TCM: Reizen der Akupunkturpunkte durch Wärme oder Druck
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Neben Akupunkturnadeln stehen dem TCM-Therapeuten noch weitere Möglichkeiten zur Beeinflussung des Qi an den Akupunkturpunkten zur Verfügung. Weit verbreitet ist die Moxibustion.
Dabei werden getrocknete Beifußblätter, sogenanntes „Moxakraut“, als kleine Kegel auf dem Akupunkturpunkt angehäuft (manchmal mit einer Ingwerscheibe als Unterlage) und anschließend angezündet. Das Kraut verglüht langsam und gibt eine milde Wärme an den Körper ab. Ähnlich wirken Moxa-Zigarren, die angesteckt und über den Akupunkturpunkten bewegt werden. Moxibustion wird hauptsächlich bei einem Yang-(Wärme-)Mangel angewendet.
Ebenfalls auf die Akupunkturpunkte wirkt die sogenannte Tuina-Massage, die eine der fünf Säulen der TCM ist. Dabei massiert der Therapeut den Patienten entlang der Meridiane.
Einzelne Elemente dieser Technik sind bei uns auch unter der Bezeichnung „Akupressur“ bekannt. Die Tuina-Massage wird hierzulande bisher erst selten angewandt. Sie dürfte sich aber mit der verbesserten Therapeutenausbildung wohl auch bei uns bald einen festen Platz in der TCM-Behandlung von Schmerzsymptomen und Muskelverspannungen erobern.
Bekannter ist bei uns die japanische Abwandlung der Tuina-Massage: das Shiatsu.