Startschuss in den Frühling: Nun geht es los mit dem Fasten!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 9. März 2010, 06:00 Uhr
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wenn Sie noch nie gefastet haben, steht Ihnen wahrscheinlich jetzt eine wunderbare neue Erfahrung ins Haus. Neulinge fürchten sich oft am meisten davor, dass sie während der Fastentage unter brüllendem Hunger leiden müssen. Doch interessanterweise verschwindet der Hunger nach sehr kurzer Zeit. Schon am zweiten Tag stellt der Magen meist sein Knurren ein.
Während der Fastentage fühlen Sie sich normalerweise auch nicht schlapp oder lustlos, sondern aktiv und voller Energie. Ihr Schlafbedürfnis sinkt, die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit sind enorm. Nach einigen Tagen kann sich das Fasten-Hoch einstellen - eine beschwingte gute Laune, ähnlich wie beim Laufen von langen Strecken. Denn es wird jetzt vermehrt Ihr körpereigenes Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Nach Erkenntnissen von Fastenexperten kann dieses Stimmungshoch bis zu einem halben Jahr andauern. Ihr Körper schüttet ebenfalls größere Mengen des Anti-Aging-Hormons HGH aus, das Zellwachstum und -vermehrung anregt.
Ziel des Fastens ist neben der körperlichen auch die geistige Reinigung. Diese gelingt natürlich nur, wenn Ihr Alltag nicht zu voll gestopft ist mit Aktivitäten und Hektik. Sie sollten wirklich Ruhe finden können. Wenn Sie stressreiche Tage vor sich haben, werden Sie sich um einen Großteil der seelisch-geistigen Vorzüge einer Fastenkur bringen. Liegt hingegen nichts Besonderes an, spricht nichts dagegen, dass Sie während Ihrer Kur Ihren Alltag weiterführen. Berufstätige sollten mit einkalkulieren, dass sie an den ersten Fastentagen etwas unkonzentriert, in Ihrer Konzentrationsfähigkeit gestört und wegen der Darmreinigung gehandicapt sein können. Wenn Sie für Ihre Fastenkur keinen Urlaub nehmen, ist es wegen der Darmreinigung ideal, wenn Sie diese am Wochenende starten können. Dann haben Sie einfach mehr Zeit für sich und können einen wichtigen Teil des Heilfastens voll auskosten - nämlich Zeit für Ruhe, Entspannung, Besinnung, Rückzug, Muße und Kreativität.
In den nächsten Beiträgen erfahren Sie Ihr Programm für Ihre beiden ersten Fastentage. Sie müssen natürlich nicht sofort damit anfangen. Suchen Sie sich einen Starttag aus, der gut in Ihren Alltag passt - wie gesagt - etwa den Freitag oder Samstag. Dann können Sie sich am Wochenende in aller Ruhe einstimmen. Am besten drucken Sie sich Ihr Programm aus und heften es sich an eine gut sichtbare Stelle in der Küche.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider