Hormonersatz-Therapie – Alle Männer mit Libido-Problemen sollten ihren Testosteron-Spiegel überprüfen lassen. Falls der Wert zu niedrig sein sollte, kann eine Hormonersatz-Therapie helfen. Niedrige Testosteron-Spiegel stehen auch in Verbindung mit fehlenden Erektionen im Schlaf und am Morgen. Männer, die nicht auf die PDE5-Hemmer ansprechen, sollten ihre Hormonwerte überprüfen lassen.
  • Vakuum-Pumpe – Hierbei handelt es sich um eine mechanische Erektionshilfe. Ein solches medizinisches Vakuum-Gerät (auch: Penis-Pumpe) verwendet einen Plastikschlauch und eine Handpumpe, mit der ein Unterdruck im Zylinder erzeugt wird, sodass sich die Schwellkörper mit Blut füllen. Damit wird Blut also in den Penis gezogen, bevor nach Abnahme der Pumpe ein Gummiring über die Penisbasis gestülpt wird, der die Erektion aufrechterhält.
    • Dieses Potenzmittel ist zwar sehr wirksam und erspart den Betroffenen die Einnahme von Tabletten.
    • Ein Nachteil dieser Alternative zu Viagra ist jedoch, dass ihre Anwendung gewöhnungsbedürftig ist, da beim Samenerguss aufgrund des einengenden Rings Schmerzen auftreten können.
  • Einführen eines Medikaments in die Harnröhre – Sie führen das Medikament über ein kleines Röhrchen 3 cm tief in die Harnröhre ein. Von hier aus bewirkt es eine Versteifung des Gliedes. Die Menge der Substanz ermittelt der Arzt für jeden Mann einzeln. Das Einführen des Röhrchens lernen Sie unter Aufsicht des Arztes.
  • SKAT – Bei der Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie spritzt man ein Medikament mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Schwellkörper. Die Dosis legt der Arzt individuell fest. Das Spritzen üben Sie unter Aufsicht. Auch ohne sexuelle Lust kommt es häufig zu einer spontanen Erektion, die nach dem Samenerguss unter Umständen länger anhält.
  • Penis-Implantate – Hier implantiert der Chirurg bei einem operativen Eingriff entweder biegsame oder hydraulische Prothesen in die Schwellkörper. Die hydraulischen Implantate lassen sich über eine Pumpe im Hodensack mit Flüssigkeit füllen. Biegsame Penis-Prothesen bringen Sie per Hand in die richtige Stellung. Implantate sind die älteste und bislang auch wirkungsvollste Hilfe.

Wenn die Erektionsstörungen mit psychologischen bzw. Partnerschafts-Problemen oder negativen Gefühlen verbunden ist, sollten Sie eng mit Ihrem Arzt zusammenarbeiten und Nutzen wie Risiken der Behandlungs-Optionen mit ihm besprechen.

Es kann zwar einige Zeit in Anspruch nehmen, aber sehr wahrscheinlich finden Sie eine Möglichkeit, um die Erektile Dysfunktion in den Griff zu bekommen.

Wege aus dem Frust im Bett gibt es viele – Muntern Sie Ihr Liebesleben natürlich auf

1999 wurden nach Schätzungen 17 Mio. D-Mark für frei verkäufliche Lustverstärker ausgegeben.

Zu den traditionellen Aphrodisiaka in der ganzen Welt zählen zahlreiche Kuriositäten, die in unseren Breitengraden sicherlich nicht nur schwer zu beschaffen sind, sondern auch eher Befremden als sexuelle Lust erzeugen:

  • getrocknetes Seepferdchen,
  • geriebenes Horn des Nashorns
  • oder Produkte mit dem Wirkstoff „Spanische Fliege“.

Achtung: Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn der Wirkstoff kann bei einer Überdosierung sogar tödlich sein!

Uns eher vertraut, wenn auch nicht immer jedermanns Sache, sind natürliche Lustverstärker aus Nahrungsmitteln wie:

  • Spargel,
  • Sellerie,
  • Waldmeister,
  • Austern,
  • Champagner,
  • Duftöle
  • und vieles mehr.

In den Nahrungsmitteln sind es meist Mineralstoffe, die sich förderlich auf Potenz und Liebesleben auswirken. Austern z. B. enthalten Phosphor, Jod und Zink. Zink erhöht die Produktion von Spermien, Testosteron und Vaginal-Sekret.

In die Reihe der bisher bekannten pflanzlichen Lust-Anreger gehört z. B. das Ephedra – oder Bockskraut. Der Wirkstoff Ephidrin hellt die Stimmung auf, verzögert die Ermüdung und löst Verkrampfungen.

Natürliche Lust-Wecker – Viagra®-Alternativen aus dem Garten der Natur

Nach der Euphorie um Viagra® & Co. kehrt nunmehr Ernüchterung ein:

Nicht nur die Berichte über zahlreiche Todesfälle durch Herzversagen im Zusammenhang mit der Einnahme dieser synthetischen Mittel, sondern auch die lange Liste der Gegenanzeigen lassen immer mehr Männer nach Alternativen suchen.

Das Angebot an natürlichen Alterntiven zur Behandlung von Erektionsstörungen ist zwar riesig, aber wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit der natürlichen Potenzmittel sind rar.

Natürlicher und  weniger belastend wirken aber auf jeden Fall die Lust anregende Kräuter, wie sie seit Hunderten von Jahren in Brasilien, China, Indien und Teilen Afrikas angewendet werden.

Die in der Tabelle genannten Pflanzen-Präparate verbessern nicht nur die Durchblutung der Genitalien bei Mann und Frau, sondern verstärken auch das Verlangen nach Sex sowie den Genuss daran.

Dabei ist es empfehlenswert, zunächst mit 1 Mittel zu beginnen und es bei Bedarf nach 1 oder 2 Wochen mit einem anderen Mittel zu kombinieren, um den Effekt zu verstärken.

Wichtig: Wenn Sie 2 Mittel zusammen einnehmen, halbieren Sie die empfohlene Dosis beider Mittel!

So verhindern Sie mögliche Nebenwirkungen wie Unruhe. Wechselwirkungen z. B. mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.

So heißt das MittelDas sagt die Wissenschaft
Geile-Ziegen-Kraut (Epimedium sagittatium), verstärkt das Verlangen und die Energie sowohl bei Männern als auch bei Frauen.Wirkt sowohl über die Neurotransmitter im Gehirn als auch durch die enthaltenen Flavonoide, das sind Pflanz-Wirkstoffe, die die Blutgefäße erweitern.
Potenzholz (Liriosma ovata) wird aus der getrockneten inneren Rinde des Muira-Puama-Baums aus dem Amazonas-Gebiet gewonnen.Verstärkt das Verlangen und die Intensität des Orgasmus. Haut und Genital-Bereich bei Mann und Frau werden sensibler. Verstärkt den Blutzufluss zu den Genitalien. Eine französische Studie an 262 Männern fand heraus, dass durch die Einnahme eines Potenzholz-Extrakts über 2 Wochen die Libido bei 62% der Teilnehmer verbesserte.
Tribulus terrestris ist ein 1-jähriges Dornen-Gewächs mit bitter schmeckenden Früchten. Es steigert die Libido bei Mann und Frau und verbessert die Erektion beim Mann.Enthält eine Substanz (Protodioscin), die die Produktion des männlichen Sexual-Hormons Testosteron anregt. Es erweitert zudem die Blutgefässe im Penis, was zu einer stärkeren Erektion führt.
Ashwagandha wird aus den Wurzeln eines dem Pfeffer verwandten Strauchs gewonnen. Es wird auch der Ginseng der ayurvedischen Heilkunde genannt.Verbessert die Stimmung und das sexuelle verlangen bei Mann und Frau. Wirkt entspannend und verbessert dadurch die Durchblutung der Genital-Bereiche. Wirkungsweise über die Neurotransmitter im Gehirn.

