TCM: Akupunktur bei diversen Beschwerden
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Die Akupunktur ist das Verfahren in der TCM, mit dem der Fluss des Qi am schnellsten beeinflusst wird: Dabei setzt der Akupunkteur feinste Metallnadeln (aus Edelstahl oder Silber) direkt in Akupunkturpunkte auf der Haut, um den Fluss der Lebensenergie Qi zu regulieren.
Die meisten Punkte liegen auf den Energiebahnen (Meridiane), auf denen das Qi unseren Körper im 24-Stunden-Rhythmus durchströmt. Die TCM unterscheidet 14 Meridiane (12 paarige und 2 einzelne), die in den Fingern und Zehenspitzen entspringen und von dort Richtung Kopf ziehen.
Die Nadeltherapie kann das Qi anregen oder beruhigen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt die Akupunktur bei zahlreichen Beschwerden als schnelle und wirksame Therapie.
Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen die Akupunktur:
In erster Linie dient die Akupunktur der Ableitung von zu viel Qi bzw. Hitze. Hat der Akupunkteur den richtigen Punkt getroffen, werden Sie eine so genannte De-Qi-Sensation spüren: Nach dem als spitzer Pieks erlebten Einstich der Nadel breitet sich ein meist angenehm warmes, drückendes oder kribbelndes Gefühl entlang des Meridians aus.
Bei einer Qi-Schwäche wird der TCM-Therapeut dagegen meist die wärmende Moxibustion wählen: Dazu brennt er über ausgewählten Akupunkturpunkten kleine Kegel aus getrocknetem Beifußkraut ab oder bewegt eine daraus hergestellte brennende Zigarre über den Punkten. Auch das Einstechen einer Nadel mit einem kleinen Teller am Griff, auf dem der Moxakegel entzündet wird, ist hoch wirksam.
Die Wirkungsweise der Akupunktur ist noch nicht genau geklärt. Belegt wurde bislang, dass die Nadelstiche zur Ausschüttung von Endorphinen führen. Diese körpereigenen Schmerzstiller sind mit Morphium verwandt und dämpfen die Schmerzempfindung im Gehirn. Möglichweise bewirken die Stiche auch heilsame Nervensignale. Dafür spricht, dass viele Akupunkturpunkte genau dort liegen, wo Nervenfasern zusammenlaufen.
Die Ausbildung des Therapeuten muss stimmen
Nicht alle Akupunkteure (Heilpraktiker eingeschlossen) haben eine fundierte Akupunkturausbildung, geschweige denn ein TCM-Studium.
Daran erkennen Sie einen guten Akupunkteur:
Sofern Ihre private bzw. gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Behandlung nicht übernimmt (siehe Kasten links unten), müssen Sie mit 25 bis 100 € pro Sitzung rechnen.
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