Tennisarm: Eine Operation ist die letzte Maßnahme
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Tennisarm
vom 25. Februar 2010, 16:00 Uhr
GNL5356
auch wenn der Tennisarm oder Tennisellenbogen darauf hindeutet, dass der Betroffene übermäßig Sport getrieben hat, können Sie sich diese schmerzhaften Beschwerden auch bei anderen Tätigkeiten zuziehen. Schuld ist immer eine Überlastung der Sehnen im Arm. Aber was hilft? Muss es gleich eine Operation sein? Das möchte mein Leser Horst I. wissen.
Bevor bei einem Tennisarm operiert wird, können Sie eine ganze Menge anderer Methoden versuchen. Meinem Vater haben zum Beispiel Quarkumschläge sehr geholfen. Dazu schmieren Sie einfach Quark auf die betroffene Stelle und wickeln dann ein sauberes Küchentuch herum. Tauschen Sie den Quark aus, sobald er warm und bröckelig wird.
Auch verschiedene Maßnahmen der Wärmetherapie, Massagen oder bestimmte Salben können Ihnen helfen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer Kortisonbehandlung oder die Methode, den Arm ruhig zu stellen.
Erst, wenn alle alternativen Methoden keinen Erfolg hatten - und das kann bis zu einem Jahr dauern, dann kann Ihr Arzt darüber nachdenken, ob eine so genannte Denervierung angebracht ist. Hierbei werden Nerven im betroffenen Bereich gezielt zerstört, indem sie mit einer Sonde verödet werden. Zudem wird der Muskel, der angespannt ist, in Teilen abgelöst.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von ingrid brechtel (25.02. 2010 16:09 Uhr):
Sehr oft ist die Ursache in der HWS zu finden, verbunden mit einer Nervenkompression, v. a. 6. und 7. HW. Wenn die Ursache nicht beseitigt ist, nützen die Behandlungen am Schmerzpunkt nicht viel.
Antworten - Kommentar von Godber Kraas (25.02. 2010 16:13 Uhr):
Bei mir hat ein osteopathisch ausgebildeter Krankengymnast die langjährigen Beschwerden konventionell gelöst. Eine Operation käme für mich erst in Frage, wenn wirklich alle anderen Methoden ausprobiert wurden und wenn die Schmerzen wirklich zum Problem werden.
Antworten - Kommentar von Manfred L i n k (25.02. 2010 16:22 Uhr):
mir selbst hat nur geholfen, als ich tagelang in jeder freien Minute mit dem Mittelfinger der anderen Hand mit erheblichem Druck genau die am meisten schmerzende Stelle neben dem Musikantenknochen am Ellenbogen massiert habe! Tut sauweh, hilft aber!
Antworten - Kommentar von Meutzi (25.02. 2010 16:42 Uhr):
In meinem Fall hat nach sehr vielen Versuchen nur die OP geholfen. Diese liegt jetzt schon über 20 Jahre zurück ohne wieder Schwierigkeiten germacht zu haben. Bei Sportfreunden die Erfolg mit anderen Anwendungen hatten, kommt der Schmerz nach unterschiedlichen Zeiten immer wieder.
Antworten - Kommentar von Jochen Neumann (25.02. 2010 17:02 Uhr):
Ich moechte kurz anreissen warum ich denke dass mein Kommentar rueckhalt hat und durch meinen Erfahrungsbereich einen gewissen Hintergrund aufzeigt. Als gebuertiger Deutscher lebe ich in St. Augustine und arbeite als National Licensed Massage Therapist. Ich habe einige Kunden aus Deutschland die hier mehrere Monate verbringen und zu behandlungnen - Massagen, Reflexology etc kommen und meinen Service in anspruch nehmen. Einige der Clienten haben mit einem Tennisarm oder Golfer Ellbogen zu tun. Im Allgemeinen behandele ich all diese symptome mit ETPS - Electro Therapeutic Point Stimulation, was eine modernere form von Accupunctur ist, als auch mit LLLT - Low Level Laser Therapy. Die combination dieser Behandlung in verbindung mit tiefen massage und crossfiber massage an den tendons und ligamnents haben mir schon einige erfolgreiche Behandlungen beschert. Ich danke da besonder an einen Herren aus Deutschland der ueber ein Jahr versucht hat eine erfolgreiche Behandlung seines Ellbogens zu finden. Nach etlichen versuchen mit allen moeglichen Doctoren, hat er es quasi aufgegeben da er keine operation eingehen wollte. Als er von mir hoerte haben wir einen behandlungsplan ueber 2 monate dreimal die woche ausgearbeitet und die oben erwaehnten modalitaeten angewendet. Sein Arm war nach 3 monaten ohne schmerzen und sind es noch und eine Operation hat sich eruebrigt. Es gibt fast immer eine Moeglichkeit den Koerper mit nahezu natuerlichen mitteln beim gebrauch von Koerper identischer Elektrizitaet, ETPS und LLLT, so zu unterstuetzen dass eine Selbstheilung des Organismus einfacher vonstatten geht. Wenn man davon ausgeht, dass wir nur die Werkzeuge sind um dem Koerper dorthin zu dirigieren dass der Organismus sich an seine Heilingsmoeglichkeiten erinnert und diese ueber Nacht und auch durch eine geraume Schonzeit durchfuehren kann. Die meisten Pain pillen unterbinden den natuerlichen Heilungsprozess und dirigieren uns in die falsche (zerstoerende) Richtung, weil Durch Die Painkiller ein scheinbares Wohlbefinden erzeugt wird. Und wenn wir uns richtig wohl fuehlen nehmen wir keine ruecksicht auf unseren Koerper oder die gegebenen Warnsignale. With healthy regards Hans-Joachim Neumann
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- Kommentar von Lenzhofer (25.02. 2010 17:22 Uhr):
Sehr geschätzte Frau Doktor Hahn Mein sehr schmerzhafter Tennisarm hat ein Arzt mit Kenntnis der chinesischen Medizin mit Hilfe der gezielt gesetzten Nadeln nach wenigen Sitzungen geheilt. Es geht auch so ohne Operation.
Antworten - Kommentar von Walter Schmid (25.02. 2010 18:29 Uhr):
Bei mir hat eine viermalige Schockwellentherapie wunderbar gewirkt und eine Operation vermieden. Kann ich sehr empfehlen!
Antworten - Kommentar von Birgit (25.02. 2010 18:58 Uhr):
Sie sollten bei diesen Beschwerden auch einen guten Zahnarzt konsultieren. Das klingt absurd, ist es aber überhaupt nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Verspannungen in den Kiefermuskeln, durch ungleiche Belastung der beiden Kiefergelenke können Beschwerden unter andern auch im Ellenbogen ausgelöst werden. Eine Schiene leider dauerhaft zu tragen hat bei mir Wunder bewirkt.
Antworten - Kommentar von Ada Di Domenico (25.02. 2010 19:37 Uhr):
Vor einigen Jahren spielte ich auch 3 mal in der Woche Tennis,wir hatten einen Tennisplatz welcher zu unseren Villen gehoerte,so bestand selten das problem nicht spielen zu koennen. Nach einer gewissen zeit bekam ich auch diese so schmerzhafte gefuehle in meinen Ellenbogen. Zum Glueck habe ich einen guten Sportartzt interpelliert der mir dagte entweder oder muss eine Operation erfogen. Habe Glueck gehabt und eine Gymnastik jeden Tag unternommen dass nach einigen Monaten ich kaum mehr Schmerzen hatte aber habe in der Zeit dann kein Tennis gespielt bin immer 3 mal in der Woche schwimmen gegangen. Schwimmen ist fuer mich das Ideale um alle Koerperteile sanft in Bewegung zu bringen. Freundliche GRuesse
Antworten - Kommentar von Edeltraud W (25.02. 2010 20:08 Uhr):
das mit dem Quark, Voltarensalben und Kortisonspritze habe ich auch probiert. Hat alles nicht geholfen. Vor 2 Tagen fand ich über yahoo einen interessanten Bericht über den Tennisarm. Darin hiess es: Dehnen des Armes hilft die verkürzten Sehnen wieder ins Lot zu bringen, d.h.: Den schmerzenden Arm in eine gerade Streckposition bringen. Massagen, Elektrobehandlungen, OPs etc. sind völlig überflüssig. Die Schulmedizin hat hier mal wieder versagt. Dehnen Sie den Tennisarm vorsichtig, ein gewisser Schmerz ist hierbei erlaubt. Vorsichtiges und mehrfaches Dehnen hat bei mir innerhalb von 2 Tagen zur Heilung geführt.
