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Laufen und Joggen: Laufen macht schlank

Laufen gilt als Diät unserer Vorfahren: Sie hielten sich durch ihre ausdauernde Bewegung schlank. Der heutige Mensch verbrennt rund 700 Kalorien pro Tag weniger als vor 100 Jahren. Das Resultat: zusätzliche Pfunde an Hüften, Bauch und Oberschenkeln. Fangen Sie an zu laufen, schmilzt das Fett. Als Untrainierter ist dieser Effekt nicht sehr groß: Am Anfang sind es lediglich 0,1 Gramm Fett in 30 Minuten Training. Nach vier Wochen verbrennen Sie 5 Gramm pro Trainingseinheit und nach vier Monaten bereits 25 Gramm.

Veränderungen in der Zusammensetzung des Körpers

  • Es steigt die Anzahl der Fett verbrennenden Enzyme in Ihrem Körper – auch im Ruhezustand.
  • Die an den Fettzellen nagenden Angriffspunkte in Ihrem Körper nehmen zu. Auf diese Weise lagern sich mehr Fett verbrennende Enzyme an der Fettzelle an. Sie durchlöchern die Fettzellen und diese speichern das Fett nicht mehr. Nach drei Monaten Training bemerken Sie diesen Effekt: Sie nehmen nicht mehr zu, auch wenn Sie mal mit dem Essen über die Stränge schlagen.
  • Wird Laufen zu Ihrem Hobby und Sie laufen 3- bis 4-mal pro Woche 30 bis 45 Minuten, verbrennen Sie im Ruhezustand stündlich bis zu 10 Gramm Fett.

Übergewicht – K.o.-Kriterium für’s Joggen?

Bewegungs-Anfänger sollten zunächst im Fitness-Studio oder auf einem Heimtrainer gelenkschonend Muskeln auf- und Kilos abbauen. Da sind Sie mit einem Fahrradergometer oder einem Crosstrainer besser bedient, als auf hartem Asphalt zu laufen. Mit diesen schonenden Sportarten belasten Sie Ihre durch das Gewicht strapazierten Gelenke um mehr als die Hälfte weniger.

Wenn Sie Ihr Ausdauertraining um Krafttrainingseinheiten ergänzen, erreichen Sie eine höhere Muskelmasse und damit einen geringeren Fettanteil. Immer vorausgesetzt, Sie verändern zusätzlich Ihre Ernährung und holen nicht abends mit Pizza und Pasta die abtrainierten Fettdepots zurück auf die Hüfte.

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