Teekur zum Entschlacken für Fasten-Nachzügler
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Fasten
vom 04.03.2008 06:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie bei unserem Fastenprogramm nicht mitmachen konnten oder wollten, ist vielleicht diese Entschlackungskur etwas für Sie: Für die Zeit von vier bis sechs Wochen (nicht länger) können Sie eine Kur mit einem speziellen Entschlackungstee einlegen. Beginnen Sie am besten an einem Wochenende damit. Denn Ihre Verdauung wird ziemlich aktiviert.
Zeigen sich Hautunreinheiten, so gilt dies als Zeichen dafür, dass die Stoffwechselprozesse in Gang kommen. Essen Sie in dieser Zeit besonders leicht, fett- und salzarm, bevorzugen Sie Rezepte, wie ich sie Ihnen am Freitag vergangener Woche für die Aufbautage nach der Fastenkur beschrieben habe.
Für eine solche Teemischung brauchen Sie:
- 30 g Löwenzahnwurzel und –kraut
- 30 g Brennnesselkraut
- 30 g Goldrutenkraut
- 15 g bittersüßen Nachtschatten (Stängelspitzen)
Überbrühen Sie einen Teelöffel dieser Mischung, die Sie sich am besten in der Apotheke anmischen lassen, mit 150 ml kochenden Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Dreimal täglich eine halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse trinken. Bereiten Sie den Tee immer frisch zu.
Eine andere Mixtur besteht aus:
- 20 g Löwernzahnwurzel und –kraut
- 10 g Brennnessel
- 10 g Ackerschachtelhalm
- 5 g Birkenblätter
- 5 g Hagebutten
Davon nehmen Sie zwei Teelöffel und übergießen sie mit einem Viertelliter Wasser. Nach 15 Minuten abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
Wenn Sie unter entzündlichen Darmerkrankungen, schweren Nieren- und Leberschäden leiden, sind solche Kuren tabu für Sie.