Therapie von Darmerkrankungen: Phytotherapeutika sinnvoll einsetzen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 13. September 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Auch in der modernen Therapie von Darmerkrankungen kommt dem Einsatz von Heilpflanzen eine immer größere Bedeutung zu. Eine Microcensus-Umfrage bei niedergelassenen Ärzten hat jetzt gezeigt, dass das pflanzliche Arzneimittel Myrrhinil-Intest®, eine Kombination aus Myrrhe, Kaffeekohle und Kamille, von 90 Prozent der befragten Verordner zur Therapie von infektiösen Magen-Darmerkrankungen und von 80 Prozent bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt wird. 43 Prozent der Ärzte gaben darüber hinaus die Verwendung zur Prophylaxe von Darmerkrankungen vor und während Reisen an. Wie eine solche naturheilkundliche Therapie bei den verschiedenen Darmerkrankungen im Einzelnen aussehen kann, ist in dem jetzt erhältlichen Booklet "Darmerkrankungen integrativ therapieren" anhand von Fallbeispielen aus der täglichen Praxis dargestellt. Es beinhaltet 14 umfassend dokumentierte Patientenbeispiele zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarm, Gastroenteritis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Pilzinfektionen sowie Blähungen und Unterleibsschmerzen.
Wie die aktuelle Befragung zeigt, kommt den Phytotherapeutika vor allem bei der Therapie von infektiösen Magen-Darmerkrankungen eine große Bedeutung zu. Dabei wird von den meisten Ärzten bei einer durchschnittlichen Anwendungsdauer von 11 bis 17 Tagen das Kombinationspräparat Myrrhinil-Intest® mit einer Dosierung von 3 x 4 Dragees eingesetzt. "Bei der integrativen Therapie einer Gastroenteritis können darüber hinaus ergänzend zu Myrrhinil-Intest® zum Beispiel Darmbakterien, Elektrolyte sowie Ingwerkapseln gegen Übelkeit erfolgreich zum Einsatz kommen", erklärt Dr. Bernharda Schinke, Mainz, eine der Autorinnen des Booklets"Darmerkrankungen integrativ therapieren".
Aufgrund der erheblichen Entzündungsreaktion an der Schleimhaut, berge jede akute Gastroenteritis das Risiko eines anschließenden Reizdarmsyndroms, so Schinke. Daher sei die vorbeugende Einnahme von Myrrhinil-Intest® und Darmbakterien über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen sinnvoll. Die entzündungshemmende, antimykotische und granulationsfördernde Myrrhe ergänze die entzündungshemmende und adsorbierende Wirkung der Kaffeekohle und die entkrampfenden unantientzündlichen Eigenschaften der Kamille. Die drei Heilpflanzen greifen an verschiedenen Punkten im Krankheitsgeschehen an und verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Das scheint auch bei der chronischen Darmentzuüdung Colitis ulcerosa so zu sein.
Das Booklet mit den Patientenbeispielen zur naturheilkundlichen Therapie von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarm, Gastroenteritis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Pilzinfektionen sowie Blähungen und Unterleibsschmerzen kann kostenlos bestellt werden bei der Repha GmbH, Alt-Godshorn 87, 30855 Langenhagen ulla.schwieger@repha.de, Telefon: 0511/78610-17.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Martina Rathmayer (13.09. 2011 10:30 Uhr):
dieser Artikel ist sehr hilfreich, auch in puncto Vermeidung von Antibiotika, vielen Dank.
Antworten - Kommentar von Kathrin (14.09. 2011 11:17 Uhr):
Artikel klingt sehr interessant, aber Booklet wird nur an Ärzte und HP abgegeben - also keine wirkliche Unterstützung für Patienten ohne Vitamin B :-(
Antworten - Kommentar von marie luise vonier (14.09. 2011 11:25 Uhr):
hallo und guten morgen, hab unter der genannten tel-nr. angerufen, die dame war sehr sehr freundlich und entgegenkommend, ich war wohl nicht die erste, die da angerufen hatte, aber die zusendung der info gilt nur für fachleute und sie gab auch noch den hinweis, dass man ja "seinen" arzt fragen könnte, ob er es bestellt.. hat mir dann noch adäquate websiten genannt .... sicherlich ein guter tipp. einen schönen tag wünsche ich ihnen allen, ihr newsletter ist sehr informativ.... Marie Luise Vonier
Antworten - Kommentar von Kurt (18.10. 2011 14:11 Uhr):
Meine Frau hat seit einer Darminfektion schwere, nie diagnostizierte, nicht ausgeheilte Verdauungsbeschwerden. Sie hat das Myrrhinil probiert und es hat eine positive Wirkung (die meisten anderen, von Aerzten verschriebenen Medikamente vertraegt sie nicht). Sie nimmt Myrrhinil jetzt langzeitlich. Vielen Dank! Und wenn Ihnen in dem Zusammenhang noch etwas anderes einfaellt, dann lassen Sie es mich bitte wissen.
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