Überall auf der Welt gilt Knoblauch als Wunderknolle
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Knoblauch
vom 23. Juli 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
alle Lauchgewächse haben es heute zu großem Ruhm in Sachen Lebensverlängerung gebracht. Insbesondere der Knoblauch (Allium sativum) führt die Riege der Gefäßschützer an. Er stärkt Herz und Immunsystem und soll sogar Krebs bekämpfen. Noch längst ist nicht alles erforscht, was Knoblauch für Sie Gutes tun kann.
Schon im antiken Ägypten wusste man die wundersamen Heilkräfte der duftenden Knolle zu schätzen: Allein aus einer Papyrusrolle aus der Zeit um 1.500 vor Christus sind über 200 heilsame Rezepturen überliefert. Auch die alten Römer und Griechen sollen ihn aus Gesundheitsgründen in Unmengen verputzt haben. Ayurvedische Ärzte empfahlen ihn als Herzschutz und gegen Rheuma, chinesische und japanische verordneten ihn bei Bluthochdruck. Überall auf der Welt steht Knoblauch in dem Ruf, Vampire und böse Geister zu vertreiben. In ganzen Zöpfen an die Haustür gehängt, signalisiert er den Untoten: Hier ist kein Tröpfchen Blut zu holen.
Knoblauch gilt seit altersher als Jungbrunnen und Liebesmittel. Er stärkt und verleiht Energie, steigert die Vitalität und die Lebensfreude. Im 1. Weltkrieg wurde Knoblauch gegen Tuberkulose, Ruhr, Typhus und bei eiternden Wunden eingesetzt, im 2. Weltkrieg galt er als Mittel gegen Wundsepsis und -brand. Heute hält Knoblauch die Wissenschaft in Trab. Denn er hat eine Fülle guter und gesunder Eigenschaften, die inzwischen wissenschaftlich vielfach nachgewiesen werden konnten.
Der spöttische Spruch „Knoblauch macht alt, aber einsam" ist zumindest für den ersten Halbsatz bewiesen. Aber wenn wir alle ordentlich „Knofi" verputzen, dann riecht es ja auch keiner mehr!
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider