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TCM: Stärken Sie Ihr Nieren-Qi

Im Winter schaltet der Organismus auf Sparflamme. Besonders älteren Menschen und solchen mit schwacher Konstitution macht die Kälte zu schaffen. Nach den Vorstellungen der TCM ist die Ursache dafür ein Mangel an Yang-Energie. Die Nieren sind die Quelle der Yang-Energie. Dieses Organ ist nach chinesischer Vorstellung auch die Quelle des Lebens und unter anderem verantwortlich für die Fortpflanzungsfunktion.

Aufgrund dieser zentralen Bedeutung hängt der Gesundheitszustand des Menschen nach den Vorstellungen der chinesischen Medizin ganz maßgeblich davon ab, ob die Nieren stark oder schwach sind. Bei einem Yang-Mangel treten Symptome wie Frieren, kalte Hände und Füße und Rückenschmerzen durch Zugluft auf. Um diese zu verhindern, sollten Sie im Winter auch vorbeugend das Nieren-Qi stärken.

Auch diesbezüglich spielt der Schlafrhythmus wieder eine wichtige Rolle. Im Winter sind die Tage kurz und die Nächte lang. Daher sollten Sie ebenfalls ein bisschen früher zu Bett gehen und am Morgen etwas später aufstehen.

So können Sie das Nieren-Qi mit der Ernährung unterstützen:

  • Nehmen Sie im Winter kalorienreiche Speisen zu sich
  • Besonders wärmend für die Nieren sind Hammeleintopf, Hühnersuppe und Entenfleisch

Übung zur Unterstützung des Nieren-Qi:

Entspannen Sie sich und setzen Sie sich mit schulterbreit geöffneten Beinen gerade auf einen Stuhl. Heben Sie die Hände langsam bis zu den Ohren, wobei die Finger nach oben deuten sollen. Setzen Sie diese Bewegung fort, bis die Hände über dem Kopf liegen. Dann bringen Sie die Hände in die Ausgangsstellung zurück. Wiederholen Sie die Armbewegung viermal und führen Sie diese Übung viermal pro Tag aus. Wenn Sie die Hände heben, sollten Sie einatmen, beim Senken der Arme sollten Sie ausatmen.

Versuchen Sie doch selbst einmal, ob Ihnen diese praktischen, auf jahrtausendealten Erfahrungen begründeten Ratschläge eine Hilfe sind. Denn auch hier gilt der Grundsatz: Vorbeugen ist besser als Heilen.

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