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Walken: Allgemeines

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Walken


Walking:

Immer wieder erlebe ich in meiner Praxis Menschen, die Ihre überschüssigen Pfunde quälen. Diesen Menschen empfehle ich ein besonderes Fitness-Programm: Walking. Zweimal in der Woche 30 Minuten reichen schon aus, um den Körper wieder in Form zu bekommen.


In den USA bewegt Walking, also zügiges Gehen, schon mehr Menschen als der „Dauerrenner“ Jogging. Das schnelle Gehen regt den Stoffwechsel an, bringt Herz und Kreislauf in Schwung, schont dabei aber die Gelenke.

Walking kann jeder ganz leicht erlernen – vom Sieben- bis zum Siebzigjährigen. Es ist effektiver als Wandern, aber weniger belastend für die Gelenke als Joggen. Der sanfte Ausdauersport eignet sich deshalb auch für Menschen, die lange Zeit keinen Sport getrieben haben, viel sitzen müssen, für „Bewegungsmuffel“ oder zur Rehabilitation nach Verletzungen.

Wenn Sie aber eine Erkältung, Fieber oder eine akute Entzündung haben, sollten Sie pausieren; Sport zu treiben bei Infekten kann zu Herzmuskelentzündungen führen. Außerdem gibt es einige Erkrankungen, bei denen Walking ungeeignet ist, z. B. Angina pectoris, arterielle Verschlusskrankheit oder starker Bluthochdruck.Vorsichtshalber sollten Untrainierte und ältere Menschen vor Trainingsbeginn ihren Arzt befragen.

Der ganze Körper profitiert vom regelmäßigen Walken

Regelmäßiges Walking fördert das allgemeine Wohlbefinden, macht fit und hält gesund – und das zu jeder Jahreszeit. Durch das Training an der frischen Luft gelangt mehr Sauerstoff über die Lungen ins Blut, was eine bessere Versorgung aller Körperorgane zur Folge hat. Das lässt Erschöpfung und Müdigkeit schnell verschwinden.

Regelmäßiges Walking verbessert dauerhaft die Durchblutung des ganzen Körpers, es stärkt das Herz und trainiert den Kreislauf. Walking empfiehlt sich (nach Rücksprache mit dem Arzt) auch bei leichtem Bluthochdruck, Atembeschwerden und Asthma.

Es kräftigt die Muskulatur und macht sie elastisch. Schmerzhafte Verspannungen lösen sich, die Muskeln übernehmen wieder vermehrt Stützfunktionen und entlasten damit Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder. Gehen ist deshalb eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen Osteoporose und Arthrose. Da Walking eine Ausdauersportart ist, wird dabei nicht „schnelle“ Energie verbraucht, sondern der Körper greift auf die „langsamen“ Energiereserven zurück – die Fettpolster. Sie können also mit regelmäßigem Training wirksam Kalorien verbrauchen.

Außerdem beugt Walking Diabetes vor, da die Bauchspeicheldrüse weniger Insulin produzieren muss. Leichte Formen von Typ-2-Diabetes (Alterszucker) können durch das Walking sogar verbessert werden. Sprechen Sie aber vor Beginn mit Ihrem Arzt und führen Sie regelmäßige Blutzucker-Selbstkontrollen durch. Wenn Sie es ganz genau wissen möchten: Meinen Patienten mit beginnendem Alterszucker empfehle ich das Buch: „Messen, Essen, Laufen – Fit wie ein Diabetiker“ von Hans Lauber. Dank seiner wertvollen Tipps ist so mancher Diabetiker auch ohne Tabletten oder Insulin wieder im gesunden Blutzuckerbereich.

Zudem wirkt Walking harmonisierend auf den Kreislauf und sorgt für ruhigen Schlaf, denn die Bewegung baut Stress auf natürliche Weise ab.

Röntgenbild einer Lunge

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