Ständig unter Strom? Schließlich ist es Ihr Geld!

in Verbraucherschutz Vertraulich
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Stand-by-Betrieb ist eine feine Sache: Man drückt einen Knopf auf der Fernbedienung und schon ist das entsprechende Gerät eingeschaltet - ohne „Vorwärmzeit" sozusagen. Vom Sofa aufstehen muss man auch nicht mehr - eine bequeme Sache. Auf der Rückseite der Medaille steht ein durch die Stand-by-Schaltung verursachter Mehrverbrauch an Strom, der sich in einem normalen Haushalt auf 100 Euro und mehr im Jahr addiert. Bei 39 Millionen Haushalten in Deutschland kommt da einiges an Kosten und Stromerzeugungskapazität zusammen.


Einzelne Geräte wie Schnurlostelefon oder Radio verbrauchen im Stand-by-Betrieb nur 3 oder 5 Watt. Das klingt wenig, doch die Masse macht´s: Die Vielzahl dieser Ruhestrom-Verbraucher belastet Ihre Haushaltskasse enorm. Mit einem Strommessgerät (verleihen viele Stadtwerke kostenlos) können Sie selbst nachmessen, wie viel welches Gerät im abgeschalteten Zustand schluckt.

Die Hauptverdächtigen: PC mit Monitor und Drucker, Fernsehgerät, DVD-Recorder, Hi-Fi-Anlage, DSL-Modem, Anrufbeantworter, Spielkonsole, elektrische Zahnbürste, Kaffeeautomat. Alles, was im „ausgeschalteten" Zustand brummt, warm bleibt oder mit einer leuchtenden LED auf sich aufmerksam macht, beschäftigt Ihren Stromzähler, ohne, dass Sie einen direkten Nutzen davon haben.

Mit einer Schalt-Steckdose oder einer Schalt-Steckdosenleiste können Sie diese Geräte vom Netz trennen. Netzteile, z.B. von Schnurlostelefonen, nach dem Aufladen aus der Steckdose nehmen.

Bei manchen Geräten können durch das Trennen vom Netz Einstellungen wie Datum und Uhrzeit verloren gehen (Bedienungsanleitung beachten).

Achten Sie schon beim Kauf auf den Stand-by-Verbrauch. Es gibt z.B. TV-Geräte mit 0,3 Watt und solche mit 6 Watt Stand-by-Leistungsaufnahme.


von
Dr. Dietmar Kowertz

Erfahren Sie hier mehr zu Dr. Dietmar Kowertz - Chefredakteur von Benefit.

 
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