Die genannten Präparate halten Apotheken oder Reformhäuser nur selten vorrätig. Sollten Sie das Mittel dort nicht bekommen, wenden Sie sich an Spezial-Anbieter von Gesundheits-Produkten und/oder Sportler-Nahrung.

Phytohormone machen müde Männer munter

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Manneskraft nachlässt, kann sich ein Versuch mit Pflanzen-Extrakten, die Phytohormone enthalten, lohnen.

Allerdings müssen Sie bei den pflanzlichen Alternativen zu Viagra® & Co. etwas Geduld haben; sie wirken im Gegensatz zu den chemischen Medikamenten nicht „auf Knopfdruck“, sondern benötigen ein paar Wochen, bis sie ihre volle Wirksamkeit erreicht haben.

Extrakte aus diesen Pflanzen stärken die Potenz

Diese Wirkstoffe haben sich bei Erektionsstörungenreich erwiesen:

  • Erd-Burzeldorn, auch: Erdsternchen (Tribulus terrestris)
    • Die Steroid-Saponine, welche hierin enthalten sind, erhöhen die Testosteron-Konzentration im Blut.
  • Maca-Wurzel (Lepidum meyenii)
    • Sie wirkt aufgrund ihrer Phytosteroide sexuell anregend und ebenso aphrodisierend wie Muira Puama.
  • Muira Puama (Ptycopetalum olacoides)
    • Es soll den Testosteron-Spiegel erhöhen und darf daher bei Prostatakrebs auf keinen Fall angewendet werden.
  • Mönchspfeffer (Agnus castus)
    • Dieser Extrakt hilft nicht nur Frauen mit hormonellen Problemen. Aufgrund seiner Pflanzen-Hormone kann er auch die männliche Potenz unterstützen.

Zwar ist die Wirksamkeit der Pflanzen-Hormone noch nicht ausreichend durch Studien belegt, einen Versuch sind die natürlichen Potenz-Verstärker in jedem Fall wert.

Die entsprechenden Präparate erhalten Sie entweder als zugelassenes Arzneimittel oder als Nahrungsergänzungsmittel in jeder Apotheke.

Und überhaupt: Lustmittel aus der Apotheke der Natur sind heute der Renner. So gibt es heutzutage kaum noch eine Apotheke oder einen Versandhandel, die/der keine „Stärkungsmittel für die Manneskraft“ anbietet.

Meist handelt es sich dabei um bunt gemischte Elixiere, Kapseln oder Pulver, die geradezu wundersame Wirkungen entfalten sollen.

Wichtig: Wählen Sie nur Produkte, deren Packungs-Aufschrift die hier in Klammern angegebenen international gültigen pharmakologischen Namen der Inhaltsstoffe enthalten. Nur so können Sie sicher sein, dass die Extrakte wirklich in dem Produkt enthalten sind.

Am besten geprüft ist Yohimbin

Der aus der Rinde des westafrikanischen Yohimbe-Baums (Pausinystalla yohimba) gewonnene Wirkstoff Yohimbin fördert die Durchblutung im Genitalbereich.

Er ist als verschreibungspflichtiges Medikament gegen leichte organische und seelisch bedingte Erektions-Probleme zugelassen (z. B. Yocon-Glenwood®, 50 Tbl.: 24,85 € und Yohimbin „Spiegel“®, 30 Tbl.: 19,50 €).

Zu den Nebenwirkungen zählen:

  • Zittern,
  • Herzjagen,
  • Schlafstörungen,
  • Blutdruck-Abfall,
  • Schwindel
  • und Übelkeit.

Bei niedrigem Blutdruck dürfen Sie Yohimbin nicht anwenden.

