Stiefmütterchen bereiten dem Juckreiz ein Ende
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 27.11.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Unter den Naturheilmittel gibt es viele, die einen quälenden Juckreiz bekämpfen. Bewährt hat sich vor allem das aus der Pfefferschote stammende Capsaicin. Der Wirkstoff ist in der Apotheke in verschiedenen fertigen Zubereitungen erhältlich - etwa als Salbe. Er erzeugt ein brennendes Gefühl auf der Haut und vertreibt so den Kratzzwang. Ist die Haut jedoch bereits entzündet oder verletzt, sollten Sie von der Verwendung von Capsaicin Abstand nehmen.
Sanftere Wirkung verspricht hier das Stiefmütterchen. Es wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Zudem ist es zur Langzeitanwendung geeignet. So bereiten Sie sich einen Stiefmütterchen-Umschlag zu: Schneiden Sie 1 TL Stiefmütterchenkraut fein und gießen Sie dies mit 1 Tasse heißem Wasser auf. Nach 5 Minuten abseihen und eine Mullkompresse damit tränken. Zwei-bis dreimal täglich auf die betroffenen Hautstellen legen.