MenüMenü

Wassergymnastik: Was passt zu Ihnen?

Aquawalking/Water Running

ist gekennzeichnet durch Geh- und Laufbewegungen im stehtiefen Wasser mit Bodenkontakt. Es eignet sich hervorragend für Neueinsteiger und ältere Personen. Aquawalking ist empfehlenswert als Regenerationstraining nach Verletzungen am Stützapparat, als Training für Kräftige und Übergewichtige, Rheumatiker und Arthrosepatienten. Aquawalking eignet sich aber auch als Bewegungsangebot im präventiven Breitensport. Die Übungen entstammen weitestgehend der traditionellen Wassergymnastik. Bei einer durchschnittlichen Trainingsdauer von ca. 45 Minuten sollte die Wassertemperatur ca. 30 bis 32 °C betragen.

Wer etwas für Fitness und Wohlbefinden tunmöchte, ist im Wasser gut aufgehoben. Idealfür Stressgeplagte: Das Training im Wasserentspannt den Geist und fordert die Muskeln.Dabei schont der Auftrieb die Gelenkeund der Wasserwiderstand unterstützt dasTraining der Arm-, Bein- und Rückenmuskulatur.Auch der Wasserdruck wirkt positivauf Herz und Kreislauf.

Aquarobic

Im Mittelpunkt der Aquarobic steht die Verbesserung der allgemeinen Ausdauer. In der Regel werden Variationen von mittleren bis größeren Bewegungsumfängen bei mittleren bis zum Teil schnellen Bewegungsfrequenzen eingesetzt. Als Standardgerät werden flexible Wasserhandschuhe in Schwimmhautkonstruktion eingesetzt. Sie ermöglichen es dem persönlichen Fitness-Level angepasst, gegen den Wasserwiderstand zu üben. Dies ist der wesentliche Unterschied zur konditionellen Wassergymnastik. Geübt und trainiert wird wahlweise im Tief- oder Flachwasser. Je nach Zielgruppe und Fitness-Level sollte die Wassertemperatur ca. 24 bis 28 °C betragen.

Aufwärm-Training

So sanft die Wasser-Übungen auch sind, Sie müssen Ihre Muskeln vor dem Training aufwärmen, um Zerrungen zu vermeiden. Beginnen Sie mit dem Aqua-Jogging. Der Bewegungsablauf erfolgt wie zu Lande. Bestimmen Sie Ihr Tempo und Pensum selbst.

Hydro- /Aquapower

Bei dieser Variante des Aqua-Fitness-Trainings steht die Verbesserung der Kraftausdauer (lokale aerobe Muskelausdauer) im Mittelpunkt der Ubungseinheit. Ziel ist die Kräftigung der Muskulatur und die Straffung des Bindegewebes (Anti-Cellulitis-Effekt). In der Regel wird nach der Intervallmethode mit zügigem Bewegungstempo gearbeitet, d. h. jede Übung wird z. B. 20-mal wiederholt, dann folgt eine kleine Pause, dann wird sie wieder 20-mal gemacht. Die Wiederholungszahlen sollten je nach Trainingszustand der Gruppe und Bewegungsgeschwindigkeit zwischen 15 bis ca. 30 Wiederholungen bei bis zu fünf Sätzen liegen.

Hydropower kann wahlweise in tiefem als auch in flachem Wasser durchgeführt werden. Bei intensivem Training sollte die Wassertemperatur 28 °C nicht überschreiten, um einem Wärmestau vorzubeugen.

Aqua-Fatburning

Fitnessprogramme im Wasser sind die Fett-Killer Nummer eins. Großmutter sagte schon „Wasser zehrt“. Für die anziehende Figur ist die hohe Wärmeleitfähigkeit des Wassers maßgebend. Der gesamte Stoffwechsel wird enorm angeregt – der Körper versucht dem permanenten Verlust an Körperwärme (Auskühl-Effekt) entgegenzuwirken. Der Energieverbrauch im Wasser ist um ein Mehrfaches höher als bei Aktivitäten an Land. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen unterstreichen die hohe Effektivität gesundheitsorientierter Fitnessangebote im Bewegungsraum Wasser.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten