Andropause: Keine Chance dem Hormonmangel
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Es ist leider immer noch so, dass Gesundheit überwiegend Frauensache ist und Männer ungern zum Arzt gehen. Sie sollten aber nicht alle Beschwerden auf die leichte Schulter nehmen. Hormonmangel kann schwere Krankheiten verursachen, deren Beginn Sie sonst übersehen (wie zum Beispiel Osteoporose). Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können aus einem zu niedrigen Hormonspiegel resultieren. Gehen Sie daher regelmäßig zum ärztlichen Check-up, um frühzeitig handeln zu können.
Nur wenn Sie die Symptome der Andropause beachten und ernst nehmen, sind Sie in der Lage, Ihr Leben gesund zu genießen.
Sport kann Ihre Hormonproduktion aufrechterhalten. Gerade ein Ausdauertraining regt die Hormonproduktion an — ganz ohne Pillen oder Spritzen. Ich empfehle Ihnen dreimal pro Woche 30 Minuten Sport, egal ob Schwimmen oder Walken. Das erhöht nicht nur Ihren Testosteronspiegel, sondern auch die Produktion der übrigen Hormone — und diese Hormone wirken dann übrigens bei Ihnen besser als bei unsportlichen Männern.
Kleiner Nebeneffekt: Die Rettungsringe um die Hüften, die sich bei vielen Männern mit Beginn der Andropause zeigen, gehören durch Sport ebenfalls der Vergangenheit an.
Schlafprobleme oder fehlende Müdigkeit sind eine starke Begleiterscheinung der Andropause. Sie sind durch den Abbau der Melatoninproduktion bedingt. Sie können mit Johanniskraut dagegen vorgehen. Dieses Kraut hat mehrere Wirkungen. Es hilft gegen Winterdepressionen, aber beruhigt auch und macht müde. Johanniskraut erhalten Sie als Tee oder Kapseln in der Apotheke — es kann Ihren Schlaf anregen. Seien Sie aber vorsichtig, wenn Sie zusätzlich Medikamente nehmen. Dann sollten Sie erst Ihren Arzt fragen, ob es in Verbindung mit Johanniskraut zu Wechselwirkungen kommen kann.