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So macht Laufen auch im Winter Spaß

Laufen bei Kälte und Nässe kann doch nicht gesund sein! Da irren Sie sich. Gerade bei schlechtem Wetter trainieren Sie nicht nur Ihre Muskeln, sondern zudem Ihr Immunsystem. So werden Sie widerstandsfähiger und bleiben gesund. Achten Sie darauf, dass Sie durch die Nase einatmen und nicht durch den Mund. Dann wärmen Sie die kalte Luft an und filtern mit den Nasenhärchen Krankheitserreger heraus. Erst bei Temperaturen unter -20°C sollten Sie auf den Sport verzichten.

Sie müssen nicht verzichten!

Herbst und Winter stehen vor der Tür. Ein Grund für viele Menschen, die Laufschuhe bis zum Frühjahr einzumotten. Doch das muss nicht sein. Entschärfen Sie die Motivationsfallen, die Ihnen im Herbst und Winter drohen, und betreiben Sie Ihren Sport weiter. Wenn das Wetter doch zu schlecht sein sollte, gibt es immer noch drei Alternativen. Laufen im dunklen und nasskalten Herbst und Winter kostet doppelte Überwindung. Es gibt allerdings viele Freizeitsportler, die haben großen Spaß daran, im Herbst und Winter ihrem Sport nachzugehen. Die gewohnten Laufwege sind dann nicht mehr so überfüllt und sie können in Ruhe trainieren.

Das Training im Winter hat darüber hinaus große positive Effekte auf Ihren Körper. Gerade im Winter macht sich das fehlende Tageslicht deutlich bemerkbar. Es ist zusammen mit der fehlenden frischen Luft dafür verantwortlich, dass der Körper die Serotoninproduktion einschränkt. Ein solcher Mangel dieses Hormons verursacht schlechte Laune. Sie fühlen sich müde und schlapp. Bewegen Sie sich jedoch, entgehen Sie diesem Tief. Sie kurbeln Ihre Hormonproduktion an. Das führt automatisch dazu, dass Sie aktiver sind, mehr Lebensfreude verspüren und motiviert durch den Tag gehen.

Sportliche Verabredungen

Ein Freund oder ein laufbegeisterter Nachbar: es ist egal, mit wem Sie auf die Strecke gehen. Solch eine Verabredung gibt Ihrem Sport einenbindenden Charakter. Sie fühlen sich verpflichtet. Es fällt schwer, immer wieder eine Ausrede zu finden. So kommen Sie bald nicht mehr auf den Gedanken, den Sport schludern zu lassen.

Die richtige Kleidung

Nichts ist unangenehmer, als in der kalten Jahreszeit zu frieren. Genauso unangenehm ist es aber, wenn Sie schwitzen. Wählen Sie Bekleidung aus Funktionsfasern, die den Schweiß ableiten, ohne den Körper auszukühlen. Kleiden Sie sich nach dem Zwiebelprinzip, tragen Sie also mehrere dünne Schichten übereinander. So können Sie zum Beispiel unterwegs die dünne Laufjacke ausziehen, ohne dass Sie frieren.

Denken Sie auch daran, dass Sie über den Kopf die meiste Wärme abgeben. Eine Mütze oder zumindest ein Stirnband ist Pflicht.

Warten Sie nicht zu lange!

Laufen Sie am besten morgens. Wenn Ihnen das nicht liegt: Schnüren Sie Ihre Sportschuhe, sobald Sie von der Arbeit nach Hause kommen oder mit Ihren sonstigen Aufgaben fertig sind. Zum einen ist es verlockend, auf dem Sofa sitzen zu bleiben, wenn Sie erst einmal sitzen. Zum anderen stellen Sie fest, dass Sie sich beim Sport viel schneller vom Alltagsstress erholen, als wenn Sie vor dem Fernseher sitzen.

Ellipsen- oder Crosstrainer können Sie ebenfalls als Wintertraining verwenden, genauso wie die neuen Wave-Geräte, auf denen Sie den Bewegungsablauf des Skilanglaufs nachempfinden. Kontrollieren Sie aber auf diesen Geräten unbedingt Ihren Puls. Schnell überfordern Sie sich sonst durch die immer gleichförmige Bewegung.

Wichtiges Eigenlob

Sagen Sie sich: „Ich bin super, wenn ich jetzt bei diesem Wetter laufen gehe. Bei schönem Wetter kann das ja jeder.“ Sie fühlen sich tatsächlich als der oder die Größte, wenn Sie nach dem Sport nach Hause kommen.

Wettbewerb zum Spaß

Wenn Sie schon ein erfahrenerer Läufer sind: Warum melden Sie sich nicht für einen kleinen Lauf an? Es gibt zum Beispiel in vielen Städten Jedermann-Silvesterläufe. Die Strecken beginnen bei 2,5 Kilometern. Solch eine Anmeldung motiviert Sie ungemein.  Zudem haben Sie ein echtes Ziel vor Augen, warum Sie bei jedem Wetter laufen.

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