So helfen Ihnen chinesische Heilpilze bei Erektionsstörungen

Zubereitungen aus dem chinesischen Raupenpilz (Cordyceps sinensis / chin.: Dong Chong Xia Cao) und dem Baumpilz roter Lackporling (Ganoderma lucidum / chin.: Ling Zhi) sind echte und bewährte Heilmittel aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie haben feste Anwendungs-Gebiete, z. B. Erektions-Schwäche bei Störungen der Nieren-Leitbahn (Meridian).

TCM-Mittel aus Pilzen gehören in die Hand des Arztes. Überlassen Sie die Auswahl und Festlegung der Dosis daher stets einem TCM-Therapeuten.

Von Mixturen mit diesen Mitteln aus dem Versandhandel raten wir Ihnen dringend ab, da ihre Wirkungsweise nicht vorhersehbar ist und zudem häufiger Verunreinigungen festgestellt wurden.

Auch Ginseng ist eine Option

Gegen Stärkungsmittel aus Ginsengwurzel (Panax ginseng) ist dagegen nichts einzuwenden.

Dieses Mittel ist in Asien weit verbreitet, um die Libido zu erhöhen. Im Jahr 2002 untersuchten Forscher der University of Ulsan, ob der rote Ginseng auch bei erektiler Dysfunktion Wirkung zeigt:

45 Männer beteiligten sich an der Untersuchung. Die Hälfte von ihnen erhielt 3x täglich 900 mg Ginseng, die andere Hälfte ein Scheinmedikament. Bei 60% der Männer in der Ginseng-Gruppe verbesserte sich die Erektionsfähigkeit; das war nur bei 20% der Männer der Fall, die ein Scheinmedikament erhielten.

Die Wissenschaftler führen das Ergebnis darauf zurück, dass Ginseng mehr Stickoxid produziert und somit dafür sorgt, dass sich die Blutgefäße in den Schwellkörpern besser weit stellen können.

Manche Hersteller bieten den angeblich besonders wertvollen Roten Ginseng unter dem Fantasienamen Ginseng rubra an – das ist Unfug! Hierbei handelt es sich um nichts anderes als normalen weißen Ginseng, der nach der Ernte zur Konservierung mit kochendem Wasser überbrüht wurde. Dadurch färbt sich die Wurzel rot.

Ginkgo: Ein altes Mittel kann für Sie ein neuer Weg sein

Ganz neue Hoffnungen in puncto Erektionsstörungen eröffnet aber ein Pflanzen-Extrakt, der schon seit dem 17. Jahrhundert als Heilmittel eingesetzt wird und bereits lange für seine durch Studien belegte durchblutungsförde Wirkung bekannt ist: ein Extrakt aus den Blättern des Ginkgo-Baumes.

Die Ursprünge dieses Baumes reichen Millionen Jahre zurück; schon aus der Zeit der Dinosaurier sind zahlreiche Versteinerungen bekannt.

Inzwischen ist der Ginkgo in vielen Ländern ein beliebter Zierbaum; nicht zuletzt wegen seines robusten Bauprinzips und seiner Widerstandskraft gegenüber jeglicher Art von Schädlingen.

Er trotzt Umwelt-Giften und gedeiht sogar in den Innenstadt-Bereichen der Großstädte. Insbesondere in den Blättern des Ginkgo-Baumes sind Stoffe enthalten, die ansonsten in keiner anderen Pflanze vorkommen.

Seit Jahren hört man quasi unter der Hand immer wieder Berichte von Anwendern, die mit Ginkgo ihre Liebesfähigkeit steigern konnten.

Und in einer koreanischen Studie konnte beweisen werden, dass Ginkgo die Entspannung der glatten  Penis-Muskulatur – und damit die Durchblutung – signifikant steigert.

Auch europäische Studien aus England bestätigen diesen Erfolg. Ginkgo steigert zudem die Libido und verbessert die Erektions- und Orgasmus-Fähigkeit.

Ginkgo-Präparate, die sich besonders gut eignen, gibt es in standardisierter Kapsel- oder Tablettenform. Sie sind in Apotheken und Reformhäusern erhältlich und weisen nur in absolut seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Magendrücken auf.

