Suppengrün für das ganze Jahr
Sylvia Schneider, Naturmedizin aktuell vom 29.01.2010 06:00
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Eine Leserin beziehungsweise ein Leser schrieb mir gestern: „Ich habe ein geniales Rezept von meiner Großmutter, um Suppengrün das ganze Jahr verfügbar zu machen: Nehmen Sie zu gleichen Teilen Sellerie, Möhren, Porree, Kohlrabi und Salz, eventuell noch etwas Ingwer und Petersilie. Schneiden oder raspeln Sie das Gemüse fein, vermischen es gut mit dem Salz (nehmen Sie davon wegen der Haltbarkeit nicht zu wenig) und füllen es fest in kleine Gläser. Das Suppengrün hält sich dunkel und kühl im Keller gelagert etwa ein Jahr. Ich nehme es für jede Brühe und lasse beim Kochen eben einfach das Salz weg - Salz ist ja schon im Suppengrün als Konservierungsmittel."
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Meine Erfahrung ist, dass es im Notfall auch Tiefkühlgemüse tut. Jedoch ist es nie so schmackhaft und würzig wie frisches Gemüse.
Noch eine Bitte an Sie: Wenn Sie mir schreiben, verwenden Sie doch bitte einen Namen, damit ich weiß, wie ich Sie ansprechen darf.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von HGannelore Schäfer (29.01. 2010 08:49 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, zu Ihrem Beitrag heute bezüglich Schreiben an Sie möchte ich bemerken, dass ich das natürlich immer mache. Ich bekam aber nur eine vorgefertigte Nachricht zurück, aus der ich beim besten Willen keine Antwort auf meine Frage herauslesen konnte. Freundliche Grüße H. Schäfer
Antworten - Kommentar von Heinz Rother (29.01. 2010 10:58 Uhr):
Ich bin der Koch in der Familie und daher dieser kleine Beitrag..Zum Beispiel Petersilie hacke ich ganz fein mischekräftig mit Salz und nehme esslöffelweise Portionen in Aufolie drücke es wie eine Kugel zusammen und ab in Gefrierschrank hält 2 Jahre.
Antworten - Kommentar von Hedi (29.01. 2010 12:15 Uhr):
Hallo Frau Silvia, dieses Rezept mache ich seit 20 Jahren so. Zur Ergänzung: Man benötigt für 2 kg Grünzeug ca. 300 g Salz. Ein Eßlöffel entspricht einem Fleischbrühwürfel, reicht für 2 l Brühe.
Antworten - Kommentar von Friedlinde (29.01. 2010 20:01 Uhr):
Hallo Sylvia Schneider Erst mal ein großes Lob an die vielen guten Informationen und Tips von Ihnen. Zum Thema Hühnersuppe, die ich auch viel für meine Familie koche, möchte ich aber gerne noch eins im Sinne der Hühner hinzufügen. Man sollte die Tiere nur dort kaufen, wo man weiß das die Tiere nicht aus der Käfig- und Kleintierhaltung kommen, sondern artgerecht gehalten werden. Man hat es ja jetzt wieder in den Medien erfahren was bei den Zulieferhöfen für Wiesenhofprodukte für Tierquälereien begangen werden. Alle Massenhaltungen sind Tierquälereien! Mit freundlichen Grüßen Friedlinde K.
Antworten - Kommentar von Helga Breidel (03.02. 2010 14:07 Uhr):
Bezüglich der Gemüsebrühe. Auch ich vverwende diese Form der Haltbarmachung schon seit einigen Jahrzehnten. Ich bereite die Menge für ein Jahr meistens Ende August / Anfang September zu, da gibt es noch viele frische Kräuter - vor allem Liebstöckel. Meine Grundrezeptur lauted: 3 kg Suppengemüse - wie Karotten, gelbe Rüben, Petersilwurzel, Sellerieknolle, Zwiebel, Knoblauch und Selleriegrün, Petersiliengrün und Liebstöckel. Diese Menge faschieren und dann mit 500 g gutem, feinem Natursalz vermengen. Dann wie vorab beschrieben in Gläser füllen. Ein Teelöffel davon reicht auch für eine Tasse Gemüsebrühe. Für Vegetarier als Gesundheitssuppe mische ich im Erkältungsfall 1-2 El Gemüsbrühe mit entsprechender Menge heißem Wasser und ab in die Thermoskanne und ans Bett gestellt. Am eigenen Leib kenne ich die Wirkungen noch nicht, da ich auf Grund meiner gesunden Ernährung - vegetarische Vollwertkost nach Dr. Bruker so gut wie nie Erkältungen bekomme. Ich koche auch meine Dinkel-Vollkorn-Nudeln in dieser Brühe, doppelte Wassermenge vom Gewicht der Nudeln + Gemüsebrühe und Olivenöl, dann muß nichts weggeleert werden und auch Reis oder Hirse mit diesem Gewürz gekocht sind dann besonders würzig und auch noch wertvoller. Im übrigen herzlichen Dank für Ihre meistens sehr hilfreichen, naturbelassenen Gesundheitstipps. Herzlliche Grüße aus Wien Helga Breidel
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