Startschuss in den Frühling: Bekämpfen Sie Ihre Frühlingsmüdigkeit
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 2. März 2010, 06:00 Uhr
GNL5223
viele werden davon gerade jetzt heimgesucht. Doch wirklich ergründen können hat noch kein Forscher das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Sicher ist man sich jedoch, dass es eine Art "Mangelerkrankung" ist. Der Mangel an Energie und rundum gutem Körpergefühl ist auf eine Reihe von Ursachen zurückzuführen. Im Winter bekommt Ihre Zirbeldrüse unter anderem nicht genügend Licht. Sie schüttet das Schlafhormon Melatonin aus, sobald es dunkel ist. Sie bildet dann größere Mengen des Hormons. Das macht Sie müder, als Sie es in hellen Zeiten gewohnt sind. Denn die Zirbeldrüse steuert mit diesem Hormon Ihren Tag- und Nacht-Rhythmus. Fällt zu wenig Licht auf die Netzhaut Ihrer Augen, reagiert die kleine Drüse mit einer verstärkten Bildung von Melatonin. Da das Melatonin auch Einfluss auf die Bildung anderer Hormone nimmt, resultieren daraus "Umbaumaßnahmen" in Ihrer Hormonausschüttung, auf die Sie negativ reagieren können. Durch die kürzeren Tage bewegen Sie sich wahrscheinlich zwangsläufig weniger, was zu einem Sauerstoffmangel im gesamten Organismus führt. Den Bewegungsmangel nimmt Ihnen Ihr ganzer Körper übel. Daraus ergeben sich wiederum Verschiebungen in Ihrer Hormonausschüttung, die zu schlechter Laune und Schlappheit führen können.
All diese Erscheinungen müssten in einem milden sonnigen Winter ausbleiben oder mit den ersten Sonnenstrahlen des Vorfrühlings wieder passé sein. Da dies bei vielen Menschen nicht der Fall ist, muss es darüber hinaus noch weitere Ursachen für das schlechte Allgemeinbefinden geben, die tiefer liegen und über einen längeren Zeitraum entstanden sind. Naturheilexperten haben eine Störung der Stoffwechselvorgänge durch allmählich eintretende Veränderungen des Gewebes ausgemacht. Und daran arbeiten wir mit unserer ungesunden Lebensweise alle kräftig mit, sagen sie. Deshalb lechzen Körper und Seele in dieser Jahreszeit nach einer Art Reinigung. Das gelingt Ihnen am besten mit einer sanften Fastenkur.
Ich gebe Ihnen in den folgenden Tagen jede Menge Tipps und Ratschläge, wie Sie mit den verschiedenen Fastenmethoden wieder frischer, gelassener und ganz entspannt gesünder werden. So können Sie sich wirklich Gutes tun und Körper und Seele optimal aufmöbeln. Tanken Sie Frühlingsenergie mit meinem Rundumprogramm für Entschlackung und Entrümpelung. Sagen Sie Ihrem Ballast adieu.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
P. S.:
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ursula Menzel (02.03. 2010 09:41 Uhr):
Auch ich glaubte immer, dass Frühjahrsmüdigkeit mit mangelndem Licht in den Wintermonaten,so wie mit vitaminarmer Kost zu tun hat. Heute überbrücke ich diese, indem ich zusätzlich Vitaminpräparate, also Nahrungsergänzungsmittel nehme. Außerdem bin ich bis jetzt vor Erkältungskrankheiten verschont geblieben und das ohne Impfungen. Viele Grüße Ursula Menzel
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