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Urologie: Männergesundheit unter der Lupe

Die Urologie bezeichnet ein verhältnismäßig junges und eigenständiges medizinisches Fachgebiet.

Geschichte des Fachgebiets Urologie

Ihre Wurzeln reichen allerdings bis in die Antike und ins alte Ägypten zurück, wo bereits Blasenkatheter und die chirurgische Entfernung von Blasensteinen bekannt waren.

Der technische Fortschritt im 19. und 20. Jahrhundert führte, wie in anderen medizinischen Bereichen auch, zu einer rasanten Entwicklung in Diagnostik und Therapie.

Gleichzeitig minderten verbesserte hygienische Bedingungen das Infektions-Risiko bei Eingriffen. Als bedeutendste Entdeckung für die Urologie wird das im frühen 19. Jahrhundert erstmals konstruierte Endoskop gesehen.

Urologie: Typische Krankheitsbilder

Zu den häufigsten in der Urologie behandelten Leiden zählen:

  • Blasen-Entzündungen,
  • Harnwegs-Infektionen,
  • Nieren- und Nierenbecken-Entzündungen,
  • Blasen- und Nierensteine,
  • chronische Nieren-Insuffizienz,
  • gutartige sowie bösartige Nieren-Tumore,
  • Harn-Inkontinenz
  • und Prostata-Beschwerden – seien es eine gutartige Vergrößerung, eine akute Prostata-Entzündung oder Krebs.

Naturgemäß kommt es zu Überschneidungen mit anderen medizinischen Fachgebieten wie Gynäkologie und Chirurgie.

Urologe darf sich nennen, wer nach erfolgreichem Medizinstudium die 5-jährige Facharzt-Ausbildung absolviert hat.

Wichtig: Regelmäßige Hormon-Checks

Es ist leider immer noch so, dass Männer ungern zum Arzt gehen. Darüber hinaus führen die Ärzte bei Männern seltener Hormontests durch.

Aber bedenken Sie:

Ein Hormon-Mangel verursacht unter Umständen schwere Krankheiten, deren Beginn Sie sonst übersehen (z. B. Osteoporose). Auch einige Herz-Kreislauf-Erkrankungen resultieren aus einem zu niedrigen Hormon-Spiegel.

Gehen Sie daher regelmäßig zum ärztlichen Check-up!

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