Ginkgo kann helfen, bekämpft aber nicht die Ursache von Erektionsstörungen

Aber denken Sie an eines: Erektionsstörungen sind in den meisten Fällen die Auswirkung psychischer Überlastung, nur selten liegen organische Ursachen zugrunde.

Austern, Sellerie, Ginkgo und Co. können Ihnen zwar im Bett Abhilfe verschaffen, das Problem aber nicht alleine lösen.

Daher sollten Sie auf jeden Fall zusätzlich zu dem Ginkgo-Präparat an den Auslösern der Störung arbeiten. Oft reicht es nämlich schon, wenn Sie Ihren Alltag genau unter die Lupe nehmen, um zu erkennen, welche Situationen Sie so stressen, dass Sie im wahrsten Sinne des Wortes keine Lust an der Lust mehr haben.

Aphrodisiaka aus Südamerika

Aus der Natur-Apotheke der Indios stammen zahlreiche Lustmittel, die die Durchblutung verbessern und die Empfänglichkeit für erotische Reize steigern sollen. Wissenschaftliche Wirksamkeits-Belege fehlen jedoch weitgehend.

Catuaba

Zu diesen Mitteln gehört der rote Tee aus der Rinde des Catuaba-Strauchs (Erythroxylon catuaba martius). Diesen Tee, von dem keine Nebenwirkungen bekannt sind, erhalten Sie in Naturkostläden.

Zubereitung:

Lassen Sie 1 TL Rinde in 1/4 l Wasser 5 Min. köcheln und dann 20 Min. ziehen, bevor Sie den Tee abseihen und mit Honig gesüßt trinken.

Tagesdosis: 2 Tassen über den Tag verteilt für max. 4 Wochen.

Damiana

Das Damiana-Kraut (Turnera diffusa) enthält ätherische Öle, die so anregend wirken sollen, dass die Pflanze in Mexiko als „Hemdauszieher“ bezeichnet wird.

Zur Behandlung von körperlicher Erschöpfung mit Erektionsstörungen sind homöopathische Komplex-Mittel in der Apotheke erhältlich, z. B. Damiana Pentarkan S (200 Tabl.: 10,60 €), Damiana N Oligoplex (150 Tabl.: 13,48 €) oder Pflügerplex® Damiana 203 N (50 ml: 10,80 €).

Auch Essen und Trinken kann Ihre Liebeslust in Schwung bringen

Wenn Sie Ihrer Lust auf sinnliche und verlängernde Weise auf die Sprünge helfen wollen, sollten Sie zunächst auf anregendes Essen und Trinken setzen.

Mittel, die die natürliche Lust steigern, spielten in allen Kulturen und zu allen Zeiten eine wesentliche Rolle. Häufig oblag es  den Medizinmännern und -frauen, sich um ihre Zubereitung und Anwendung zu kümmern.

Viele Rezepte für sinnliche Speisen und Getränke wurden jedoch auch von Generation zu Generation weitergereicht. Ihr Genuss sollte:

  • an- und aufregen,
  • Gesundheit,
  • „innere Hitze“
  • und Lebensfreude schenken.

Die ersten schriftlichen Hinweise auf luststeigernde Mittel fanden sich u. a. in altägyptischen Papyrus-Rollen. Zu den medizinischen Aphrodisiaka zählten u. a.:

  • Hanf,
  • Opium,
  • Stechapfel
  • und eine Reihe anregender Gewürze.

Noch heute gelten viele in unserer Küche heimische Kräuter und Gewürze als wirksame Liebesmittel:

  • Anis,
  • Basilikum,
  • Eisenkraut,
  • Galgant,
  • Getreide,
  • Granatapfel,
  • Ingwer,
  • Kardamom,
  • Koriander,
  • Meerträubel,
  • Petersilie,
  • Piment,
  • Rosenblätter und -öl,
  • Rosmarin,
  • Safran,
  • Schafgarbe,
  • Sellerie,
  • Teestrauch,
  • Wermut
  • und Zimt.

