Qi Gong: Stimulieren Sie Ihre Energie
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Qi Gong
GNL5356
Qi Gong
In der TCM dienen Körperübungen und Vorstellungskraft als sinnvolle Ergänzungen zur Behandlung
Das von unseren Eltern als Grundausstattung ererbte Qi verbraucht sich im Laufe des Lebens. Eine Möglichkeit – neben der Ernährung –, das Qi wieder aufzufüllen, ist ein Programm aus Atem- und Bewegungsübungen, das Qi Gong. Es dient vor allem der Unterstützung des Atmungs-Qi.
Qi Gong ist eine der fünf Säulen der TCM und bedeutet soviel wie „Arbeit am Qi“. Ein weiteres Ziel der Übungen ist die Wahrnehmung und Lenkung des Qi im Körper.
In China sind Menschengruppen, die morgens in Parks oder auf Plätzen ihr Qi Gong-Programm absolvieren, keine Seltenheit.
Qigong, Taiji und Kungfu haben eine gemeinsame Wurzel
Die Übungen des Qi Gong haben im Laufe der Geschichte sehr viele Abwandlungen erfahren, und aus ihnen sind auch andere fernöstliche Körperprogramme hervorgegangen.
Bei dem als Kampfkunst bekannten Kungfu wird die Kraft des Qi nicht nach innen, sondern nach außen, gegen einen Gegner, gerichtet. Eine Mittelstellung zwischen beiden Formen nimmt das Taiji ein. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht nur nach innen, sondern auch auf einen imaginären Partner.
Taiji-Übungen basieren immer auf bestimmten Bewegungsabläufen, die sich ursprünglich aus der Kampfkunst entwickelt haben. Im Gegensatz dazu gibt es beim Qigong auch Ruhe-Übungen.
Qi Gong ist auch für körperlich schwache Personen geeignet
Wenn Sie ein Übungsprogramm suchen, das eher eine allgemeine Stär kung von Körper und Geist zum Ziel hat, liegen Sie wahrscheinlich mit Taiji richtig. Wenn es Ihnen dagegen eher darum geht, einer bestimmten Krankheit vorzubeugen oder deren Folgen zu lindern, sollten Sie Qi Gong bevorzugen. Vor allem für ältere und körperlich nicht mehr ganz rüstige Personen sind die einfachen Qi Gong-Übungen sehr geeignet.
Von einem Erlernen der Übungen aus Büchern wird im allgemeinen eher abgeraten. Sehr leicht schleichen sich dabei Haltungsfehler ein, die der Körperenergie mitunter eher schaden als nutzen. Die Folgen können zum Beispiel Einschlafstörungen oder Herzrasen sein.
Kurse in Qi Gong oder Taiji bieten viele Organisationen der Erwachsenenbildung und Gesundheitsvorsorge an.
- Seite 1
- Seite 2