TCM: So schützen Sie sich vor Nebenwirkungen
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In Belgien und Großbritannien sind einige Fälle von Nierenversagen nach der Anwendung chinesischer Arzneipflanzen aufgetreten. Sie konnten unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass sich irrtümlicherweise Osterluzeikraut (Aristolochia clematitis) in sehr hoher Dosierung in den Präparaten befand, das die Vergiftungen verursachte. Zu solchen Verwechslungen kann es auch durch eine Sprachverwirrung gekommen sein. Mit dem chinesischen Begriff "Mu tong" werden nämlich Pflanzen der (ungiftigen) Gattungen Stephania und Clematis, aber auch der giftigen Aristolochia bezeichnet.
Am sichersten schützen Sie sich vor gefährlichen Nebenwirkungen durch Verwechslungen, wenn Sie Ihre Kräuter über einen in TCM ausgebildeten Therapeuten beziehen. Sie erhalten die Kräutermischung in spezialisierten Apotheken auf Rezept. Die Apotheken bürgen mit einem Zertifikat für Reinheit und Echtheit der Substanzen. Verzichten Sie auf Käufe in China (Urlaubsmitbringsel) oder im Internet, da Sie in diesem Fall keine Kontrolle über die Qualität der verwendeten Arzneimittel haben.