Neuer Ansatz bei Erektionsstörungen: Beckenboden-Training für Männer

Nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer ist ein gezieltes Beckenboden-Training wichtig, denn jeder 3. Mann über 50 leidet in irgendeiner Form an Prostata-Beschwerden oder Erektionsstörungen.

Die Betroffenen werfen häufig von Anfang an die Flinte ins Korn, weil sie denken, dagegen könne man nur etwas mit schulmedizinischen oder obskuren Maßnahmen unternehmen.

Doch am Deutschen Beckenbodenzentrum Berlin wurde ein Programm entwickelt, mit dem Sie ihrer Manneskraft durch ein gezieltes Training selbst auf die Beine helfen können.

Der männliche Beckenboden – jene Muskelplatte, die Ihre Unterleibs-Organe schützt – ist bislang ein weitgehend unbekanntes Gelände. Seine Bedeutung für die Gesundheit und die Sexualität wird sträflich unterschätzt.

Denn ein gesunder Beckenboden sorgt zusammen mit der Beinmuskulatur sowie der unteren Rumpfmuskulatur für eine gute Becken-Stabilität und indirekt für eine aufrechte Haltung. Eine gut trainierte Beckenboden-Muskulatur hält auch die Erektion aufrecht.

Dieses Themas haben sich 2 Fachfrauen angenommen und ein Buch extra für Männer darüber verfasst: „Ganz Mann! Ganz fit – das Beckenboden-Training für mehr Potenz und Kontinenz“ heißt es und ist im Stuttgarter Trias Verlag erschienen (ISBN 978-3-8304-3450-4).

Autorin Sonja Soeder ist Leiterin der Physiotherapie am Deutschen Beckenbodenzentrum Berlin. Ihre Mitautorin Professor Grace Dorey lebt in England und ist ebenfalls Physiotherapeutin. Sie lehrt an der Universität von West England Bristol.

Radfahren: Vermeiden Sie eine mangelnde Durchblutung des Penis

Viele Radsportfans kennen das Gefühl: Nach ausgedehnten Radtouren kribbelt es im Genital-Bereich und ein unangenehmes Taubheits-Gefühl stellt sich ein.

Kein Wunder: Langes Sitzen im Sattel bedeutet eine hohe Belastung für diese empfindliche Region. Seit Jahren diskutieren die Experten: Macht Radeln impotent?

Radfahren ist gesund. Wie alle Ausdauer-Sportarten, stärkt auch Radeln Herz, Kreislauf und Immunsystem. Anders als beim Laufen, schont diese Sportart Knie- und Fußgelenke; das Körpergewicht verlagert sich auf Handgelenke und Dammregion.

Für Männer aber bringt diese Gewichtsverlagerung ein Problem mit sich:

Die Arterien, die den Penis mit Blut versorgen, sind bei längeren Touren abgeklemmt. Der Körper durchblutet das empfindliche Stück mangelhaft. Und das kann wiederum zu Erektionsstörungen führen.

Nach ausgedehnten Radtouren ruft die schlechte Durchblutung des Penis unter Umständen kurzfristig  Erektionsstörungen hervor. In einer Studie schilderten Radler doppelt so häufig Potenz-Probleme wie Nicht-Radler. Langfristige Störungen sind ebenfalls möglich. Umfangreiche Langzeit-Studien fehlen jedoch bislang.

