Tiere: Weltmeister im Einfühlungsvermögen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 10. Oktober 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
Kinder und Tiere sind dem Kosmos noch näher als wir Erwachsenen, glaubt NA-Leserin Birgit, die mir aus Schweden gemailt hat. „Meine Erfahrung mit Tieren ist, dass man in ihnen die treuesten Freunde hat, wenn man ihnen dasselbe Einfühlungsvermögen und denselben Respekt entgegenbringt wie sie uns." Dann fliegt der Papagei nicht fort, obwohl er es könnte, die Katze bleibt im Haus, obwohl sie hinaus kann, der Hund kommt von seinen Ausflügen treu wieder heim. Zuhauf hören wir Geschichten von Tieren, die viele Kilometer hinter sich brachten, um ihre verloren geglaubten Menschenfreunde wiederzufinden.
„Leider ist Einfühlungsvermögen in der heutigen Welt nicht mehr gefragt, weder Menschen gegenüber und noch weniger gegenüber Tieren", bedauert Birgit. Von ähnlichen Erfahrungen berichtet Leserin Matejka. Ihre Familie hatte seit kurzem einen Hund, der eigentlich für die Kinder angeschafft worden war. Doch schon nach kurzer Zeit waren Mutter und Hund ein Herz und eine Seele: „Die Hündin war mein Ein und Alles. Es gab Zeiten, in denen es mir nicht gut ging, und sie war immer an meiner Seite und trauerte mit mir. Sie war einfach Klasse." Leider ist dieses wunderbare Tier in der vergangenen Woche noch sehr jung gestorben und Matejka schreibt, es bräche ihr das Herz: „Mein Herz tut buchstäblich weh!" Das kann ich verstehen, denn ich musste im Laufe meines Lebens auch schon einige Tiere beerdigen. Das tut kaum weniger weh, als wenn Sie einen Menschen verlieren. Manchmal sogar mehr ...
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider