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TCM: Ausgleich von Yin und Yang

Mit den thermischen Eigenschaften der Nahrungsmittel können im Körper vorliegende mögliche Ungleichgewichte von Yin und Yang harmonisiert werden. Ein Beispiel ist das Sodbrennen. Diese Erscheinung gilt in der TCM ihrem Wesen nach als „Yang“, also heiß und nach oben steigend. Sie können Ihrem Sodbrennen unter anderem durch den Verzehr einer gekochten Kartoffel leicht entgegenwirken. Die aus den dunklen Tiefen des Bodens stammende Kartoffel ist ein eher neutrales Nahrungsmittel und tendiert im Vergleich zum Sodbrennen eher zum „Yin“.

Im allgemeinen sollten Sie bei Anzeichen von Yin-Mangel Lebensmittel aus dem kälteren (Yin-) Bereich bevorzugen.

Umgekehrt sollten Sie bei Anzeichen eines Yang-Mangels Lebensmittel aus dem wärmeren (Yang-) Bereich bevorzugen.

Einteilung der Nahrungsmittel
YangYin
heißwarmneutralkühlkalt
WirkungStärkung der Abwehrkräfte, Verhinderung von KältezuständenErwärmung des Körpers, Unterstützung der Yang-EnergieStärkung des Qi, ausgleichende WirkungBildung von Blut und Körpersäften, Befeuchtung von Schleimhäuten und GewebenAbkühlung des Körpers, Verhinderung von Yang Überschuß
Beispielescharfe Gewürze (Pfeffer, getrockneter Ingwer), gegrilltes Fleisch, hochprozentiger Alkohol, Glühweinfrischer Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln, Geflügel, Schweinefleisch, Kaffee, RotweinGetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Rindfleisch, Pilze, Kartoffeln, Karotten, Honig, Milch, Schwarzer TeeGemüse, Salate, einheimische Früchte, Olivenöl, Kräutertees (Pfefferminze, Kamille), WeißweinSüdfrüchte, Tomaten, Salatgurken, Wassermelone, Joghurt, Mineralwasser, Speiseeis, Salz
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