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Richtiges Kühlen nach einer Prellung

Wenn durch Stoß, Schlag oder einen heftigen Aufprall das weiche Haut-, Unterhaut- und Muskelgewebe gegen die darunter liegenden harten Knochen oder Gelenkkapseln gepresst wird, entsteht eine Prellung. Dabei werden kleine Blut- und Lymphgefäße zerquetscht, wodurch Lymphflüssigkeit und Blut austreten. Da die Haut unbeschädigt bleibt, bluten die Gefäßrisse nach innen und es entsteht ein Bluterguss.

Blauer Fleck am Knie© thongsee - Fotolia

Die Folgen einer Prellung

  • bläuliche Verfärbung
  • harte Schwellung
  • Schmerzen
  • evtl. Bewegungseinschränkung

  • Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

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Die wichtigste Heilpflanze bei Prellungen ist Arnika

Bei allen stumpfen Verletzungen ist Arnika das erste Mittel der Wahl. Es verhindert, dass sich Blutergüsse bilden, wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Sie können die Heilpflanze äußerlich in Form von Kompressen oder als Salbe anwenden, aber auch als homöopathisches Akutmittel einnehmen. Tränken Sie für einen abschwellenden und schmerzstillenden Umschlag ein Kompressentuch mit Arnikatinktur, legen Sie es auf die Verletzung auf und fixieren Sie es mit einer Binde. In der Apotheke erhalten Sie auch bereits fertig getränkte Arnikakompressen.

Kühlen ist das A und O

Bei tiefen Prellungen kommt es zu Einblutungen in das umliegende Gewebe, wodurch sich dieses verhärtet. Eine unkomplizierte Prellung können Sie jedoch problemlos selbst behandeln. Sie sollten die geprellte Stelle sofort kühlen, damit sich die verletzten Gefäße zusammenziehen und weniger Blut austritt. Verwenden Sie dazu ein Kühlpack (aus der Apotheke) oder ein in kaltem Wasser ausgewrungenes Baumwolltuch.

Kühlen Sie nicht mit Eis. Es heißt ja „Kühlen“ und nicht „Vereisen“. Ist die Kühltemperatur zu niedrig, könnten Kälteschäden an der Haut die Folge sein. Unterbrechen Sie die Kühlung für mindestens 20 Minuten nicht. Wenn Sie die Kälte kürzer einwirken lassen, erzielen Sie einen gegenteiligen Effekt: Die Blutgefäße weiten sich nach dem anfänglichen Zusammenziehen noch stärker, wodurch es zu einer vermehrten Durchblutung mit anschließender Überwärmung kommt.

Kühlende Quarkauflage

Wenn die Arme oder Beine betroffen sind, lagern Sie diese hoch. Im Anschluss an die Kühlung können Anwendungen wie Quarkauflagen den kühlenden Effekt aufrecht erhalten und dadurch den Flüssigkeitsaustritt aus den verletzten Gefäßen zurückdrängen.

Streichen Sie dazu handelsüblichen Magerquark aus dem Kühlschrank messerrückendick auf die Prellung. Umwickeln Sie die Auflage mit einem Geschirrtuch und lassen Sie diese so lange einwirken, bis der Quark warm und bröckelig geworden ist. Waschen Sie den Quark anschließend mit kühlem Wasser ab.


Essen ohne Kohlenhydrate?

Diese Lebensmittel sollten Sie dann meiden . . .

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Bewährte homöopathische Mittel

Wählen Sie das Mittel aus, das am besten zu Ihren persönlichen Beschwerden passt. Lassen Sie davon einmalig drei Globuli in der Potenz C30 langsam im Mund zergehen.

  • Arnikaist Ihr erstes Akutmittel bei schmerzhaften Prellungen, die anschwellen und bei denen sich ein Bluterguss bildet.
  • Bellis perennis ist in erster Linie ein Frauenmittel, denn es ist besonders hilfreich bei Prellungen der Brüste (z. B. durch einen Ball), aber auch nach einer Mammographie.
  • Hypericum ist das richtige Mittel, wenn nervenreiches Gewebe wie das Steißbein oder Finger bzw. Zehen geprellt wurden.

Wenn Sie sich bei der Mittelwahl nicht sicher sind, können Sie auch auf ein homöopathisches Komplexmittel (z. B. Traumeel®, 50 Tbl. ab 6 €; Arnica Pentarkan® S Liquidum, 50 ml ab 8 €) zurückgreifen.

