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„Mentales Kontrastieren“: Mit dieser Methode motivieren Sie sich

Die von Motivationspsychologin Prof. Gabriele Oettingen, Universität Hamburg und New York, entwickelte Methode „MCII“ steht für „Mental Contrasting and Implementation Intentions“. Das bedeutet so viel wie „Motiviert sein mit Methode“. Dabei werden individuelle Motivationsstrategien entwickelt und zentrale Hindernisse aufgedeckt. Die Einsicht, dass Sie bei einem Vorhaben auch scheitern könnten, wie dieses Scheitern konkret aussehen würde (bildliche Vorstellung!) und wie Sie dieser Hürde begegnen können, bringt den Erfolg des Systems.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Entwickeln Sie Ihre individuelle Strategie!

Schritt 1: Stellen Sie sich einige Minuten bildlich detailliert vor, wie es wäre, wenn Sie Ihr Ziel erreicht hätten. Werden Sie dabei möglichst konkret: Stecken Sie all Ihr Herzblut hinein. Beispiel Sport: Sie malen sich aus, wie Sie entspannt und federleicht joggen, um schon bald wieder „entspannter“ in Ihre Lieblingshose zu passen.

Schritt 2: Was spricht dagegen? Führen Sie sich nun einige Minuten vor Augen, wie Sie scheitern können. Beispiel: Morgens sind Sie zu müde, und abends lockt die Couch.

Schritt 3: „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!“ Wenn Sie den Feind erkannt haben, können Sie ihn durch eine effiziente Gegenstrategie besiegen. Das erfolgt durch „Wenn-dann-Vorsätze“. Was machen Sie also, wenn Sie abends keine Lust auf Bewegung haben? Stellen Sie sich eine geeignete Maßnahme wieder möglichst genau bildlich vor, damit Ihr Gehirn keine Alternativen hat.

Beispiel: Sobald Sie abends nach Hause gekommen sind, legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf und schwingen sich auf den Hometrainer.

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Prof. DHfPG Dr. Thomas Wessinghage
Über den Autor Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage

Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage ist Prorektor für Hochschulentwicklung und Transfer an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in […]

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Alte Kommentare
  • Peter schrieb am 18.09.2014, 12:15 Uhr

    so gehts wirklich!