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- Kommentar von ginge (26.02. 2010 00:03 Uhr):
Hatte auch einen Tennisarm vom Weißeln, der durch Injektionen von Gelenksflüssigkeit behandelt wurde. Die Schmerzen haben aber erst nachgelassen, als ich nach drei Wochen eine Wärmetherapie mit heißem Sand machte. Gute Besserung Horst
Antworten - Kommentar von Steffie Leimert (26.02. 2010 07:47 Uhr):
Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich hatte Probleme mit einem sog. Tennisarm und habe durch Internetrecherchen herausgefunden, dass - wie Sie auch schreiben - ein Muskel verspannt ist. Dieser Muskel muss wieder gelockert werden. Mir haben folgende Übungen geholfen: am betroffenen Arm eine Faust machen und in die Handfläche der anderen Hand pressen, also d e h n e n ! Weiterhin Triggerpunktmassage direkt am Ellenbogen. Den Schmerzpunkt mit einer Fingerkuppe fest drücken, dabei den Arm leicht pendeln lassen. Tut erst einmal sehr weh, aber die Erleichterung nach mehrmaliger Anwendung ist spürbar. Bei konsequenter Anwendung sind die Schmerzen nach 2 - 4 Wochen weg. Freundliche Grüße Steffie Leimert
Antworten - Kommentar von werner flissikowski (26.02. 2010 14:26 Uhr):
bei tennisaibuen ist eine sehr effektive triggerpunkt behandlung am schnellsten wirksam .
Antworten - Kommentar von Ingeborg Hennig (26.02. 2010 14:58 Uhr):
Da ich selber im vergangenen Jahr mit einem Tennisellbogen zu tun hatte, kann ich Ihrer Argumentation nur folgen. Ich arbeite als Sporttherapeutin gebe etliche Bewegungskurse und Ernährungsberaterin und habe sowohl mit Dehnübungen als auch durch Nahrungsergänzungen Magnesium, Calcium, B-Komplex, B6 - in verschiedenen Dosierungen sowie Soft-Magnetfeldanwendungen meinen Ellbogen innerhalb von 2 Monaten kurieren können. Ich kann nur jedem empfehlen, sich nach alternativen Heilmethoden umzuschauen.
Antworten - Kommentar von Christa Gäbelein (01.03. 2010 16:25 Uhr):
Ich habe hervorragende Erfahrungen mit der Laser-Akupunktur gemacht. Meine Ärztin behandlte mich von den Fersen aufwärts bis über die Knie. Am nächsten Tag waren die Schmerzen weg! Sind auch nicht mehr gekommen, obwohl ich täglich mit der Maus arbeite. Und das ist schon über 10 Monate her. Super! Keine Angst mehr vor Nadeln, hier gibts nur einen stumpfen Stift. Und KEINE Nebenwirkungen wie bei Kortison, zB. 5kg Gewichtszunahme!! Leider findet man nur wenige Ärzte oder Therapeuten, die sich auf diese schonende Methoden weiterbilden. Gruß C. G.
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- Kommentar von Gabi Kaiser (02.03. 2010 14:09 Uhr):
Guten Tag. Ein sehr gutes und wirksames homöopathischen Mittel bei Tennisarmproblemen wäre Rhus Toxicodendron D12 in Tabletten oder Globuli, 3 - 5 x täglich je 1 Gabe. 1 Gabe = 5 Globuli oder 1 Tablette so lange, bis die Beschwerden besser werden. Habe damit selbst sehr gute Erfahrung gemacht und die Beschwerden sind einzig und allein mit diesem Mittel verschwunden. Gruß Gabi Kaiser
Antworten - Kommentar von Mike Sauer (10.03. 2010 10:40 Uhr):
Vor ein paar Jahren hatte ich einen Tennisarm. Mein Arzt hat alle Möglichkeiten der Behandlung benutzt, alle möglichen Medikamente gespritzt und in Tablettenform gegeben. Auch Massage und Fangopackungen hatt er veschrieben. Nichts hat geholfen. Bei einer innerbetrieblichen Routineuntersuchung erzählte ich dies dem Betriebsarzt. Dieser sagte nur lakonisch: Dagegen gibt es keine Behandlung. Das einzige was man tun kann ist nichts tun. Nach einem Jahr sind die Schmerzen weg. Dies war nicht sehr überzeugend, aber er hatte recht. Fast auf den Tag genau nach einem Jahr war ich schmerzfrei.
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