Sport und Gehirnleistung: Bewegung macht schlau
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Warum Sie als Sportler nicht nur länger leben, sondern auch besser denken können
Eine bessere Immunabwehr, gestärkte Herz-Kreislauf-Funktionen und einen stabilen Blutdruck: All das können Sie mit regelmäßigem Sport erzielen. Und im Gegensatz zu einem Boxer können Sie als Ausdauersportler auch noch mit einem verbesserten Denkvermögen aufwarten.
Die Deutsche Sporthochschule Köln hat nachgewiesen, dass Sport eine äußerst positive Wirkung auf Ihre geistigen Fähigkeiten hat. Und um diesen Effekt zu erzielen, müssen Sie noch nicht einmal zum Super-Sportler werden. Schon regelmäßige Spaziergänge in etwas schnellerem Tempo oder häufiges Treppensteigen steigern Ihre Hirndurchblutung um rund 20 %. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung Ihres Gehirns deutlich verbessert und Ihre Gehirnzellen können mehr leisten. Wissenschaftler haben schon angeregt, dass der Schulsport aufgrund dieser Untersuchungsergebnisse unmittelbar vor „schwierige Stunden“ wie Mathematik oder Englisch gelegt werden sollte.
Für Sie kann das nur heißen: Wenn Sie eine komplizierte Aufgabe vor sich haben, laufen Sie erst mal ein Stück!
Cleverer Sport macht clevere Köpfe
Eine gesteigerte Durchblutung ist noch nicht alles, was Sie vom Laufen oder Schwimmen mit nach Hause bringen. Mit der richtigen Bewegung können Sie sogar aktiv Ihre Intelligenz erhöhen. Bei jeder körperlichen Aktivität entstehen neue Nervenverbindungen im zentralen Nervensystem, und die neuronalen Netze verstärken sich. Über diese Verbindungen zwischen den Nervenzellen laufen Ihre Denkprozesse ab. Wenn Sie sich jetzt noch Sportarten auswählen, bei denen viele komplexe Bewegungsabläufe stattfinden, treiben Sie auch Ihr Gehirn zu Spitzenleistungen an.
Unbedingt vermeiden sollten Sie Trainingsarten, die für zu starke Erschütterungen des Gehirns sorgen. Wertvoll ist nur gleichmäßiger Sport im aeroben Bereich, dass heißt, wenn Sie genug Sauerstoff im Blut haben für die Energieumwandlung in Ihren Muskelzellen. Lassen Sie von Ihrem Arzt Ihren optimalen Puls-Trainingsbereich ermitteln und trainieren Sie mit einer Pulsuhr.
Stressfrei haben Sie mehr vom Sport
Tun Sie mir aber einen Gefallen: Gehen Sie nicht mit der Einstellung „Ich muss Sport treiben“ sofort auf den Sportplatz. Sport unter Druck, nach dem Motto „viel hilft viel“, bringt Ihnen und Ihrem Gehirn gar nichtsganz im Gegenteil. Sie setzen sich durch zu viel Sport, den Sie dann zu schnell ausüben, unter Stress. Ihr Körper schüttet Stresshormone aus, die wiederum die empfindlichen Nervenzellen angreifen und schädigen können so machen Sie mehr kaputt, als Sie aufbauen.
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