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Mit dem Auto in den Urlaub: Essen und Trinken hält Sie in Form

Lange Fahrten mit dem Auto sind sehr anstrengend und erfordern Ihre optimale Konzentration. Wer gut vorbereitet losfährt, ist klar im Vorteil. Das gilt auch für das richtige Essen und Trinken.

Wenn Sie regelmäßig etwas Leichtes essen, beugen Sie Ihrer Müdigkeit bereits vor. Und allein durch richtiges Trinken können Sie sich gleich viel besser konzentrieren.

Nachtblindheit

Vergessen Sie das Trinken nicht

Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sinkt schon bei einem geringen Flüssigkeitsmangel. Achten Sie daher darauf, dass Sie regelmäßig trinken, damit Sie am Steuer fit bleiben. Versorgen Sie Ihren Körper jede Stunde mit einem Glas (ca. 200 ml) Mineralwasser oder ungesüßtem Kräuter- und Früchtetee.

Als Faustregel gilt: Erwachsene sollten etwa 1,5 Liter am Tag trinken, Kinder mindestens einen Liter. Im überhitzten Auto oder an heißen Reisetagen ist der Wasserbedarf noch höher. Trinken Sie keine eiskalten Getränke, denn das kann zu Magenbeschwerden führen.

Beim Schwitzen verliert Ihre Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe. Auch darunter leidet Ihre Konzentrationsfähigkeit. Trinken Sie daher reichlich Mineralwasser oder dünne Saftschorlen (3 Teile Wasser, 1 Teil Saft), wenn Sie am Steuer stark schwitzen. Dadurch können Sie die Verluste ausgleichen.

Getränke, die reichlich Zucker enthalten (z. B. Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Eistees oder Kaffeegetränke aus dem Kühlregal) sind keine geeigneten Durstlöscher. Vorsicht vor koffeinhaltigen „Muntermachern“ wie Kaffee, Cola-Getränken oder Energydrinks. In größeren Mengen genossen können sie bei Ihnen Unruhe und Nervosität auslösen.

Setzen Sie auf leichte Snacks

Statten Sie sich für die Fahrt mit leichtem Reiseproviant aus, der Sie nach dem Genuss nicht müde macht:

  • Vollkornbrot oder -brötchen mit Käse, Schinken oder fettarmer Wurst. Peppen Sie Ihre Brote mit etwas Frischem auf, wie Salatblättern, Gurken- oder Radieschen-Scheiben.
  • Auch Joghurt oder Quark sowie Gemüse und Obst sind ein leichter Snack.
  • Besonders praktisch sind Smoothies für Ihre Verpflegung auf Reisen.
  • Leichtere Alternativen zu fett- oder zuckerhaltigen Backwaren (Croissants, süßer Kuchen) sind Laugengebäck oder Milch-, Müsli- oder Nussbrötchen.
  • Denken Sie bei der Zusammenstellung des Proviants an eine „mundgerechte“ Zubereitung. Eine gute Wahl sind Cocktailtomaten, Möhren, Radieschen, Gurkenscheiben oder Paprikastücke, Weintrauben, Melonenstücke, Johannisbeeren oder Erdbeeren.

  • Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

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  • Äpfel, Birnen und Bananen transportieren Sie besser als ganze Früchte. Kleingeschnitten verfärben sie sich schnell braun und sind dann unappetitlich.
  • Verpacken Sie Brot und Brötchen am besten in Frischhaltefolien oder Butterbrotpapier, Gemüse und Obst sind in lebensmitteltauglichen Dosen gut aufgehoben.
  • Verstauen Sie alles in einer Kühlbox. Dort halten sich auch Milchprodukte wie Joghurt und Quark einige Stunden lang frisch.

So erhalten Sie Ihre Fitness an der Raststätte

Wenn Sie unterwegs lieber an der Raststätte einkehren, setzen Sie auf leichte Kost. Speisen wie Frikadellen, Pommes frites, Schnitzel oder Würstchen liegen lange im Magen und machen Sie schnell müde. Wählen Sie lieber Salate, Gemüsespeisen und leichte Geflügel- und Fischgerichte.

Bevorzugen Sie kleine Portionen und vermeiden Sie fettreiche und blähende Speisen (z. B. mit Kohl, Hülsenfrüchten oder Zwiebeln). Sie liegen eher schwer im Magen, machen müde und können zu Verdauungsbeschwerden führen.

Gehen Sie ein paar Schritte

Bei langen Autofahrten ist es wichtig, dass Sie ausreichend Pausen einlegen und diese in Ihre Reisezeit mit einplanen. Um fit zu bleiben, machen Sie am besten alle zwei Stunden eine Pause, in der Sie nicht nur essen und trinken, sondern sich auch bewegen.

Übungen für strapaziöse Autofahrten

Stundenlange Autofahrten oder häufige Geschäftsreisen mit dem Auto oder Zug führen zu Verspannungen am gesamten Körper, denn die Sitze zwängen uns in eine bestimmte Haltung.

Die Sitzhaltung mit verstärktem Rundrücken fördert die Verkürzung der Brustmuskulatur und zieht unsere Schultern nach vorn. Bauen Sie zwischendurch kleine bewegte Pausen ein. So können Sie die schmerzhaften Nebenwirkungen des Reisens vermeiden.

