TCM: Die chinesische Hausapotheke
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite TCM: Behandlungsverfahren
GNL5356
Viele Teilbereiche der Traditionellen Chinesischen Medizin erfordern einen Therapeuten; seien es die verschiedenen Diagnoseformen oder Verfahren wie zum Beispiel Akupunktur. Bei anderen Verfahren brauchen Sie zumindest eine Einführung durch einen Therapeuten.
Aber die Traditionelle Chinesische Medizin besteht nicht nur aus Zungendiagnostik, Akupunktur, Qi Gong und anderen Verfahren. Auch bei dieser Therapieform gibt es ganz einfache Hausmittel, die Sie selber herstellen und anwenden können.
Dafür brauchen Sie noch nicht einmal viele Vorräte. Chinaöl, schwarze Pfefferkörner, Ingwer, Kardamomsamen und Sesamöl – damit ist Ihr chinesischer Erst-Hilfe-Kasten so gut wie komplett.
Mit diesen Zutaten können Sie schon die meisten Alltagsbeschwerden heilen.
Allerdings sind einige Rezepte für den westlichen Gaumen etwas ungewöhnlich. Warmes Wasser mit Chinaöl oder eine Kardamomkapsel in der Backentasche – das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Trotzdem sollten Sie es einfach einmal ausprobieren, kleinere Beschwerden mit diesen uralten Methoden zu bekämpfen.
Aber Vorsicht: Wenn die Symptome nicht verschwinden, suchen Sie in jedem Fall einen Arzt oder Heilpraktiker auf. Dann nämlich könnte hinter dem harmlos scheinenden Alltagswehwehchen durchaus auch eine ernsthaftere Erkrankung stecken. Die hier aufgeführten Hausmittel können Ihnen zwar nicht schaden, aber eine verschleppte Erkrankung kann gefährlich werden.