Schwimmen: Geringes Verletzungsrisiko
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Das Verletzungsrisiko beim Schwimmen ist denkbar gering. Wenn Sie längere Zeit vor allem in freier Natur schwimmen, könnte es zu Unterkühlungen kommen – ebenso wenn Sie die nasse Badehose nach dem Schwimmen nicht wechseln.
Unter einer Wassertemperatur von 15 °C sollten sich nur Geübte ins kalte Nass trauen. Bei sehr langen Schwimmeinheiten in Gewässern, die weniger als 25 °C warm sind, müssen Sie ebenfalls mit Unterkühlungen rechnen. Wenn Sie längere Schwimmstrecken in offenen Gewässern in Angriff nehmen wollen (ab 1 Kilometer), sollte Ihre Kondition stimmen. Denn Muskelkrämpfe und Erschöpfungszustände können in offenen Gewässern lebensgefährlich sein.
Probleme mit Schultern und Knien treten nur bei umfangreichem und intensivem Schwimmtraining oder bereits vorhandenen Vorschäden auf. Augen- und Hautirritationen durch Chlorwasser können Sie durch Schwimmbrillen und sofortiges Abduschen nach dem Aufenthalt im Pool gering halten. Als Kontaktlinsenträger sollten Sie Ihre Linsen vor dem Schwimmen entfernen, da erstens deren Verlust und zweitens schmerzhafte Hornhautentzündungen zu befürchten sind. Dies gilt vor allem bei weichen Kontaktlinsen.
Manche Menschen neigen zu schmerzhaften Gehörgangsentzündungen. In diesem Fall sollten Sie die Gehörgänge nach dem Bad gut trocknen. Sie können sie während des Schwimmens mittels einer Badehaube aus eng anliegendem Gummi, wie sie auch Wettkampfschwimmer tragen, oder spezieller Ohrstöpsel schützen. Diese Ohrstöpsel können Sie sich auch anpassen lassen. In der Apotheke sind auch Tropfen erhältlich, die die Gehörgänge vor Wasser schützen.
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