Überspringen Sie diese mentalen Hürden beim Aufräumen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 4. Dezember 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
- Entsorgen Sie auch Ballast, in den Sie bereits viel investiert haben: Um mehr Energie, Zeit und Geld für Neues in Ihrem Leben zu haben, müssen Sie sich von ausgedienten Dingen, Haltungen und Menschen trennen - auch wenn es Sie zunächst teuer zu stehen kommt. Analysieren Sie genau, was Sie das Aufrechterhalten des Status quo kostet und was es Ihnen bringt. Berücksichtigen Sie dabei vor allem den längerfristigen und immateriellen Gewinn, wenn Sie diesen Zustand, den Sie ändern möchten, beenden.
- Trennen Sie sich auch von Irrtümern: Natürlich ist es nicht leicht, sich selbst einzugestehen, dass man sich in zentralen Lebensentscheidungen geirrt hat. Doch es ist nie zu spät, die Weichen noch einmal umzustellen. Stehen Sie zu Ihrer Fehleinschätzung und reißen Sie das Ruder herum - selbst wenn Ihre Umwelt aus allen Wolken fällt.
- Akzeptieren Sie, dass unter Umständen ein Mosaikstein an Ihrem Selbstbild herausfällt: Bestimmte Eigenschaften, die Sie vielleicht loswerden wollen, können ein Teil Ihres bisherigen Selbstbildes sein - wenn Sie zum Beispiel als Betriebsnudel oder stets patenter Freund bekannt sind, darauf aber schon lange keine Lust mehr haben. Diese Eigenschaft dient Ihnen dann nicht mehr wirklich, sondern gehört zu Ihrem Image. Suchen Sie nach Alternativen, und gönnen Sie sich Zeit für das Loslassen.
- Schauen Sie der Angst ins Auge, in ein Loch zu fallen: Ob Sie nun beschließen, eine Beziehung, einen Job oder eine schlechte Angewohnheit hinter sich zu lassen, fast immer ist die Furcht vor der entstehenden Lücke damit verbunden. Doch das ist Ihr Freiraum, in dem Neues gedeihen kann. Vertrauen Sie darauf, dass sich die Lücke schließt. Und: Trauern ist schließlich auch erlaubt.