Trockene Kälte macht Sie anfälliger für Grippeviren
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Grippe
vom 11. Februar 2009, 12:00 Uhr
GNL5356
Die Grippewelle befindet sich derzeit nach Aussagen von Experten auf ihrem Höhepunkt. Unterstützt wird die mögliche Ansteckungsgefahr durch trockene Luft. Das fanden amerikanische Wissenschaftler der Universität von Oregon heraus. Die Grippeviren „mögen" vor allem Luft mit geringem Feuchtigkeitsgehalt, dann breiten sie sich stärker aus als bei feuchtem Schmuddelwetter. Nicht nur trockene Heizungsluft bietet ihnen beste Bedingungen, sondern auch die Außenluft an kalten Wintertagen. Die Forscher nennen als Grund dafür, dass kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme Luft. Die Nasenschleimhäute trocknen schneller aus und werden anfälliger für eine Ansteckung. Die Forscher empfehlen, in Innenräumen die Luftfuchtigkeit möglichst hoch zu halten, um die Ausbreitung der Grippeviren einzudämmen.
Eine Impfung gegen die Echte Grippe ist jetzt nicht mehr sinnvoll - unter anderem weil es rund zwei Wochen braucht, bis der Impfschutz einsetzt.