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Alternativen, wenn das Wetter Ihnen einen Strich durch das Training machen will

Es gibt Situationen, in denen gar nichts mehr draußen geht. Joggen verboten heißt es, wenn die Temperatur unter –10 °C fällt. Solche Temperaturen hatten wir in den letzten Jahren auch im Flachland mehrfach. Als Ausgleich bieten sich hier drei Alternativen an.

1. Aqua-Jogging war vor einigen Jahren nur ein reines Training für Sportprofis, die nach Verletzungen wieder fit werden mussten. Heute ist es eine eigene Sportart geworden. Sie bewegen sich gegen den Wasserwiderstand. So werden nicht nur Ihre Muskeln beansprucht. Gleichzeitig hat diese Bewegungsart auch noch eine Massagefunktion. Kurse zum Aqua-Jogging werden in vielen Hallenbädern oder von Schwimmvereinen angeboten.

Sie können aber auch auf eigene Faust loslegen. Leihen Sie sich dafür beim Schwimm-Meister einen Auftriebsgürtel aus. Gehen Sie an eine Stelle im Becken, an der Sie nicht mehr stehen können – der Gürtel um Ihren Bauch gibt Ihnen Auftrieb, so dass Sie in der Lage sind zu joggen. Achten Sie darauf, dass Sie Arme und Beine nicht ganz beugen, auch Ihre Schritt-Bewegungen sollten kürzer sein als die an Land. Zudem sollte die Hälfte Ihres Oberkörpers aus dem Wasser ragen. Eine Trainingseinheit sollte eine Viertelstunde dauern.

Für die anderen beiden Möglichkeiten sollten Sie in ein Fitness-Studio gehen. Die meisten Studios bieten auch Halbjahresverträge an, so dass Sie hier den Winter verbringen können.

2. Steigen Sie aufs Laufband. Dabei sollten Sie beachten, dass das Laufverhalten hier ein etwas anderes ist. Fangen Sie also langsamer an, um sich daran zu gewöhnen, dass Sie keinen festen Boden unter Ihren Füßen haben. Zudem werden Sie schneller schwitzen als in der Natur, weil Ihnen der Laufwind fehlt. Absolvieren Sie daher zunächst kürzere Laufeinheiten als Sie es normalerweise tun. So geben Sie auch Ihren Muskeln und Ihrer Koordinationsfähigkeit die Möglichkeit, sich an das Laufband zu gewöhnen. Andererseits hat ein solches Trainingsgerät auch den Vorteil, dass Sie Geschwindigkeit und Neigungswinkel des Bandes einstellen und so für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sorgen können.

3. Ergometer. Das Fahrradtraining als Alternative zum Laufen bietet sich ebenfalls an, wenn das Wetter zu schlecht ist. Hier absolvieren Sie eine lange, gleichmäßige Belastung. Sie trainieren so perfekt Ihre Ausdauer. Allerdings ist der Trainingseffekt nicht so gut wie beim Laufen. Sie müssen also die doppelte Zeit trainieren, um den gleichen Trainingserfolg zu erzielen. Es bietet sich daher an, dass Sie kürzer trainieren, dafür aber in höheren Gängen.

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