So vermeiden Sie mangelnde Durchblutung

Mit diesen Tipps können Sie Erektionsstörungen von vornherein vermeiden:

  • breiter Sattel: Schmale und harte Rennsättel stören die Durchblutung der Dammregion. Als besonders schonend erwiesen sich breite Damensättel. Gel-Sättel mildern Stöße ab. Spezielle Anti-Impotenz-Sättel mit Aussparung in der Mitte wirken dagegen wenig.
  • im Liegen radeln: Studien belegen, dass die Durchblutung des Penis beim Radeln mit dem Liegerad nicht beeinträchtigt ist.
  • Pausen einlegen: Wer keinen Zeitrekord aufstellen will, sollte regelmäßige Pausen einlegen. Dabei durchblutet der Körper Penis und Dammregion wieder besser.
  • aus dem Sattel gehen: Wechseln Sie bei längeren Radtouren häufiger die Sitzposition. Gehen Sie zum Wiegetritt aus dem Sattel. Damit entlasten Sie die Dammregion.
  • ebenes Gelände: Auf unebenem Gelände, wie beim Mountainbiken üblich, setzen Sie den Körper heftigen Stößen aus. Schonender sind ebene Strecken.
  • gefedertes Rad: Eine Federung im Rahmen lindert Stöße auf unebenem Gelände.
  • Stöße abfangen: Wer auf das Fahren in unebenem Gelände nicht verzichten will, sollte bei heftigen Stößen versuchen, das Körpergewicht kurzzeitig mit den Beinen abzufangen.
  • Ausgleichs-Training: Ausgleichs-Training wie Rudern, Laufen oder Treppensteigen verbessert die Durchblutung im Penis.

Steigen Sie auf den richtigen Sattel um

Auf das Radfahren zu verzichten brauchen Männer nicht. Die Wahl des richtigen Sattels verbessert die Durchblutung des Penis erheblich: Je breiter der Sattel ist, desto besser. Gel-Sättel mildern zudem Stöße ab.

Urologen empfehlen, häufiger aus dem Sattel zu gehen und regelmäßig Pausen einzulegen. I. d. R. hilft ein spezielles Ausgleichs-Training in den Pausen (Kniehebelauf). Dabei zieht man die Knie schnell und hoch an den Körper heran.

Standard-Fahrradsättel führen zu Erektionsstörungen

Nach Angaben einiger Studien weisen Männer, die mehr als 3 Std. pro Woche Fahrrad fahren, ein erhöhtes Risiko für eine Impotenz auf.

Woran liegt das? Der Hauptübeltäter scheint im herkömmlichen Fahrradsattel zu liegen, der eine lange, sich zuspitzende Form aufweist.

Wenn man auf diesem Sattel Fahrrad fährt, übt man Druck auf das Perineum (Damm) aus. Beim Mann ist dies die Region zwischen Anus und Hodensack, bei der Frau die Region zwischen Anus und großen Schamlippen.

Das Perineum gilt bei beiden Geschlechtern als erogene Zone. Es besteht aus Muskelgewebe, durch welches Blutgefäße und Nerven ziehen. Beim Mann verstärkt Druck auf das Perineum die Erektion.

Tipps für den richtigen Sattel

Die Autoren der Studie aus dem Journal of Sexual Medicine geben folgende Tipps:

  • Stellen Sie Ihren Sattel so ein, dass Sie in einer aufrechten Position fahren.
  • Wenn Sie ein Gefühl von Kribbeln oder Taubheit verspüren, machen Sie eine Pause. Nehmen Sie ggf. beim Fahrradfahren eine andere Haltung ein, indem Sie z. B. Sattel oder Lenkrad anpassen.
  • Benutzen Sie einen Sattel, der weniger spitz zuläuft und vorne eine breitere Fläche bietet. Es stellte sich heraus, dass diese Sattelform weniger Druck auf das Perineum ausübt.
  • Wenn das nicht möglich ist, verringern Sie den Druck, indem Sie den spitz zulaufenden Sattel ein wenig nach unten drücken oder einen mit Gel gepolsterten Sattel verwenden.

Die Ärzte der Mayo Clinic stimmen darin überein, dass es wichtig ist, beim Fahrradfahren Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um den Druck auf das Perineum zu reduzieren.

Eine optimale Sattelform muss noch entwickelt werden. Zusätzliche vorbeugende Maßnahmen wie z. B. die Einnahme von Sildenafil (Viagra®), um den Blutfluss im Penis beim Fahrradfahren zu verbessern, untersucht man derzeit noch.

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