Tango: Kleines Wunder bei Parkinson
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 10. Oktober 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Tanzen wirkt generell wie ein Jungbrunnen und macht besondere Freude. Darüber wird viel zu wenig geredet. Tanzen hat aber auch einen positiven Einfluss auf schwere Erkrankungen wie das Parkinson-Leiden. Besonders Bewegungsstörungen und Muskelsteifigkeit sollen sich durch das Tanzen deutlich bessern. Und das wiederum wirkt sich positiv auf Lebensfreude und Lebensqualität aus. Das geht aus einem Projekt am Gesundheitszentrum der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg hervor. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Training von Übungen mit hoher therapeutischer Wirkung. Initiiert wurde das Projekt, als der Mann der Leiterin der dortigen Physiotherapie, Barbara Schultz, an Parkinson erkrankte. Durch das regelmäßige Tangotanzen konnte er die Menge seiner Medikamente reduzieren. Das wurde gerade durch eine amerikanische Studie bestätigt. Tangotanzen ist danach bei einer leichteren bis mittelschweren Parkinson-Erkrankung die optimale Bewegungsform.