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Sagen Sie „Ade“ zum Waschbärbauch

Jetzt locken sie wieder am Kiosk, all die prächtigen Zeitschriften-Überschriften, die Ihnen mithilfe einer Crash-Diät einen flachen Bauch in kurzer Zeit versprechen. Das Ende vom Lied sind meist noch mehr Pfunde auf den Hüften als vorher. Dabei geht es ganz einfach: Mit meinen 7 Power-Übungen für starke Bauchmuskeln können Sie sich den Waschbärbauch abtrainieren.

Diesen Monat bekommen Sie den letzten Trainingsplan aus meinem Programm für einen starken Rücken. Zeit also, sich einer neuen Muskelregion verstärkt zu widmen. Als idealer Anschluss an das Rückentraining bieten sich da die Bauchmuskeln an. Denn Rücken-und Bauchmuskeln sind die Partner für einen gesunden Halteapparat.

Ihre Bauchmuskeln sind sehr lernfähig

Die Bauchmuskeln stützen Ihren gesamten Oberkörper. Sind die Bauchmuskeln schlecht ausgeprägt, folgt hieraus auch automatisch eine schlechte Körperhaltung, die — genau wie bei zu schwachen Rückenmuskeln — zu Rückenschmerzen führen kann. Weiterer Vorteil eines gezielten Bauchmuskeltrainings: Die Bauchspannung, die vielen Menschen fehlt, wird wieder aufgebaut, der Bauch strafft sich und wird flacher.

Gerade Frauen, deren Bauchgewebe gedehnt ist, weil sie schon Kinder bekommen haben, profitieren vom Training dieser Muskeln. Und wenn Sie mit dem Bauchmuskeltraining beginnen, werden Sie merken, dass einige Übungen Ihnen anfangs sehr schwer fallen, sich aber dann rasch eine schnelle Leistungssteigerung einstellt. Das kommt daher, weil unsere Bauchmuskeln selten gefordert werden. Durch Training verbessert sich der Zustand der Muskeln dann sehr schnell.

Nach jedem Training sollten Sie einen Tag Pause einlegen, damit Sie die Muskeln nicht zu sehr überlasten und sie sich von den ungewohnten Reizen erholen können. Aber schon nach 8 Wochen können Sie Ihre einzelnen Trainingseinheiten kürzer gestalten und die Muskeln dafür jeden Tag fordern — Bauchmuskeln brauchen weniger Zeit als alle anderen Körpermuskeln, um sich zu erholen.

Vorsicht bei Wirbelsäulen-und Herz-Kreislauf-Erkrankungen!

Es gibt bestimmte Vorerkrankungen, bei denen Sie sich durch Bauchmus keltraining schaden könnten. Sie sollten Ihren Arzt fragen, ob Bauchmuskelübungen für Sie geeignet sind, wenn Sie

  • Schäden an der Wirbelsäule haben,
  • unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden,
  • ständig Rückenschmerzen haben,
  • eine Bandscheibenoperation oder
  • eine Bauchoperation hinter sich haben.
  • Noch ein Wort zum Thema „Waschbrettbauch“

    Ich möchte ganz ehrlich zu Ihnen sein: Auch wenn Sie jetzt anfangen, Ihre Bauchmuskeln zu trainieren, jeden Tag meine Übungen machen und auf Ihre Ernährung achten — auch dann werden Sie mit Sicherheit keinen solchen „Waschbrettbauch“ bekommen, wie Sie ihn auf Zeitschriften-Titelblättern immer betrachten können. Denn die meisten dieser Bäuche entstehen nicht durch gewissenhaftes Training, sondern durch intensive Retouchierarbeit am Foto durch den Computer.

    So unterstützen Sie optimal Ihre Muskelarbeit

    Um das Beste aus Ihren Bauchmuskeln herauszuholen, sollten Sie zwei Regeln beachten.

    1. Atmen Sie richtig. Auf keinen Fall dürfen Sie die Luft anhalten, während Sie trainieren. Stattdessen müssen Sie ausatmen, wenn Sie die Muskeln anspannen. Lassen Sie die Spannung dann wieder locker bzw. senken Sie den Körper wieder ab, atmen Sie ein.

    2. Machen Sie die Bewegungen nicht ruckartig. Langsamer ist hierbei mehr — nur so bringen Sie Ihre Bauchmuskeln dazu, sich wirklich anzustrengen. Sowohl das Anheben als auch das Absenken sollten rund 5 Sekunden dauern; jede Übung sollten Sie zwischen 5- und 10-mal wiederholen, je nachdem, wie gut Sie trainiert sind. Machen Sie dann eine kleine Pause von bis zu einer Minute, danach wiederholen Sie die Übung noch einmal 5-bis 10-mal. Dann haben sie die optimale Belastung für Ihren Muskel erreicht.

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