Streit mit dem Arzt – darf er die Behandlung ablehnen?
Dr. Regina Kalkert in Täglich Gesund
vom 3. November 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
Angenommen, Sie haben sich mit Ihrem Arzt gestritten, sind aber von seiner fachlichen Kompetenz überzeugt und möchten sein Patient bleiben. Doch plötzlich lehnt es Ihr Arzt ab, Sie weiter zu behandeln. Darf ein Arzt so etwas überhaupt tun?
Nein, ohne triftige Gründe darf ein Arzt eine Behandlung nicht ablehnen
Denn alle Ärzte in Deutschland haben grundsätzlich eine Behandlungspflicht und zwar ohne Ansehen der Person oder der Umstände. So können beispielsweise Mediziner, die den Wunsch eines Patienten nach einer allgemein verständlichen Erläuterung ihrer Maßnahmen nicht erfüllen wollen, die Behandlung nicht plötzlich ablehnen, nur weil ihnen der Patient plötzlich als „zu schwierig" erscheint.
Allerdings gibt es auch Ausnahmen von der ärztlichen Behandlungspflicht
Eine solche Ausnahme ist immer dann gegeben, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient nachhaltig gestört ist. Eine hitzige, aber dennoch sachliche Auseinandersetzung, zum Beispiel wegen einer bestimmten Therapie, fällt sicher nicht unter diese Formulierung. Ganz anders sähe es jedoch aus, wenn ein Patient seinen Arzt körperlich angreifen, ihn wüst beschimpfen oder in der Praxis etwas stehlen würde.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Buch (03.11. 2009 21:05 Uhr):
auf Grund der nicht akzeptierten IGEL Leistung lehnte der Facharzt die Weiterbehandlung ab.Laut Ärztekammer das habe ich schriftlich, darf der Arzt das.Kommentar der Ärtzekammer der Patien kann ja auch den Arzt wechseln.!!!
Antworten - Kommentar von Evelin Hausmann (05.03. 2010 00:55 Uhr):
Thema Streit mit dem Arzt. Ich schließe mich den anseren Beiträgen an und möchte hinzufügen: Arzt sein, heißt dem volke dienen, sollte nicht in erster Linie der immer noch guten Bezahlung wegen ausgeübt werden, sondern eine Berufung zum Helfen wollen und aus Liebe zum Menschen gesehen werden. Sozusagen Gottes verlängerter Arm sein zu wollen und es schadet mit sicherheit nicht, wenn ein Arzt vor einem schwerwiegenden therapeutischen Eingriff sich auf gott besinnt und um Seine göttliche Führung im Interesse seines Ihm anvertrauten Körpers des Hilfesuchenden bittet. Hoffnung gibt und keine negativen abbauenden Äußerungen von sich gibt, dass ist gottvertrauen und schon die halbe Gesundung. So kommen die menschen gerne zu ihrem Arzt des Vertrauens. Die Ärzte sollten den Patienten nicht nur als geldquelle sehen und Nummer im Wartezimmer, denn sie sollten sich bewußt sein dass sie Werkzeuge Gottes sein dürfen und sich auch als solche benehmen. Sehr viele tun es bereits und es soll immer und wird immer besser werden, man hört den Sinneswandel in den Talkshows und medizinischen Foren und Sendungen im TV. Danke für das Lesen , Evelin Hausmann
Antworten- Antwort von danka (05.05. 2012 08:39 Uhr):
du hasst vollkommen recht die arzte sollten nicht nur das geld sehn.aber leider wurde bei mir gestern nacht in der notaufnahme die behandlung abgelehnt ich hatte herz rassen schon des öfteren und ich wurde da beschimpft und rausgeschickt,. darf das ein arzt.
- Antwort von danka (05.05. 2012 08:39 Uhr):