Yoga: 6 Lachyoga-Übungen
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Bis auf die Übung „Der Löwe” haben die Übungen, die ich Ihnen hier vorstelle, nur den so genannten Lacheffekt. Sie sollen lachen, mehr nicht - und nebenbei all die gesunden Wirkungen des Lachens erfahren. Kompliziertere Lachyoga-Übungen, die auch den Yoga-Effekt stärker berücksichtigen, sollten Sie sich von einem Lachyoga-Trainer zeigen lassen.
1. Die Begrüßung. Stellen Sie sich vor, Sie treffen einen guten Freund oder Bekannten. Strecken Sie ihm die Hand aus und gehen Sie der imaginären Person einige Schritte entgegen. Freuen Sie sich, weil Sie denjenigen lange nicht gesehen haben. Und nun lachen Sie diese Freude heraus.
2. Der Löwe. Machen Sie ein richtiges Löwengesicht: Reißen Sie Mund und Augen weit auf, strecken Sie die Zunge heraus, erheben Sie Ihre Hände. Spreizen Sie Ihre Finger weit ab wie Löwenpranken. Nun knurren Sie nicht wie ein Löwe auf Futtersuche, sondern lachen Sie tief aus dem Bauch heraus. Neben dem Lachen hat diese Yoga-Übung einen Trainingseffekt auf den Hals- und Kopfbereich. Die Durchblutung der Mandeln wird angeregt, genauso wie die Speicheldrüsen. Kehlkopf und Schilddrüse werden massiert, die Gesichtsmuskulatur gedehnt.
3. Der Weihnachtsmann. Verschränken Sie Ihre Hände auf Höhe des Bauchnabels. Strecken Sie Ihren Bauch nun nach vorne – am besten funktioniert das, wenn Sie ein Hohlkreuz machen. Je dicker Ihr Bauch aussieht, umso besser. Nun bewegen Sie Ihren Bauch mit Ihren Händen, schütteln Sie ihn hin und her. Lachen Sie dabei wie der Weihnachtsmann ein tiefes „Hohoho”.
4. Die Schaukel. Setzen Sie sich in den Schneidersitz. Verschränken Sie Ihre Arme hinter dem Kopf. Nun wiegen Sie Ihren Oberkörper hin und her, von rechts nach links und wieder zurück. Bevor Ihr Oberkörper die Richtung wechselt, stoßen Sie ein lautes „Ha” aus. Steigern Sie nach und nach die Schnelligkeit der Pendelbewegung – und damit auch die Schnelligkeit Ihres Lachens.
5. Anschwellendes Lachen. Stellen Sie sich locker aufrecht hin, Ihre Füße sind etwas auseinander, die Knie nicht ganz durchgestreckt. Fangen Sie nun an zu kichern, ganz sanft und leise. Nach und nach werden Sie lauter, das Kichern wird kräftiger, bis es in ein Lachen mündet, das laut und kräftig ist. Halten Sie sich den Bauch, so dass Sie die Lachvibrationen richtig spüren können.
6. Hören Sie auf Ihr Lachen. Schließen Sie Ihren Mund fest, pressen Sie die Lippen aufeinander. Halten Sie sich Ihre Ohren zu. Nun lachen Sie innerlich, gepresst und summend.
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