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Breath-Walking: Kombination aus Yoga und Gehen

Lockt Sie die Frühlingssonne ins Freie? Dann können Sie Ihren Bewegungsdrang nutzen, um eine neue Sportart kennen zu lernen: das Breath-Walking. Diese Mischung aus Yoga und schnellem Gehen gilt in den USA als der neueste Trend. Mit unserem Einsteigerprogramm können Sie sofort loslegen. Das Besondere an der Methode: Hier profitieren nicht nur Herz und Kreislauf. Sie baut zusätzlich Stress ab und verbessert die geistige Fitness.

Ausdauersport stärkt Ihren Kreislauf und hält die Gelenke fit. Nicht zuletzt aus diesem Grund entwickelte sich Walking (schnelles Gehen) in Deutschland in den letzten Jahren zum Trendsport. Die gesundheitlichen Wirkungen des Walkings steigern Sie, wenn Sie es als Breath-Walking (engl: Breath = Atem; Walk = Gehen) betreiben. Dabei trainieren Sie nicht nur die Ausdauer, sondern Sie kombinieren Walking mit Entspannungsübungen, die Sie vor, während und nach dem Gehen durchführen.

Elemente des Breath-Walkings

  • Walking (schnelles Gehen)
  • Atemtraining
  • Yoga-Übungen
  • Meditation und Entspannung (z. B. Mantras und Mudras)

Das Wesentliche beim Breath-Walking besteht in der Synchronisierung der einzelnen Schritte während des Gehens mit der Ein- und Ausatmung. Es gilt: vier Schritte für das Einatmen, im Anschluss vier Schritte für das Ausatmen. Das erfordert Übung, aber nach einigen Trainingsrunden geht Ihnen diese Technik rasch in „Fleisch und Blut“ über. Am besten probieren Sie es beim nächsten Frühjahrsspaziergang aus.

Die Kombination aus Atemtechnik und Gehen verstärkt die positiven Effekte beider Methoden. Beispielsweise berichten Breath-Walker, dass sie durch die zusätzliche meditative Atemtechnik das Gehen länger durchhalten. Andere machten die Erfahrung, dass Sie sich beim Gehen so gut entspannen können wie mit keiner anderen Methode.

Ergebnisse des Breath-Walkings

  • bessere Leistung von Herz und Kreislauf
  • gleichmäßiger Herzrhythmus, Senkung des Ruhepulses
  • Blutdrucksenkung
  • Steigerung des körperlichen Leistungsvermögens
  • Abbau von Muskelverspannungen
  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • Stressabbau
  • mehr geistige Fitness
  • Aufhellung der Stimmungslage

Mantras und Mudras vertiefen die Entspannung

Können Sie Atmen und Gehen auf diese Weise gut koordinieren, sollten Sie die weiteren Elemente des Breath-Walkings in das Training einbauen. Beispielsweise verstärken Sie die Entspannung, wenn Sie ein Mantra leise vor sich hersagen oder denken. Mantras sind fernöstliche Entspannungsformeln. Mit ihnen verhindern Sie ein Abschweifen Ihrer Gedanken. Beim Breath-Walking verwendet man in der Regel das einfache Mantra „Sa-Ta-Na-Ma“. Ein Schritt verbindet sich jeweils mit einer Silbe des Mantras, das heißt pro Einatemzug und Ausatemzug (jeweils vier Schritte) sagen Sie das Mantra einmal vor sich hin.

Als weiteres entspannendes fernöstliches Element des Breath-Walkings gelten die Mudras. Diese Fingerübungen dienen der Anregung der Lebensenergie. Hier greift man den Vierer-Rhythmus wieder auf: Bei jedem Schritt berühren Sie mit der Spitze Ihrer Daumen einen anderen der vier restlichen Finger einer Hand.

Yogalehrer bieten spezielle Kurse an

Mit dem Einsteiger-Programm setzen Sie Ihre ersten Breath-Walking-Übungen in die Tat um. Für einen tieferen Einstieg sollten Sie sich jedoch von einem speziell ausgebildeten Trainer betreuen lassen. Ein Gruppenkurs umfasst in der Regel sechs Übungsstunden à 90 Minuten. Die Kosten pro Kurs liegen je nach Gruppengröße zwischen 80 und 200 Euro. Die Teilnehmer treffen sich im Freien und absolvieren zum Aufwärmen leichte Yoga- und Atemübungen. Beim anschließenden Walking hält jeder sein eigenes Tempo ein.

Es ist auch geeignet, wenn Sie nicht mehr so gut auf den Beinen sind. Sie müssen sich keinesfalls zum Hochleistungs-Walker entwickeln. Breath-Walking ist ein Programm für jedermann: ganz gleich, ob Sie von Stress geplagt sind oder einfach die frische Frühlingsluft intensiv genießen möchten.

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