Entzündungshemmende Petersilienauflage

Die ätherischen Öle der Petersilie wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Nutzen Sie diesen Effekt, indem Sie drei Eiweiße zu einem festen Schnee schlagen, einen Bund frische Petersilie kleinhacken und diese unter den Eischnee heben. Streichen Sie die Masse auf ein Tuch und legen Sie dieses auf die schmerzende Stelle auf.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Elfriede Grünling schrieb am 26.09.2013, 08:19 Uhr

    Grüß Gott. Wir nehmen bei einer Verletzung Arnica und Ledum ( je nach Verletzung auch Hypericum, Staphisagria usw. ) abwechselnd und das C200 aufwärts. Es soll laut Homöopath Ravi Roy nicht gekühlt werden. Das hat bis jetzt wunderbar funktioniert, = schnelle komplikationsfreie Wundheilung, wenig bis gar keinen Bluterguß, schnelle Heilung = es wurde somit sogar schon eine Operation verhindert. Vor einer Operation wird ebenfalls schon ein paar Tage vorher Arnica C 200 oder C 1000 vorbeugend gegeben = Körper, Geist und Seele sind von vornherein schon auf Heilung eingestellt und überwinden den Schock des Eingriffes viel leichter. :)

  • Luithlen Neumann schrieb am 26.09.2013, 08:44 Uhr

    Sehr hilfreich - das mit den '20 Minuten' wusste ich nicht. Danke!

  • Vera Eleonora Zurfluh schrieb am 26.09.2013, 11:33 Uhr

    Prellungen, wenn Sie stürzen oder einen Finger einklemmen, sofort mit der Hand ob der Prellung mehrere male eine 8 in der Luft machen, so fliesst die Energie. Es gibt keine blauen Flecken. Ich habe das bei einem Konzert in der Kirche der Frau unseres Direktors nach dem Sturz gemacht, am nächsten Mal, als ich sie sah, wo ich die 8 machte hatte sie nichts, und wo ich keine 8 machte weil es ihr da nicht weh machte, hatte sie grosse blaue Flecken. Meine Schwester klemmte sich die Finger in der Autotüre ein, die ich aus versehen schliesste. Sie machte mehrere male eine Acht über der Stelle die schmerzte, am nächsten Tag hatte sie nichst, kein Nagel blau und kein Nagel viel aus. Probieren Sie es selber aus, es wirkt wirklich. Die Energie muss sofort fliessen nach dem kleinen Unglück.

  • Gerhard Maier schrieb am 26.09.2013, 19:17 Uhr

    Quark ! Achtung nicht länger als 20 Min.!!!!!!!!! Quark löst eine Eiweißreaktion aus,nach ca. 20 Min dringen Toxine welche sich in dem benutzten Quark befinden über Osmose in die Haut!!! Gute Besserung Gerhard Maier

  • Gerdi Spengler schrieb am 27.09.2013, 11:58 Uhr

    Quark wirkt Wunder, nicht nur bei akuten Prellungen. Bei allen 3 Babies hatte ich bei kleiner Brust heftigen Milcheinschuss und fast blaue Brüste. Steinhart und schmerzhaft, Entzündung folgte. Quark war das einzige Rettungsmittel, ich konnte voll weiterstillen, je 13 Monate. Beim 3. Kind, 2 Wochen alt im kalten Oktober, mußte mein Mann von der Berghütte alle 2 Tg. ins Tal wandern und Quark kaufen, ein göttliches Hilfsmittel. Auch bei Knie- und Sprunggelenk brachte Quark die Linderung- im Wechsel mit Arnikaumschlägen auf Gaze+Plastikfolie. Dies aber nur 20 Min.- klar.

  • Rita Keil schrieb am 01.10.2013, 13:11 Uhr

    Hier die Meinung von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Mannschaftsarzt des FC Bayern München und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: So oft wie möglich, aber immer nur 10 Minuten am Stück kühlen (dann 10 Minuten Pause). Andernfalls kommt es zu einer reflektorischen Weitung der Gefäße, also zu einer Mehrdurchblutung. Und bitte nie direkt auf der Haut kühlen, sonst drohen lokale Erfrierungen – immer ein dünnes Tuch zwischenlegen.


  • Andreas Bärwald schrieb am 03.12.2013, 13:39 Uhr

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