Sportverletzungen: Häufige Verletzungen
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Zerrung der Wade: Überlasten Sie Ihre Wadenmuskulatur, kann es zu einer Verhärtung kommen, die mit Schmerzen verbunden ist. Sie sollten die schmerzende Stelle zunächst kühlen. Danach umwickeln Sie sie mit einem Verband, der gut 10 Zentimeter breit sein sollte. Er sollte straff sitzen, damit die Schmerzen weniger werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie ihn nicht zu straff binden, um die Durchblutung nicht zu behindern. Lassen Sie den Verband zwei Tage an der Wade. Außerdem sollten Sie Schuhe mit etwas Absatz wählen, um die Wadenmuskulatur zusätzlich zu entlasten.
Schürfwunden: Die klassischen „Kinderverletzungen" wie aufgeschürfte Knie können natürlich auch dem Hobbysportler passieren. Wichtig ist, dass Sie nicht sofort ein Pflaster auf die Wunde pappen. Lassen Sie die Wunde ruhig einige Zeit bluten, so werden auch Keime und Dreck herausgeschwemmt. Ist die Wunde sehr verschmutzt, weil Sie zum Beispiel im Wald gestürzt sind, sollten Sie sie unter fließendem kalten Wasser reinigen. Erst danach können Sie ein Pflaster aufkleben. Lassen Sie die Wunde möglichst in Ruhe; sie braucht auch nicht mit Cremes oder Salben versorgt zu werden. Es gibt mittlerweile Pflaster, die die Bildung neuer Haut unterstützen. Auch sehr praktisch sind Sprühpflaster, die jede Bewegung mitmachen. Diese eignen sich aber nur für kleinere Wunden.
Krämpfe, meist in den Waden: 40 % aller Sportler leiden unter Wadenkrämpfen. Ursache ist fast immer Magnesiummangel. Bei einem Krampf zieht sich entweder ein Muskel oder eine ganze Muskelgruppe zusammen. Dann hilft es, wenn Sie die betroffene Muskelgruppe dehnen, und zwar entgegengesetzt. Krampft die vordere Beinmuskulatur, sollten Sie den Fußknöchel umfassen und das Bein nach hinten ziehen. Wenn sich die Wadenmuskulatur verkrampft, machen Sie einen großen Ausfallschritt mit dem nicht krampfenden Bein nach vorne und dehnen so. Möglich ist auch, dass Sie sich auf den Boden setzen, die Zehen fassen und sie Richtung Schienbein ziehen. Im Akutfall hilft es Ihnen, ein großes Glas Wasser mit etwas Salz zu trinken. Treten Krämpfe bei Ihnen oft auf, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Magnesiumhaushalt durch eine Blutuntersuchung bestimmen lassen. Ich empfehle Ihnen dann, ein Magnesiumpräparat (z. B. von der Firma Cadion) einzunehmen.
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