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Medizinische Wirkung von Speisepilzen bestätigt

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Pilze schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Seit Ende der 60er Jahre überprüfen ostasiatische Wissenschaftler die Wirksamkeit der Heilpilze mit modernen naturwissenschaftlichen Methoden. Das Wissen um die Heilkraft vieler Speisepilze wird zunehmend auch von Wissenschaftlern aus den USA, Kanada, Lateinamerika, Europa und Australien aufgegriffen.

Bis heute werden fast 200 Pilzarten als „medizinisch wirksam“ beschrieben, so die Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal Ekkehard Busch, Reimund Wantoch von Rekowski und Helga Mölleken. Die Heilpilze fänden in der therapeutischen Praxis bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen Verwendung – beispielsweise bei der Bekämpfung bakterieller und viraler Infektionen oder bei der Behandlung von Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose oder Diabetes. Auch die bei uns bekannten Speisepilze verfügen über immunstärkende und tumorhemmende Eigenschaften.

So seien sowohl bei Shiitake, Maitake, auch Klapperschwamm genannt, Hiratake – dem Austernseitling – und Enokitake – dem Samtfußrübling – Inhaltsstoffe gefunden worden, die sich positiv auf das Immunsystem und hemmend auf die Tumorbildung auswirkten, betonen die Forscher. Alle vier beschriebenen Pilze seien „gut kultivierbar, schmackhaft und in vielen Gebieten etabliert“ und eigneten sich daher optimal als Nahrungsergänzung. Es gibt sie auf Märkten, in Gemüseläden, Asialäden und in gutsortierten Supermärkten.

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Alte Kommentare
  • Erika Denter schrieb am 12.01.2011, 10:22 Uhr

    Sehr geehrte Frau Schneider, bitte informieren Sie mich, wie ich diese Pilze verzehren soll. Roh, gebraten oder gekocht ? Gehen die Inhaltsstoffe durch Hitzebehandlung verloren? Danke Erika Denter