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Motivation: Steigern Sie in 3 Schritten Ihre innere Antriebskraft

Sicherlich kennen Sie das Problem: Manche Dinge lassen sich mit Begeisterung erledigen. Das Ergebnis: Es flutscht alles und heraus kommt etwas, das Hand und Fuß hat. Und dann wiederum haben Sie eine Aufgabe auf dem Tisch, da kommen Sie gar nicht weiter. Es ist nicht so, als könnten Sie es nicht, es fehlt Ihnen einfach nur die Motivation. Schluss damit! Ich stelle Ihnen hier mein Spezialprogramm vor, mit dem Sie sich selbst dauerhaft motivieren können.

Frau hebt die Arme voller Motivation und Kraft© Alexstar - Fotolia

Was ist überhaupt diese Motivation, und woher kommt sie? Vereinfacht lässt sich sagen, dass es sich um Motivation handelt, wenn sich bei jemandem eine Verhaltensänderung feststellen lässt und sein neues Verhalten Zielstrebigkeit erkennen lässt. Er will dann eine bestimmte Aufgabe erledigen, ein bestimmtes Ziel erreichen.

Psychologisch gesehen gibt es drei Einflussgrößen auf Ihre Motivation:

  • Ihre Persönlichkeit: Nur wenn Sie selbst stark genug sind, eine Aufgabe anzugehen, und auch bereit sind, sich selbst eventuell während dieser Tätigkeit seelisch und/oder geistig zu verändern, schaffen Sie es, Ihr Projekt erfolgreich zu absolvieren.
  • Motivationsfaktoren: Es gibt äußere Einflüsse, die Ihre Antriebskraft beeinflussen – manche beflügeln Sie, manche stören. Wenn Sie die positiven Faktoren kennen und gezielt unterstützen, fördern Sie Ihre Motivation.
  • Visionäres Denken: Mit der Einstellung „Das haben wir schon immer so gemacht“ können Sie zwar Routine-Aufgaben erledigen, aber das wird Sie auf Dauer sicherlich nicht zufrieden stellen.

Schritt 1: Entwickeln Sie Ihre Persönlichkeit

Die Psychologie geht davon aus, dass Sie Ihre Persönlichkeit weiterentwickeln müssen, um sich selbst motivieren zu können. Nur wenn Sie in der Lage sind, sich und Ihr Leben in die Bahnen zu lenken, die Ihnen gefallen, sind Sie wirklich motiviert. Eine erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklung gliedert sich in 5 Phasen:

  1. Entwickeln Sie Selbstbewusstsein. Machen Sie sich Ihre Stärken klar. Am besten geht das, wenn Sie aufschreiben, was Sie an sich mögen und warum. Nur wenn Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes bewusst sind, was Sie tun und warum Sie das tun, kommen Sie zur
  2. Selbstkontrolle. Wenn Sie so weit wie möglich kontrollieren, was Sie denken und tun, erlangen Sie automatisch
  3. Selbstdisziplin. Sie haben die Fähigkeit, zu entscheiden, was Sie wie tun müssen, um Ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen – ohne Rücksicht darauf, was Sie für Opfer bringen müssen. Diese Selbstdisziplin lässt Ihr
  4. Selbstvertrauen wachsen. Sie glauben an sich selbst, ganz gleich was andere Ihnen erzählen. Sie haben Ihr eigenes Leben in der Hand und können sich so uneingeschränkt
  5. selbst verwirklichen. Sie können Ihre Träume leben und sind automatisch hoch motiviert, weil Ihr Leben in den Bahnen verläuft, in denen Sie es gerne hätten.

Schritt 2: Lernen Sie Ihre Motivationsfaktoren kennen

Jede Ihrer Leistungen können Sie noch steigern, wenn Sie genau wissen, welche Faktoren Ihre Motivation steigern und welche sie hemmen. Dazu habe ich eine Übung für Sie: Erstellen Sie eine Liste mit mindestens drei Situationen, in denen Sie besonders gute Ergebnisse erbracht haben. Auf die gleiche Art erstellen Sie eine Liste, in der Sie mindestens drei Beispiele von Situationen eintragen, in denen Ihnen gar nichts gelungen ist. Führen Sie sich nun diese Ereignisse genau vor Augen. Rufen Sie die Situation erneut ab. Was war damals schön, was hat Sie gestört? Wie war das Umfeld, was hat Sie vorangetrieben, was gehindert? Schreiben Sie diese Details auf. Aus dieser Auflistung können Sie erkennen, welche Faktoren Sie beflügeln und welche Sie bremsen.

Schritt 3: Entwickeln Sie für sich eine Vision

Wollen Sie auf lange Sicht erfolgreich sein und sich immer wieder motivieren, müssen Sie den Sinn Ihrer Tätigkeiten kennen. Überlegen Sie: Was wollen Sie langfristig erreichen? Dieses Ziel müssen Sie nicht auf den Beruf beschränken. Sie können auch Ihre familiäre Situation und Ihre Hobbys mit einbeziehen. Entwickeln Sie für sich eine Vision. Stellen Sie sich Ihre Vision so intensiv vor, dass sie wie ein Film vor Ihren Augen abläuft. Dieser gute Film, den Sie sicherlich dann nicht nur in Ihrem Kino im Kopf, sondern auch in der Realität sehen wollen, spornt Sie an.

Erarbeiten Sie sich diese Vision nun in kleinen Schritten: Setzen Sie sich kurzfristige Ziele. Überlegen Sie: Was wollen Sie in der nächsten Woche, im nächsten Monat, im nächsten Jahr erreichen? Wie lassen sich diese Ziele mit Ihrer Vision vereinbaren? Schreiben Sie Ihre Ziele auf.

Ihre Ziele sollten

  • terminiert sein, damit Sie sie nicht aufschieben können – ein festes Datum schafft Ihnen hier Verbindlichkeit,
  • konkret und spezifisch sein – je mehr, desto besser,
  • von Ihnen selbst erreicht werden, ohne dass Sie von anderen Menschen abhängig sind,
  • in Etappenziele unterteilbar sein, damit Sie sich auf dem Weg zum Ziel nicht verlaufen,
  • Ihren restlichen Lebensbereichen wie zum Beispiel Familie oder Gesundheit nicht schaden,
  • realistisch sein,
  • veränderbar sein und sich somit Ihren Lebenssituationen anpassen,
  • zu Ihrer Person passen. Sie dürfen sich für ein nur vermeintlich zu Ihnen passendes Ziel nicht verbiegen.
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Dr. Michael Spitzbart
Über den Autor Dr. med. Michael Spitzbart

Dies ist das Profil von Dr. med. Michael Spitzbart, dem Chefredakteur von "Dr. Spitzbart´s Gesundheits-Praxis". Hier gibt‘s alle Infos.

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