Tanzen gegen den Gehirnabbau
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Tanzen
vom 12. Mai 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Hirnforscher haben Tänzer in einen Kernspintomografen gelegt und in ihrem Gehirn „nachgeschaut", was beim Tanzen so passiert. Sie kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Tanzen stachelt das Gehirn zu Höchstleistungen an, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und senkt das Demenzrisiko. Beim Tanzen ist der Bewegungssinn - die Bewegung des Körpers im Raum - besonders ausgeprägt. Es fördert nicht nur die räumliche Wahrnehmung, sondern auch das räumliche Denken. Beim Tanzen nur zuzuschauen reiche bereits aus, um die entsprechenden Gehirnregionen zu aktivieren. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2003 hatte bereits nachgewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Demenz durch Tanzen um 76 Prozent gesenkt werden kann. Der Verlust von Synapsenverbindungen wird eindeutig aufgehalten.
Das ist doch wirklich ein Grund, mal wieder das Tanzbein zu schwingen oder sich bei einem Tanzkursus anzumelden. Dazu ist es nie zu spät - selbst in höherem Alter nicht.