Tattoos: Vorsicht Brandblasen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 26. Juli 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
die in Tattoos verwendeten Farben können zu schweren Verbrennungen führen - etwa wenn Sie zur Untersuchung in einen Kernspintomografen müssen. Tattoos enthalten in der Regel Metallpartikel und Eisenverbindungen (Autolacke und Schwermetalle), die dafür verantwortlich gemacht werden. Vor allem schwarze und braune Farben sprechen auf die starken Magnetfelder an und heizen sich auf. Werden so genannte Azofarbstoffe verwendet, besteht zudem Krebsgefahr.
Ein Sprecher des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit forderte deshalb jetzt einen eigenen Tattoo-Pass, in dem die Inhaltsstoffe des Tattoos festgehalten werden. Doch meist wissen die Tätowierer selbst nicht, was in den von ihnen verwendeten Farben steckt. Schon beim Stechen besteht zudem die Gefahr, dass Sie sich mit Hepatitis- oder Aidsviren anstecken.
Wollen Sie so ein Tattoo, das womöglich aus einer Urlaubslaune heraus entstanden ist, wieder loswerden, müssen Sie sich auf Schmerzen, hohe Kosten und einen enormen Zeitaufwand einstellen.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Silvia Messmer (26.07. 2010 08:55 Uhr):
Bei diesem Bericht handelt es sich meiner Ansicht nach um Panik-mache! Habe mich jetzt durch-gegoogelt und habe rein gar nichts gefunden wo sich jemand "verbrannt" hätte! Im übrigen werden seit ca. 20 jahren nur noch Farbstoffe ohne Eisen- und Metallteilchen verwendet! Der Schreiber dieses Artikels hat wohl ein persönliches Problem mit Tattoos...! Im übrigen: bin auch tättowiert und war auch schon in der Röhre und hatte Magnetresonanz-Therapie und hatte null null null Beschwerden oder ähnliches!
Antworten - Kommentar von Tina Hauke (26.07. 2010 11:36 Uhr):
Ich weiß nicht, wo Sie Ihre Informationen her haben, es ist jedenfalls nicht richtig was Sie hier schreiben! Ich habe über 10 Jahre mit meinem Ex Mann Permanent und -Tattoofarben hergestellt. Wir haben mit den Gesetzgebern am Tisch gesessen und es wurde festgelegt welche Pigmente und Azufarbstoffe verwendet werden dürfen und in welchen Mengen. Dies wurde in der Kosmetikverordnung festgelegt! Ein guter Tätowierer wird immer mit Handschuhen und sterilen Nadeln arbeiten, dies ist auch bei Piercings oberes Gebot, die Studios werden vom Gesundheitsamt besucht und es werden Proben von den Farben genommen. Sollte mit den Farben etwas nicht in Ordnung sein wird das Studio abgemahnt. Wir haben als Farbhersteller zu jeder Farbe ein Zertifikat erstellt auf dem der Inhalt der jeweiligen Farbe ersichtlich war, wir haben dafür gehaftet! Wir haben weltweit geliefert und uns den Bestimmungen der jeweiligen Länder angepasst. Meine Tattos wurden nicht heiß in der Röhre!!
Antworten - Kommentar von Wg (26.07. 2010 11:42 Uhr):
wenn man an allem nur die schlechten seiten sieht kann man am ende gar nichts mehr tun
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