Auch beim Mann verändert sich der Körper zwischen 40 und 90. In diesem Zeitraum durchlebt er etwas, was den weiblichen Wechseljahren gleicht — und leider von Ärzten immer noch nicht ernst genommen wird. Ich zeige Ihnen natürliche Methoden, mit denen Sie gut durch diese so genannte Andropause kommen. So werden Sie die männlichen Wechseljahre nicht als Belastung wahrnehmen.

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Sie als Mann haben einen Vorteil gegenüber den Frauen: Sie können sich langsam auf das Nachlassen Ihrer Hormonproduktion einstellen. Denn im Gegensatz zur Frau bricht die Produktion Ihrer Hormone nicht von jetzt auf gleich ab. Sie geht langsam zurück. Dementsprechend ist es auch unterschiedlich, wie stark Sie von der Andropause betroffen sind.

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Was Sie als Mann über Ihre Wechseljahre wissen sollten

24.06.2010 10:00 

Ob auch Männer in die Wechseljahre kommen, ist unter Experten heftig umstritten. Die Wissenschaft weiß lediglich, dass die Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron im Laufe des []

Auch Männer kommen in die Wechseljahre

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Es ist leider immer noch so, dass Gesundheit überwiegend Frauensache ist und Männer ungern zum Arzt gehen. Sie sollten aber nicht alle Beschwerden auf die leichte Schulter nehmen. Hormonmangel kann schwere Krankheiten verursachen, deren Beginn Sie sonst übersehen.

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Es gibt natürliche Methoden, mit denen Sie Ihren Hormonspiegel hoch halten können. Ich möchte Ihnen einige Tipps an die Hand geben, mitdenen Sie Ihre Andropause auch ohne Hormonersatztherapie meistern können.

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Sie wollen wissen, wie sich die Wechseljahre auf Frauen auswirken? Schauen Sie sich doch einfach unsere Übersichtsseite zum Thema Wechseljahre an.

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Lesen Sie hier mehr zum Thema Andropause

Andropause: Übersicht

Unter Andropause oder Klimakterium virile versteht man die hormonelle Umstellung des Mannes, die meist zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr einsetzt und sich durch eine rasche Abnahme der Androgenproduktion auszeichnet. Hiervon ist insbesondere die Produktion von Testosteron betroffen.

Die Andropause kann bei den Betroffenen eine Vielzahl von Beschwerden auslösen, unter anderem das Nachlassen physischer und psychischer Leistungsfähigkeit, Erschöpfungszustände, Reizbarkeit, Stress, Angstzustände, Depressionen, Herzrasen, Schweißausbrüche, Kopf- und Rückenschmerzen, das Auftreten von Osteoporose, Haarausfall, eine Austrocknung der Schleimhäute inklusive der Augen, sexuelle Unlust und Erektionsstörungen.

Nicht jeder Mann muss Beschwerden haben; auch treten meistens nicht alle Beschwerden gleichzeitig auf. Sie können allerdings durch Faktoren, die die Hormonproduktion zusätzlich drosseln, verstärkt werden, wie beispielsweise Fettleibigkeit, Unterernährung, Alkoholismus oder die Einnahme bestimmter Medikamente.

Die Therapie hängt von Art und Schwere der Beschwerden ab; bereits eine gesunde Lebensführung mit gesunder Ernährung und leichter sportlicher Betätigung können Wunder wirken. Pflanzliche Arzneimittel wie Propolis, Rotkleepräparate, Johanniskraut oder Baldrian können regulierend auf den Hormonspiegel wirken oder Symptome wie Angstzustände und Nervosität lindern. Auch naturheilkundliche Verfahren wie Akupunktur oder Entspannungsmethoden wie autogenes Training können helfen. Erst wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte eine Hormontherapie in Betracht gezogen werden.

Lesen Sie hier mehr darüber, warum das Thema Wechseljahre auch für Männer wichtig ist, welche Folgen Hormonmangel hat und wie das Alter den Testosteronspiegel beeinflusst.