Übung 1: Dehnen Sie Ihre Körperflanke

Raus aus dem Auto und zuerst einmal langmachen. Strecken Sie Ihre Arme lang nach oben. Ihre Hände greifen ineinander. Überkreuzen Sie Ihre Beine und neigen Sie Ihren Oberkörper zur Seite.

Spüren Sie die Dehnung in Ihrer Körperflanke (seitliche Bauchregion). Halten Sie die Dehnung 3 bis 5 Sekunden, dann die Seite wechseln. Fünfmal pro Seite.

Übung 2: Mobilisieren Sie Ihren Rücken

Lassen Sie eine Fensterscheibe etwas herunter. Sie stehen in Schulterbreite stabil auf beiden Beinen vor dem Fenster. Beugen Sie Ihre Kniegelenke (leichte Kniebeuge) und legen Sie Ihre Hände auf den Fensterrahmen. Dann formen Sie wechselweise langsam einen Rundrücken (Katzenbuckel) und ein leichtes Hohlkreuz (Pferderücken).


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Beim Katzenbuckel ziehen Sie das Kinn zur Brust, spannen den Bauch an und schieben das Becken nach vorne. Beim Pferderücken heben Sie Ihren Kopf an und schieben den Po nach hinten. Wiederholen Sie den Wechsel mindestens zehnmal.

Übung 3: Lockern Sie Hals und Nacken

Neigen Sie Ihren Kopf im Wechsel langsam seitlich zur linken und rechten Schulter (auf der Zeichnung links). Anschließend drehen Sie Ihren Kopf zur Seite nach rechts und links (auf der Zeichnung rechts).

Ihr Oberkörper bleibt aufrecht, die Schultern ziehen Sie nach unten (sie folgen nicht der Kopfbewegung). Führen Sie die Bewegungen etwa 20 Sekunden lang durch. Nach einer kurzen Pause wiederholen Sie die Übung.

Übung 4: Dehnen Sie Ihre Arm- und Rumpfmuskulatur

Stellen Sie sich vor die Fahrertür und legen Sie die Hände schulterbreit auf das Autodach (außer bei Vans und SUV). Sie blicken durch das Seitenfenster der Fahrerseite. Wenn Sie Ihre Kniegelenke beugen und damit den Oberkörper absenken, entsteht ein leichter Zug an der Schulter- und Rückenmuskulatur. Halten Sie diese Dehnung 10 bis 15 Sekunden, dann lösen Sie die Spannung wieder. Dreimal wiederholen.

Übung 5: Dehnen Sie Waden- und Oberschenkelrückseite

Lassen Sie eine Seitenscheibe Ihres Wagens runter und legen Sie den rechten Unterarm flach auf den Fensterrahmen. Sie stehen auf dem rechten Bein, den linken Fuß setzen Sie mit gestrecktem Kniegelenk weit vorn auf.

Beugen Sie langsam das rechte Kniegelenk, Ihr Oberkörper bleibt in gerader Haltung. Sie spüren die zunehmende Dehnung Ihrer linken Oberschenkelrückseite. Halten Sie die Position 10 bis 15 Sekunden lang, danach wechseln Sie die Seite. Dreimal pro Seite wiederholen.

Übung 6: Dehnen Sie Ihre Brustmuskulatur gegen den Rundrücken

Sie stehen neben der Fahrertür mit Blick nach vorn. Nehmen Sie eine leichte Schrittstellung ein. Strecken Sie Ihren rechten Arm nach hinten und legen Sie Ihre Hand auf die Dachreling oder den Türrahmen (die Hand sollte etwas höher aufliegen als Ihre Schulter).

Drehen Sie Ihren Oberkörper langsam nach links, bis Sie eine Dehnung im großen Brustmuskel (Musculus pectoralis major) rechts spüren. Halten Sie die Position 10 bis 15 Sekunden lang und wechseln Sie die Seite. Dreimal pro Seite.

Übung 7: Mobilisieren Sie Ihre steifen Knie

Sie stehen stabil, Ihre Füße befinden sich etwa schulterbreit an der Fahrerseite. Ihr Blick richtet sich auf das Seitenfenster. Legen Sie Ihre Hände auf den Türrahmen oder das Dach Ihres Autos, dann beugen Sie Ihre Knie langsam im Sinne einer Kniebeuge, bis sie die Fahrertür berühren und strecken sie wieder. 10 bis 15 Wiederholungen.

Übung 8: Lockern Sie Ihre Schultern

Strecken Sie Ihre Arme auf Schulterhöhe horizontal zur Seite. Führen Sie im Schultergelenk kleine sanfte Kreise aus: zunächst vorwärts, dann rückwärts. Ihre Schultern sind entspannt, Ihre Ellbogen gestreckt. Führen Sie diese Übung durch, solange sie Ihnen angenehm ist.

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Astrid Schobert
Über den Autor Astrid Schobert

Ehemalige Chefredakteurin von „Ernährungstipps“ Astrid Schobert ist unsere Ernährungsexpertin. Sie hat in Bonn Oecotrophologie studiert und arbeitet, nach langjähriger Erfahrung […]

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